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INTERREG Bayern – Tschechien 2021 - 2027; BYCZ10-325 – Společně lépe - Gemeinsam besser; Konzeption und Realisierung einer neuen Dauerausstellung für das Besucherzentrum Hans-Eisenmann-Haus
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald · Grafenau · Bayern · Landesbehörde
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Beschreibung
In den Nationalparken Bayerischer Wald und Šumava steigt die Nachfrage nach mehrsprachigen, grenzüberschreitenden Informationsangeboten für Besucher aus den Nachbarländern und Gäste aus dem Ausland. Zur Behebung dieses Problems konzipieren und realisieren die Partner gemeinsam ein dreiteiliges Projekt: 1. Planung und Bau einer inhaltlich kohärenten mehrsprachigen Dauerausstellung in den beiden Besucherzentren Hans-Eisenmann-Haus und Stožec. Die Ausstellung thematisiert den gemeinsamen Naturraum der beiden Nationalparke anhand eines virtuellen Spaziergangs durch deren Biotope. 2. Gemeinsame Konzeption und Realisierung eines bilateralen Ausbildungs- und Qualifizierungskonzepts für Waldführer/Šumava-Führer. Dieses Konzept umfasst komplementäre Unterrichtseinheiten und digitale Bildungsmaterialien. Des Weiteren ist die Organisation von Führungen für Besucher aus den Nachbarländern vorgesehen. 3. Die Attraktivierung der Radroute zwischen Stožec und Neuschönau durch mehrsprachige digitale Informationsangebote, Lade- und Reparaturstationen verbindet die neuen Ausstellungen. Vom Projekt profitieren Gäste wie Bewohner des Grenzraums. Das mehrsprachige Angebot wird die Anzahl der Besucher –auch aus dem Nachbarland– erhöhen. Die Region wächst zusammen, ein wichtiger Schritt für die nachhaltige Tourismusentwicklung im Programmgebiet. Insbesondere die Neukonzeption der beiden Dauerausstellungen berücksichtigt darüber hinaus die Anforderungen von Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald plant im Rahmen vorliegenden Interreg Projekts ,,BYCZ10-325 Společně lépe - Gemeinsam besser‘‘ für sein Besucherzentrum Hans-Eisenmann-Haus (HEH) die Neukonzeption der Dauerausstellung. Gegenstand der beabsichtigten Ausschreibung ist die Vergabe der Konzeption und Realisierung einer neuen Dauerausstellung für das Besucherzentrum Hans-Eisenmann-Haus (Nr. 1). Zu erbringen ist die Ausstellungsplanung nach HOAS2, auf deren Grundlage auch der Vertrag gesch
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Änderungen am Verfahren
1 AktualisierungDer Auftraggeber hat dieses Verfahren nach der Veröffentlichung angepasst.
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✏️ Änderung
Korrektur durch den Auftraggeber
Maßgeblich ist stets die Original-Bekanntmachung beim Auftraggeber. Vollständiger Verfahrensverlauf →
KI-Eignungsanalyse
KI-generiertBranche: Kultur & Veranstaltungen
Gegenstand ist die Konzeption und Realisierung einer neuen mehrsprachigen Dauerausstellung für das Besucherzentrum Hans-Eisenmann-Haus im Nationalpark Bayerischer Wald im Rahmen des INTERREG-Projekts BYCZ10-325.
Hinweis nach EU AI Act Art. 50: Diese Kurzanalyse wurde automatisiert von einem KI-Modell (Google Gemini) erstellt und ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung. Sie ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen und ist keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Original-Bekanntmachung (oeffentlichevergabe.de). Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.
Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung
- Barrierefreiheit für alle
3–5 Bewerber zugelassen · sukzessive Reduktion möglich · Zuschlag ohne Verhandlung möglich
Zuschlagskriterien
Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.
