Bietergemeinschaft
Die Leistungen können durch ein Konsortium erbracht werden.
Bundesministerium für Arbeit und Soziales · Bonn · Nordrhein-Westfalen · Oberste Bundesbehörde
Angebote bis 30.09.2026, 23:59 Uhr (noch 23 Tage)
Der Erhalt und die zügige Befähigung einer digital kompetenten Arbeitsgesellschaft, die trotz demografischem Wandel und Fachkräftemangel zu einer produktiven und wettbewerbsfähigen Volkswirtschaft beiträgt, liegt im strategischen Interesse des Bundes. Für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen ist v.a. die Sicherung der Fachkräftebasis entscheidend. Angesichts einer alternden Gesellschaft besteht dringender Handlungsbedarf, die Beschäftigten möglichst lange unter guten und gesunden Arbeitsbedingungen in den Betrieben zu halten, ungenutzte inländische Potenziale zu erschließen und die Arbeitswelt inklusiver und diverser aufzustellen. Digitale Technologien und v.a. Künstliche Intelligenz (KI) bieten die Möglichkeit, Menschen mit altersbedingten, mit kognitiven oder mit psychischen Beeinträchtigungen länger und gesünder im Arbeitsmarkt zu halten oder zu integrieren und ein alters- und behinderungsgerechtes Arbeitsumfeld zu schaffen. Der zu vergebende Forschungsauftrag (Leistungszeitraum: 2027–2028) zielt auf die Identifikation der Möglichkeiten und Bedarfe von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) und Erwerbstätigen mit Beeinträchtigungen für die Nutzung technologischer Unterstützung im Betrieb und damit auf das Heben von Arbeitskräftepotenzialen mithilfe von Digitalisierung und KI. Da hierzu noch keine systematische und umfängliche Darstellung vorliegt, bedarf es der praxisorientierten und -tauglichen wissenschaftlichen Erforschung, wie KMU Beschäftigte mit Beeinträchtigungen durch den Einsatz neuer Technologien (z.B. KI) im Betrieb unterstützen können. Es soll auch ein Beitrag geleistet werden, das Erfahrungswissen der Beschäftigten zu sichern und bestehende (Beratungs-)Strukturen zu stärken, indem übergeordnete Institutionen (z.B. Inklusionsämter, Industrie- und Handelskammern, Wirtschafts-Spitzenverbände) unterstützt werden, KMU bei Fragen der digitalen Transformation zu beraten. Der Forschungsauftrag wird als Wettbewerblicher Dialog mit vorgeschaltetem Teiln
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Branche: Bildung & Forschung
Das Wichtigste auf einen Blick
Es handelt sich um einen europaweiten, wettbewerblichen Dialog mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb für einen Forschungsauftrag zur inklusiven Nutzung von Arbeitskräftepotenzialen durch Digitalisierung und KI.
Diese Kurzanalyse ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung und keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Original-Bekanntmachung (oeffentlichevergabe.de). Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.
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3–4 Bewerber zugelassen · sukzessive Reduktion möglich
Was Sie zur Teilnahme nachweisen müssen — wie vom Auftraggeber gefordert.
1. Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit 1.1 Durchschnittlicher Umsatz Mit der Bewerbung ist die Eigenerklärung zum durchschnittlichen jährlichen Finanzvolumen einzureichen, vgl. Ziffer 1.1 der Vergabeunterlage Dokument 3 (Nachweise Leistungsfähigkeit). Mindestanforderung: durchschnittliches jährliches Finanzvolumen von 3 Mio. Euro (netto) der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre 1.2 Mitarbeiterstruktur Mit der Bewerbung ist die Eigenerklärung zur Mitarbeiterstruktur einzureichen, vgl. Ziffer 1.2 der Vergabeunterlage Dokument 3 (Nachweise Leistungsfähigkeit). Mindestanforderung Mitarbeiterstruktur: 15 VZÄ an wissenschaftlichen Mitarbeitenden im Bereich Wissenschaft und Forschung 2. Fachliche und technische Leistungsfähigkeit des Unternehmens 2.1 Nachweis der Kompetenz und Erfahrung (Fachkunde) des Bewerbers in den auftragsbezogenen Forschungsbereichen Der Bewerber hat mindestens eine Referenz, die die Mindestanforderungen erfüllt, je Forschungsbereich 2.1, 2.2, 2.3 sowie 2.5 bis 2.8 vorzulegen, vgl. Ziffern 2.1 bis 2.8 der Vergabeunterlage Dokument 3a (Eignungsmatrix). Die Einreichung einer Referenz im Bereich 2.4 („forschungsbereichsübergreifende Fragestellungen“) stellt keine Mindestanforderung dar. Das Fehlen einer solchen Referenz führt nicht zum Ausschluss, sondern lediglich zu 0 Punkten in diesem Teilkriterium. Für die Einreichung der Unternehmensreferenzen ist die Vergabeunterlage Dokument 3b (Formblatt_Referenzen) im Abschnitt 2.1 bis 2.3 zu benutzen. Für die Referenzen gelten folgende (Mindest-)Anforderungen: 2.1 Referenz im Bereich Digitalisierung/KI Durchgeführtes Projekt mit Leistungszeitpunkt ab 01.01.2023. Inhaltliche Anforderung an die Referenzen vgl. Dokument 3 (Nachweise Leistungsfähigkeit) und Dokument 3a (Eignungsmatrix) der Vergabeunterlagen. 