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Praxisbezogenes Verfahren zur Beurteilung von Gefährdungen durch Hitze bei Arbeit im Freien – Hitzegefährdung bei Außenarbeit

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) · Dortmund · Nordrhein-Westfalen

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Beschreibung

Angesichts des Klimawandels führen höhere Temperaturen bei Hitzeperioden zu stärkerer körperlicher Belastung und mehr Hitzestress. Dies betrifft nicht nur klassische Außenarbeit (z. B. (Garten-)Bau, Landwirtschaft), sondern auch bislang eher weniger beachtete Tätigkeiten im Freien (z. B. in Schule/Hort, KiTa). Bei Tätigkeiten im Freien liegt zudem eine kombinierte Belastung vor (Hitze, UV-Strahlung, Niederschläge, Wind usw.). Der Ausschuss für Arbeitsstätten (ASTA) hat eine Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A5.1 erstellt, welche seit dem 28.08.2025 in Kraft ist. Dabei wurde auch ein praxisorientiertes „Vereinfachtes Verfahren zur Beurteilung von Gefährdungen durch Hitze“ entwickelt. Dieses hat zahlreiche Einflussfaktoren (z. B. Lufttemperatur, Luftfeuchte, Sonneneinstrahlung, Arbeitsschwere, Bekleidung) auf eine einfache Skalierung zusammengeführt und konnte bislang noch nicht in der Praxis erprobt werden. Deshalb hat der ASTA es zunächst als „Empfehlung des Ausschusses für Arbeitsstätten (ASTA) – Beurteilung der Gefährdungen durch Hitze und Maßnahmen an Arbeitsplätzen in nicht allseits umschlossenen Arbeitsstätten und an Arbeitsplätzen im Freien“ veröffentlicht. Ziel dieses Projekts ist es, das praxisorientierte, vereinfachte Verfahren zur Beurteilung von Gefährdungen durch Hitze und zur Maßnahmenauswahl bei Tätigkeiten im Freien auf der Basis evidenter wissenschaftlicher Methoden zu überprüfen, bei Bedarf anzupassen sowie eine exemplarische Erprobung und Validierung im Feldversuch vorzunehmen. Der Gesichtspunkt der Praxistauglichkeit bzw. Akzeptanz durch die betrieblichen Akteure des Arbeitsschutzes ist besonders zu berücksichtigen. Die Laufzeit soll maximal 24 Monate betragen.

Vergabe-Ergebnis

🏆 Auftragnehmer Technische Universität Berlin
💶 Zuschlagswert 142.867 €
👥 Eingegangene Angebote 2
📅 Zuschlagsdatum 28.04.2026

Eingegangene Angebote

Welcher Bieter den Zuschlag erhalten hat, ist im Vergabeergebnis nicht aufgeführt — siehe Vergabe-Status in der Sidebar.

— Bieter nicht öffentlich gemeldet — 142.867 €

Verfahrensverlauf

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  1. Ausschreibung

    Angebote werden eingeholt

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    Auftrag wurde zugeschlagen

    Auftragnehmer Technische Universität Berlin
    Zuschlagswert 142.867 €

    1 Veröffentlichung

    • 27.05.2026 Original-Veröffentlichung aktuell

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Preiseinschätzung

Basierend auf 26 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 193.800 €
Median 325.868 €
Oberes Quartil 686.239 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

Vergabestelle

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) · Dortmund

142.867 €
Zuschlagswert

Vergabenummer BAuA-OV-557286-ma
Verfahrensart Offenes Verfahren
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Mittel
Standort Dortmund, Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht 27.05.2026
CPV-Code 73110000
Forschung und Entwicklung (Was ist das?)
Angebote 2
entspricht Branchen-Schnitt (Ø 2,8) (?)
Erfüllungsort Dortmund
Laufzeit Ab 28.04.2026

Auftragnehmer (?)
Technische Universität Berlin
Vertrag 28.04.2026

Ø Bieter in der Branche 2.8

Historischer Durchschnitt aus 4.228 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 92%

Anteil der erfassten Verfahren in Beratung & Dienstleistungen mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 8.613 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Schätzwert-Abweichung 1%
KMU-Bieteranteil 53%

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Quelle: oeffentlichevergabe.de · 5/5 Kernfelder

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