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Qualität und Plausibilität des Konzeptes zur Leistungserbringung und des Kurzkonzepts zum ,,Audio-Visuellen-Intro‘‘, Qualität/Qualifikation des Projektteams 65 %Qualität
1. Qualität und Plausibilität des Konzeptes zur Leistungserbringung Im Rahmen der Angebotserstellung ist ein aussagefähiges Konzept zur Leistungserbringung unter Angaben, wie die ausgeschriebene Dienstleistung erbracht werden soll, der gestalterischen und didaktischen Ansätze sowie der Maßnahmen zur Barrierefreiheit, Biodiversität und Nachhaltigkeit, einschließlich der Nennung der mit dem Projekt betrauten Personen und ihrer Qualifikation. Das Konzept zur Leistungserbringung (max. 10 Seiten) soll auch Aussagen darüber enthalten, wie die kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber für die Konzeptionierung und Planung der neuen Dauerausstellung im Besucherzentrum Hans-Eisenmann-Haus gewährleistet wird. Das Konzept zur Leistungserbringung muss folgende Themen/Fragen berücksichtigen: - Darlegung möglicher Herausforderungen im Rahmen der Projektrealisierung sowie von Methodik und Herangehensweise - Zeitplanung, Meilensteine und Abstimmungsprozesse - Budgetplanung und Kostenmanagement - Nachhaltigkeitsaspekte, Biodiversität, ressourcenschonender Materialeinsatz - Inklusion, Barrierefreiheit, Mehrsprachigkeit Max. 25 Punkte 2. Kurzkonzept zum „Audio-Visuellen Intro“ Zusätzlich ist ein Kurzkonzept (max. 5 Seiten) als exemplarische Darstellung in Form einer Entwurfsskizze zum „Audio-Visuellen Intro“ zur neu zu konzipierenden Dauerausstellung im Hans-Eisenmann-Haus zu entwerfen. Siehe hierzu S. 5 ff. des beigelegten Leporellos (Anlage I ,, BYCZ10-325_Leporello_Ausstellung_HEH‘‘). Die Graphiken zur Ausstellung im Leporello dienten lediglich der Visualisierung für den Förderantrag und sind nicht ausschlaggebend für die Neukonzeption. Die geforderte Skizze sollte folgende Lösungsvorschläge beinhalten: - Besucherführung hin zur Ausstellung bzw. zum „Klein Kino“ - Berücksichtigung der Struktur und Architektur des Hauses - Entwicklungsansatz zu Materialität, sowie zu Farben- und Formensprache der zu konzipierenden Ausstellung. Die Graphiken zur Ausstellung im Leporello dienten lediglich der Visualisierung für den Förderantrag und sind nicht ausschlaggebend für die Neukonzeption. Max. 10 Punkte 3. Qualität/Qualifikation des Projektteams Bieter müssen die folgenden Qualitätsprofile abgeben: - Szenographie: Es sind Nachweise zu Ausbildung/Studium und zum beruflichen Werdegang des hauptverantwortlich Mitarbeitenden vorzulegen. Erfahrung in der Konzeption, Gestaltung und Umsetzung von den spezifischen Anforderungen einer Ausstellung sind anhand von geeigneten Referenzen nachzuweisen. - Projektmanagement: Es sind Nachweise zu Ausbildung/Studium und zum beruflichen Werdegang des hauptverantwortlich Mitarbeitenden vorzulegen. Erfahrungen in der Steuerung komplexer (naturkundlicher) Ausstellungsprojekte, in der Koordination verschiedener Gewerke und Beteiligter sowie im Termin-, Kosten- und Qualitätsmanagement sind anhand von geeigneten Referenzen nachzuweisen. - Grafik: Es sind Nachweise zu Ausbildung/Studium und zum beruflichen Werdegang des hauptverantwortlich Mitarbeitenden vorzulegen. Erfahrungen in der Entwicklung von Ausstellungsgrafiken, Informations- und Leitsystemen sowie Illustrationen sind anhand von Referenzen nachzuweisen. - Mediengestaltung und -technik: Erfahrungen in der gestalterischen Umsetzung von inter-aktiven Exponaten und Besucherattraktionen mit analogen und digitalen Medien sind anhand von geeigneten Referenzen nachzuweisen. Hinweise: Es handelt sich um ein geeignetes Referenzprojekt, wenn es sich um ein Projekt zur Konzeption und Realisierung einer Dauerausstellung handelt. Die Rolle Projektmanagement kann auch mit einer weiteren Rolle zusammenfallen. Insgesamt sind mithin mindestens 3 und höchstens 4 Qualifikationsprofile einzureichen. Max. 30 Punkte
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Preis 35 %
Der niedrigste Angebotspreis erhält die volle Punktzahl von 35. Weitere Angebote werden linear interpoliert. Ist der Gesamtpreis eines Angebotes mindestens doppelt so hoch wie das Niedrigste, dann erhält dieses Angebot 0 Punkte. Die Punktzahl der anderen Angebote wird folglich mittels der nachfolgenden Formel bestimmt: P = 35*(2- PA/Pmin) PA = Gesamtangebotspreis des jeweiligen Angebots Pmin = Niedrigster Gesamtangebotspreis unter den zu wertenden Angeboten Das Honorarangebot wird gebildet aus dem Gesamtangebot und durchschnittlichem Stundensatz.
Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.
Anforderungen an Bieter (Eignung)
Was Sie zur Teilnahme nachweisen müssen — wie vom Auftraggeber gefordert.
Befähigung zur Berufsausübung
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Eintragung Berufsregister
6 Nachweis zu Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung nach § 44 VgV 6.1 Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Zum Nachweis der Befähigung und Eignung zur Berufsausübung sind dem Teilnahmeantrag entsprechenden Unterlagen beizufügen. Die Nachweiserbringung kann z.B. durch die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister erfolgen. Keine Bepunktung
Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit
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Berufshaftpflichtversicherung
7 Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit nach § 45 VgV 7.1 Nachweis Berufshaftpflichtversicherung Mindestanforderung: Sach- und Personenschäden je Versicherungsfall: 3.000.000,00 € Vermögensschäden je Versicherungsfall: 1.500.000,00 € Wurde noch keine Haftpflichtversicherung abgeschlossen oder erfüllt die bestehende Versicherung nicht die geforderten Deckungssummen, hat der Bieter eine Erklärung abzugeben sich zu verpflichten, spätestens zum Zeitpunkt der Auftragserteilung eine Versicherung mit den geforderten Deckungssummen abzuschließen bzw. eine bestehende zu erhöhen. Ferner hat sich der Bieter bereitzuerklären, auf Anforderung des Auftraggebers vor Zuschlag unverzüglich einen Nachweis des Versicherungsunternehmens beizubringen. Keine Bepunktung
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Durchschnittlicher Jahresumsatz
7 Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit nach § 45 VgV 7.2 Gesamtumsatz des Bewerbers Gesamtumsatz des Bewerbers (netto in €) für die ausgeschriebene Planungsleistung für die Jahre 2023, 2024 und 2025. Bewertung 3-Jahresdurchschnitt: >= 300.000,00 € netto = 2 Pkt. < 300.000,00 € netto und > 200.000,00 € netto = 1 Pkt. < 100.000,00 € netto = 0 Pkt. Gewichtung: 1,0 Maximalpunktzahl: 2
Technische & berufliche Leistungsfähigkeit
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Referenzen (vergleichbare Dienstleistungen)
8.4 Referenznachweise (Unternehmensreferenzen) 8.4.1 Referenznachweise Es sollen zwei Projekte als Referenzen eingereicht werden, deren Auswahl sich zur Beurteilung der fachlichen Eignung an der Vergleichbarkeit (Projektbeschreibung, Projektgröße, usw.) zur gestellten Bauaufgabe orientiert. Mindestanforderungen: - Mindestens zwei geeignete Referenzprojekte - Referenzzeitraum: Berücksichtigt werden nur Leistungen, die in den letzten sieben Jahren vor Abgabetermin des Teilnahmeantrag erbracht wurden. - Es handelt sich um ein geeignetes Referenzprojekt, wenn die erbrachten Leistungen vergleichbar mit den Leistungen der Leistungsphasen 2-7 HOAS sind. Bewertungskriterien: Gewertet werden die beiden Referenzen, welche die o. g. Mindestanforderungen erfüllen und die höchste Punktzahl gemäß der nachfolgenden Kriterien erreichen. Weitere Referenzen können dem Teilnahmeantrag beigefügt werden. Es werden jedoch max. zwei Referenzen bewertet. Bitte benennen Sie daher die geeignetsten