2.2 Referenz im Bereich Inklusionsforschung Durchgeführtes Projekt mit Leistungszeitpunkt ab 01.01.2020. Inhaltliche Anforderung an die Referenzen vgl. Dokument 3 (Nachweise Leistungsfähigkeit) und Dokument 3a (Eignungsmatrix) der Vergabeunterlagen. 2.3 Referenz im Bereich Arbeitsforschung Durchgeführtes Projekt mit Leistungszeitpunkt ab 01.01.2020. Inhaltliche Anforderung an die Referenzen vgl. Dokument 3 (Nachweise Leistungsfähigkeit) und Dokument 3a (Eignungsmatrix) der Vergabeunterlagen. 2.4 Referenz zum Nachweis von Erfahrung mit forschungsbereichsübergreifenden Fragestellungen Durchgeführtes Projekt mit Leistungszeitpunkt ab 01.01.2020. Inhaltliche Anforderung an die Referenzen: Referenzen, in denen mindestens zwei der unter 2.1 bis 2.3 genannten Themenbereiche vereint abgebildet sind. 2.5 Referenz im Bereich Kommunikation Durchgeführtes Projekt mit Leistungszeitpunkt ab 01.01.2020. Inhaltliche Anforderung an die Referenzen vgl. Dokument 3 (Nachweise Leistungsfähigkeit) und Dokument 3a (Eignungsmatrix) der Vergabeunterlagen. 2.6 Referenz im Bereich Forschungsmonitoring und Konzeption von Kurzberichten Durchgeführtes Projekt mit Leistungszeitpunkt ab 01.01.2020. Inhaltliche Anforderung an die Referenzen vgl. Dokument 3 (Nachweise Leistungsfähigkeit) und Dokument 3a (Eignungsmatrix) der Vergabeunterlagen. 2.7 Referenz im Projektmanagement Durchgeführtes Projekt mit Leistungszeitpunkt ab 01.01.2020. Inhaltliche Anforderung an die Referenzen vgl. Dokument 3 (Nachweise Leistungsfähigkeit) und Dokument 3a (Eignungsmatrix) der Vergabeunterlagen. 2.8 Referenz im Bereich Stakeholdermanagement Durchgeführtes Projekt mit Leistungszeitpunkt ab 01.01.2020. Inhaltliche Anforderung an die Referenzen vgl. Dokument 3 (Nachweise Leistungsfähigkeit) und Dokument 3a (Eignungsmatrix) der Vergabeunterlagen. 3. Fachliche und technische Leistungsfähigkeit der (stellvertretenden) Projektleitung 3.1 Ausbildung und Erfahrung Projektleitung und Stellvertretung Der Bewerber benennt eine Person als Projektleitung und eine weitere Person als stellvertretende Projektleitung und verpflichtet sich, diese Personen im Projekt einzusetzen. Ein späterer Austausch der Personen ist nur gestattet, wenn deren Einsatz unmöglich ist und sofern gleichwertig qualifizierte Personen nachgereicht werden. Der Auftraggeber behält sich vor, die Qualifikationen zu prüfen. Für jede Person gilt als Mindestanforderung ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium und mindestens 3 Jahre Berufserfahrung mit Leitungsfunktion. Der entsprechende Eignungsnachweis ist jeweils als separat einzureichender Lebenslauf sowie als Eigenerklärung (Dokument 12) sowohl für die Projektleitung als auch für die stellvertretende Projektleitung zu liefern. 3.2 und 3.3 Fachkenntnis Projektleitung/stellvertretende Projektleitung im auftragsbezogenen Forschungsbereich Zum Nachweis der Fachkenntnis der (stellvertretenden) Projektleitung im auftragsbezogenen Forschungsbereich ist je Person mindestens eine persönliche Referenz über durchgeführte Projekte mit Leistungszeitpunkt ab 01.01.2020 einzureichen. Sowohl die Projektleitung als auch die Stellvertretung müssen in einem der Forschungsbereiche Digitalisierung/KI, Inklusionsforschung und/oder Arbeitsforschung Fachkenntnisse ODER Projektmanagementkompetenzen (u. a. Steuerung von Terminen, Qualitäten, Kosten) nachweisen, vgl. Ziffern 3.1 und 3.2 der Vergabeunterlage Dokument 3a (Eignungsmatrix). Für die persönlichen Referenzen ist Dokument 3b Formblatt Referenzen im Abschnitt 3.2 bis 3.3 zu benutzen. Zusätzlich ist Dokument 12 Erklärung zur Eignung des eingesetzten Personals zu verwenden.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
Diese Ausschreibung verlangt Nachweise zu Technische & berufliche Leistungsfähigkeit. Mit einem kostenlosen Firmenprofil gleichen wir die veröffentlichten Anforderungen automatisch mit Ihrem Profil ab — bei jeder Ausschreibung mit strukturierten Eignungskriterien. 14 Tage voller Zugang, keine Kreditkarte.
Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere AGB und bestätigen, die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen zu haben. AusschreibungsRadar richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB.
Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.
Der Auftrag ist an zusätzliche Ausführungsbedingungen geknüpft (§ 128 GWB) — Details in den Vergabeunterlagen.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
Die folgenden Textstellen stammen wortwörtlich aus der Bekanntmachung der Vergabestelle. Wir stellen sie strukturiert dar, ohne sie zu paraphrasieren oder zu interpretieren. Die Zuordnung zu Kategorien erfolgt KI-gestützt — die Zitate selbst sind unverändert und via Substring-Match verifiziert (KI-Transparenz nach Art. 50 EU AI Act).
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