Referenzen zuvörderst. Für jedes Referenzprojekt ist dem Teilnahmeantrag eine Kurzbeschreibung mit folgenden Angaben beizufügen: - Projektbezeichnung - Projektbeschreibung - Öffentlich zugängliches Gebäude - Angaben zum Auftraggeber mit Ansprechpartner - Beauftragte Leistungen nach HOAS (erbrachte Leistungen, Honorarzone/-satz) - Projekttermine Start- und Enddatum LPH 2-5 HOAS und LPH 6 HOAS - Projektkosten, Genauigkeit mind. Tsd. €, netto - Projekt mit oder ohne Fördermittel - die erstellte Ausstellungsfläche BGF in m² - ausführende Personen im Projekt Referenzen werden nur gewertet, wenn die LPH 6 (nach HOAS) im vorgegebenen Zeitraum 2019 bis zur Abgabefrist Teilnahmeantrag abgeschlossen wurde. Bewerbungen ohne wertbare Referenz werden nicht berücksichtigt. Bei Arbeitsgemeinschaften muss ein ARGE-Partner oder die ARGE in dieser Konstellation eine durchgehende Referenz nachweisen. 8.4.2 Referenzprojekt 1 8.4.2.1 Projektvolumen Referenzprojekt mit vergleichbarem Projektvolumen (Baukosten) Kostenberechnung in € netto: >= 1.100.000,00 € = 2 Pkt. < 1.100.000,00 € und >= 850.000,00 € = 1 Pkt. < 850.000,00 € = 0 Pkt. Gewichtung: 3,0 Maximalpunktzahl: 6 8.4.2.2 Umfang (Fläche/Kubatur) Referenzprojekt mit gleichem Umfang (Fläche / Kubatur); Bearbeitete Ausstellungsfläche BGF in m²: >= 750 m² = 2 Pkt. < 750 m² und >= 600 m² = 1 Pkt. < 600 m² = 0 Pkt. Gewichtung: 3,0 Maximalpunktzahl: 6 8.4.2.3 Dauerausstellung Handelt es sich bei dem Referenzprojekt um eine Ausstellungsgestaltungsleistung für eine Dauerausstellung? Bewertung: Ja = 1 Pkt. Nein = 0 Pkt. Gewichtung: 3,0 Maximalpunktzahl: 3 8.4.2.4 Museumsausstellung Handelt es sich bei dem Referenzprojekt um eine Museumsausstellung? Bewertung: Ja = 1 Pkt. Nein = 0 Pkt. Gewichtung: 2,0 Maximalpunktzahl: 2 8.4.2.5 Ausstellung mit Schwerpunktthemen Handelt es sich bei dem Referenzprojekt um eine Ausstellung mit den Schwerpunktthemen Natur, Wald, Naturschutz oder Nationalpark? Bewertung: Ja = 2 Pkt. Nein = 0 Pkt. Gewichtung: 4,0 Maximalpunktzahl: 8 8.4.2.6 Barrierefreiheit Handelt es sich bei dem Referenzprojekt um eine Ausstellung, die im besonderen Maße, d.h. insbesondere über die gesetzlichen Erfordernisse hinausgehend barrierefrei geplant wurde? Bewertung: Ja = 1 Pkt. Nein = 0 Pkt. Gewichtung: 3,0 Maximalpunktzahl: 3 8.4.2.7 Mehrsprachige Ausstellung Beim Referenzprojekt handelt es sich um eine Ausstellung, die mehrsprachig (mindestens zwei Sprachen) ausgestaltet und geplant wurde. Bewertung: dreisprachig = 3 Pkt. zweisprachig = 2 Pkt. einsprachig = 1 Pkt. Gewichtung 2,0 Maximalpunktzahl: 6 8.4.2.8 Inszenierungen, Rauminstallationen, Elemente Wurden im Referenzprojekt mediale Inszenierungen und immersive Rauminstallationen mit interaktiven, mulitmedialen Elementen entwickelt oder integriert? Bewertung: ja = 2 Pkt. nein = 0 Pkt. Gewichtung: 1,0 Maximalpunktzahl: 2 8.4.2.9 Besucherführungs-/Besucherflussplanung Wurde im Referenzprojekt eine umfassende Besucherführungs-/Besucherflussplanung vorgenommen? Bewertung: Ja = 1 Pkt. Nein = 0 Pkt. Gewichtung: 1,0 Maximalpunktzahl: 1 8.4.2.10 Zielgruppe Wurden im Referenzprojekt besondere Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass auch Personen im Alter bis zu 16 Jahren angesprochen werden? Bewertung: Ja = 2 Pkt. Nein = 0 Pkt. Gewichtung: 2,0 Maximalpunktzahl: 4 8.4.2.11 Auszeichnungen Das Referenzprojekt wurde mit Designpreisen, Museumspreisen oder Nachhaltigkeitspreisen ausgezeichnet (bspw. red dot, iF Award, ADC Award, ADC*E Award, European Museum of the Year Award, ICOM, Meyvaert-Museumspreis, Silletto Preis, IDA Design Award, German brand award, German Design Award, Bayerischer Museumspreis oder Preise mit vergleichbarem Renommee) Bewertung: Auszeichnung mit mehr als einem Preis = 2 Pkt. Auszeichnung mit einem Preis = 1 Pkt. Keine Auszeichnung = 0 Pkt. Gewichtung: 1,0 Maximalpunktzahl: 2
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Referenzen (vergleichbare Dienstleistungen)
8.4 Referenznachweise (Unternehmensreferenzen) 8.4.1 Referenznachweise Es sollen zwei Projekte als Referenzen eingereicht werden, deren Auswahl sich zur Beurteilung der fachlichen Eignung an der Vergleichbarkeit (Projektbeschreibung, Projektgröße, usw.) zur gestellten Bauaufgabe orientiert. Mindestanforderungen: - Mindestens zwei geeignete Referenzprojekte - Referenzzeitraum: Berücksichtigt werden nur Leistungen, die in den letzten sieben Jahren vor Abgabetermin des Teilnahmeantrag erbracht wurden. - Es handelt sich um ein geeignetes Referenzprojekt, wenn die erbrachten Leistungen vergleichbar mit den Leistungen der Leistungsphasen 2-7 HOAS sind. Bewertungskriterien: Gewertet werden die beiden Referenzen, welche die o. g. Mindestanforderungen erfüllen und die höchste Punktzahl gemäß der nachfolgenden Kriterien erreichen. Weitere Referenzen können dem Teilnahmeantrag beigefügt werden. Es werden jedoch max. zwei Referenzen bewertet. Bitte benennen Sie daher die geeignetsten Referenzen zuvörderst. Für jedes Referenzprojekt ist dem Teilnahmeantrag eine Kurzbeschreibung mit folgenden Angaben beizufügen: - Projektbezeichnung - Projektbeschreibung - Öffentlich zugängliches Gebäude - Angaben zum Auftraggeber mit Ansprechpartner - Beauftragte Leistungen nach HOAS (erbrachte Leistungen, Honorarzone/-satz) - Projekttermine Start- und Enddatum LPH 2-5 HOAS und LPH 6 HOAS - Projektkosten, Genauigkeit mind. Tsd. €, netto - Projekt mit oder ohne Fördermittel - die erstellte Ausstellungsfläche BGF in m² - ausführende Personen im Projekt Referenzen werden nur gewertet, wenn die LPH 6 (nach HOAS) im vorgegebenen Zeitraum 2019 bis zur Abgabefrist Teilnahmeantrag abgeschlossen wurde. Bewerbungen ohne wertbare Referenz werden nicht berücksichtigt. Bei Arbeitsgemeinschaften muss ein ARGE-Partner oder die ARGE in dieser Konstellation eine durchgehende Referenz nachweisen. 8.4.3 Referenzprojekt 2 8.4.3.1 Projektvolumen (Baukosten) Referenzprojekt mit vergleichbarem Projektvolumen (Baukosten), Kostenberechnung in € netto: >= 900.000,00 € = 2 Pkt. < 900.000,00 € und >= 650.000,00 € = 1 Pkt. < 650.000,00 € = 0 Pkt. Gewichtung: 3,0 Maximalpunktzahl: 6 8.4.3.2 Umfang (Fläche/Kubatur) Referenzprojekt mit gleichem Umfang (Fläche / Kubatur); Bearbeitete Ausstellungsfläche BGF in m²: >= 600 m² = 2 Pkt. < 600 m² und >= 450 m² = 1 Pkt. < 450 m² = 0 Pkt. Gewichtung: 3,0 Maximalpunktzahl: 6 8.4.2.3 Dauerausstellung Handelt es sich bei dem Referenzprojekt um eine Ausstellungsgestaltungsleistung für eine Dauerausstellung? Bewertung: Ja = 1 Pkt. Nein = 0 Pkt. Gewichtung: 3,0 Maximalpunktzahl: 3 8.4.2.4 Museumsausstellung Handelt es sich bei dem Referenzprojekt um eine Museumsausstellung? Bewertung: Ja = 1 Pkt. Nein = 0 Pkt. Gewichtung: 2,0 Maximalpunktzahl: 2 8.4.2.5 Ausstellung mit Schwerpunktthemen Handelt es sich bei dem Referenzprojekt um eine Ausstellung mit den Schwerpunktthemen Natur, Wald, Naturschutz oder Nationalpark? Bewertung: Ja = 2 Pkt. Nein = 0 Pkt. Gewichtung: 4,0 Maximalpunktzahl: 8 8.4.2.6 Barrierefreiheit Handelt es sich bei dem Referenzprojekt um eine Ausstellung, die im besonderen Maße, d.h. insbesondere über die gesetzlichen Erfordernisse hinausgehend barrierefrei geplant wurde? Bewertung: Ja = 1 Pkt. Nein = 0 Pkt. Gewichtung: 3,0 Maximalpunktzahl: 3 8.4.2.7 Mehrsprachige Ausstellung Beim Referenzprojekt handelt es sich um eine Ausstellung, die mehrsprachig (mindestens zwei Sprachen) ausgestaltet und geplant wurde. Bewertung: dreisprachig = 3 Pkt. zweisprachig = 2 Pkt. einsprachig = 1 Pkt. Gewichtung 2,0 Maximalpunktzahl: 6 8.4.2.8 Inszenierungen, Rauminstallationen, Elemente Wurden im Referenzprojekt mediale Inszenierungen und immersive Rauminstallationen mit interaktiven, mulitmedialen Elementen entwickelt oder integriert? Bewertung: ja = 2 Pkt. nein = 0 Pkt. Gewichtung: 1,0 Maximalpunktzahl: 2 8.4.2.9 Besucherführungs-/Besucherflussplanung Wurde im Referenzprojekt eine umfassende Besucherführungs-/Besucherflussplanung vorgenommen? Bewertung: Ja = 1 Pkt. Nein = 0 Pkt. Gewichtung: 1,0 Maximalpunktzahl: 1 8.4.2.10 Zielgruppe Wurden im Referenzprojekt besondere Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass auch Personen im Alter bis zu 16 Jahren angesprochen werden? Bewertung: Ja = 2 Pkt. Nein = 0 Pkt. Gewichtung: 2,0 Maximalpunktzahl: 4 8.4.2.11 Auszeichnungen Das Referenzprojekt wurde mit Designpreisen, Museumspreisen oder Nachhaltigkeitspreisen ausgezeichnet (bspw. red dot, iF Award, ADC Award, ADC*E Award, European Museum of the Year Award, ICOM, Meyvaert-Museumspreis, Silletto Preis, IDA Design Award, German brand award, German Design Award, Bayerischer Museumspreis oder Preise mit vergleichbarem Renommee) Bewertung: Auszeichnung mit mehr als einem Preis = 2 Pkt. Auszeichnung mit einem Preis = 1 Pkt. Keine Auszeichnung = 0 Pkt. Gewichtung: 1,0 Maximalpunktzahl: 2
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Durchschnittliche Personalstärke
8 Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit nach § 46 VgV 8.1 Mitarbeiterstruktur Mitarbeiterstruktur der für die ausgeschriebene Planungsleistung relevanten Abteilungen. Anzugeben ist die Mitarbeiterstruktur der vergangenen drei Jahre (2023, 2024, 2025) gegliedert nach Führungskräfte, Inhaber/GF, Architekt/Ingenieure, techn. Mitarbeiter, sonstige Mitarbeiter. Es ist ein detailliertes Büro-Organigramm für die Jahre 2023, 2024, 2025 beizufügen. Der 3-Jahresdurchschnitt wird wie folgt bewertet: >= 8 = 3 Pkt. < 8 und >= 5 = 2 Pkt. < 5 und >= 3 = 1 Pkt. < 3 = 0 Pkt. Gewichtung: 2,0 Maximalpunktzahl: 6
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Anzahl Führungskräfte (Jahresdurchschnitt)
8 Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit nach § 46 VgV 8.2 Berufsjahre Projektleitung Nachweis der beruflichen Leistungsfähigkeit der Projektleitung. Beruflicher Lebenslauf, berufliche Nachweise und Angabe zu den Berufsjahren (Planungstätigkeit) sind dem Teilnahmeantrag beizulegen. Für die Bewertung sind die Berufsjahre mit einschlägiger Tätigkeit in der ausgeschriebenen Planungsleistung maßgeblich. Bewertung: >= 10 Jahre = 2 Pkt. < 10 Jahre und >= 5 Jahre = 1 Pkt. < 5 Jahre = 0 Pkt. Gewichtung: 2,0 Maximalpunktzahl: 4
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Anzahl Führungskräfte (Jahresdurchschnitt)
8 Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit nach § 46 VgV 8.3 Berufsjahre stellv. Projektleitung Nachweis der beruflichen Leistungsfähigkeit der stellv. Projektleitung. Beruflicher Lebenslauf, berufliche Nachweise und Angabe zu den Berufsjahren (Planungstätigkeit) sind dem Teilnahmeantrag beizulegen. Für die Bewertung sind die Berufsjahre mit einschlägiger Tätigkeit in der ausgeschriebenen Planungsleistung maßgeblich. Bewertung: >= 5 Jahre = 1 Pkt. < 5 Jahre = 0 Pkt. Gewichtung: 2,0 Maximalpunktzahl: 2
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
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Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere AGB und bestätigen, die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen zu haben. AusschreibungsRadar richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB.
Vergabe- & Vertragsbedingungen
Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.
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Nachforderung fehlender Unterlagen möglich
Der Auftraggeber darf fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern (§ 56 VgV).
- Elektronische Rechnung (eRechnung) verpflichtend
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Besondere Bedingungen für die Auftragsausführung
Der Auftrag ist an zusätzliche Ausführungsbedingungen geknüpft (§ 128 GWB) — Details in den Vergabeunterlagen.
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EU-gefördertes Vorhaben
eu-funds
Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung erfolgt 10 Kalendertage nach Absendung der beabsichtigten Zuschlagserteilung an die unterlegenen Bieter gem. § 134 Abs. 2 GWB. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB). Auf die prozessualen Vorschriften der §§ 160 ff. GWB wird außerdem hingewiesen. Die Unwirksamkeit des öffentlichen Auftrags wegen eines Verstoßes gegen § 134 GWB kann gemäß § 135 Abs. 2 S. 1 GWB i.V.m. § 135 Abs. 1 Nr. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
Verfahrensverlauf
📅 .icsVollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.
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1 Veröffentlichung
- Frist 30.03.2026 Original-Veröffentlichung aktuell
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Vergabeergebnis
Auftrag wurde zugeschlagen · 88 Tage nach Fristende
Auftragnehmer Die Werft PartG mbB1 Veröffentlichung
Preiseinschätzung
Basierend auf 187 vergleichbaren Vergabeergebnissen:
Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.
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