Zertifikate
regulatorisches Frühwarn-System (BSI-TR-03109, MsbG, §14a EnWG, AGFW, DVGW, MessEG)
Stadtwerke Saarbrücken Netz AG · Saarbrücken · Saarland
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Kostenlos beobachten →Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Vergabe eines Vertrages über Leistungen des Mess-stellenbetriebs und ergänzenden (IT-) Dienstleistungen für die Stadtwerke Saarbrücken Netz AG. Der Auftragnehmer hat dabei die folgenden, sich in acht Säulen gliedernden Leistungen zu erbringen: (1) Montage und operativer Service in sämtlichen Versorgungsarten (Strom, Gas, Wasser, Fernwärme), insbesondere Eichwechsel, Reklamations-, Neu-, Umbau- und Stilllegungswechsel, Befundprüfungen einschließlich Stichprobenverfahren nach MessEG, Inbetriebnahme intelligenter Messsysteme sowie optional den Sperrwesen-Außendienst; (2) iMSys-Lifecycle einschließlich MDM, GWA, CLS und EMT, insbesondere Plattformbetrieb und Prozessdienstleistungen rund um intelligente Messsysteme: Gateway-Administration (GWA), Meter Data Management (MDM), CLS-/Steuerbox-Management nach §14a EnWG und §9 EEG sowie EMT-Funktionen für die Übergabe an die Marktkommunikation des Auftraggebers; (3) Vorort Ablesungen in sämtlichen Versorgungsarten: Organisation und Durchführung der Ableseprozesse einschließlich Stichtagsablesung, Schachtablesung, Zwischenablesung sowie Kundenselbstablesungs-Management (KSA) mit Digital- und Papierkam-pagnen; (4) Konnektivität für die Fernauslesung und Steuerung: Betrieb eines LoRaWAN-Netzes (oder Migration der Bestände auf alternative Mobilfunk-LPWA-Technologien) sowie Sonder-Fernauslese-Lösungen. M2M-Mobilfunk wird durch den Auftraggeber selbst beigestellt und ist im Rahmen dieser Vergabe als optionale Leistung ausgewiesen; (5) Daten- und Portallösungen für fünf funktionale Anwendungsfälle: Kundenselbstable-sungs-Portal, Endkunden-Terminportal, Letztverbraucher-Portal nach §61 und §62 MsbG, internes Visualisierungs- und Dispositions-Portal für SW Saarbrücken Netz, sowie internes Energiedaten-Portal mit Lastgangs-Visualisierung; Multi-Portal-Architekturen sind zulässig; (6) Standrohrmanagement: vollständiges Management mobiler Wasserentnahmestellen einschließlich Vorhaltung
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Branche: Energie & Umwelt
Das Wichtigste auf einen Blick
Vergabe eines Vertrages für Messstellenbetrieb und ergänzende IT-Dienstleistungen für Strom, Gas, Wasser und Fernwärme.
Diese Kurzanalyse ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung und keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Original-Bekanntmachung (oeffentlichevergabe.de). Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.
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Was Sie zur Teilnahme nachweisen müssen — wie vom Auftraggeber gefordert.
- Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung Der Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat nach Maßgabe von § 46 Abs. 1 SektVO einen aktuellen Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister vorzulegen. Der Auszug ist aktuell, wenn er nicht älter ist als sechs Monate, gerechnet ab dem Ende der Bewerbungsfrist (Abschnitt B, Ziffer 1.2).
- Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung Der Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat nach Maßgabe von § 46 Abs. 1 SektVO einen aktuellen Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister vorzulegen. Der Auszug ist aktuell, wenn er nicht älter ist als sechs Monate, gerechnet ab dem Ende der Bewerbungsfrist (Abschnitt B, Ziffer 1.2).
Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft hat nach Maßgabe von § 46 Abs. 1 SektVO den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Im Fall der Bewerbergemeinschaft muss mindestens ein Mitglied über die Betriebshaftpflichtversicherung mit den nachfolgenden Mindestanforderungen verfügen. Für die Betriebshaftpflichtversicherung gelten die folgenden Mindestanforderungen: - Vorlage einer Versicherungsbestätigung eines Versicherungsgebers oder Versicherungsmaklers in Kopie, nicht älter als sechs Monate, gerechnet ab dem Ende der Bewerbungsfrist nach Abschnitt B, Ziffer 1.2, - Deckungssumme von mindestens EUR 20.000.000,00 für Personenschäden und EUR 20.000.000,00 für Sach- und Vermögensschäden und dabei auch Folgeschäden durch mangelbedingte IT-Systemausfälle, Unterbrechungen des IT-Systembetriebs oder Cyberangriffe, und - Deckungssumme von mindestens EUR 5.000.000,00 für Folgeschäden aus IT-Systemausfällen oder Unterbrechungen des IT-Systembetriebs und - Deckungssumme von mindestens EUR 2.500.000,00 für Cyberangriffe oder Cybererpressung. Alternativ kann eine unwiderrufliche Deckungszusage eines Versicherungsgebers vorgelegt werden, die bescheinigt, dass im Fall der Zuschlagserteilung eine Versicherung mit den genannten Mindestsummen und der genannten Maximierung abgeschlossen werden wird. - Deckungssumme muss jährlich zweifach zur Verfügung stehen (2-fache Maximierung). Alternativ kann eine unwiderrufliche Deckungszusage eines Versicherungsgebers vorgelegt werden, die bescheinigt, dass im Fall der Zuschlagserteilung eine Versicherung mit den genannten Mindestsummen und der genannten Maximierung abgeschlossen werden wird.
- Angaben und Erklärungen zum Nachweis der Eignung - Erklärung zur Bewerbergemeinschaft - Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe - Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen, die keiner Rechtsverordnung unterliegen
Die folgenden Erklärungen und Nachweise sind von jedem Bewerber und jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Im Falle einer Eignungsleihe sind die geforderten Erklärungen und Nachweise vom Eignungsgeber gesondert vorzulegen. Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft hat nach Maßgabe von § 46 Abs. 1 SektVO ihren Gesamtumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren (2025, 2024, 2023) nachzuweisen. Der Gesamtumsatz muss mindestens EUR 10.000.000,00 pro Geschäftsjahr betragen (Mindestanforderung). Für Unternehmen, die weniger als drei Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf die bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.
Die folgenden Erklärungen und Nachweise sind von jedem Bewerber und jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Im Falle einer Eignungsleihe sind die geforderten Erklärungen und Nachweise vom Eignungsgeber gesondert vorzulegen. Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft hat nach Maßgabe von § 46 Abs. 1 SektVO eine Referenz anzugeben (Mindestanforderung). Die Referenzen müssen hinsichtlich Art, Umfang sowie Komplexität des Vorhabens vergleichbar sein. Eine Vergleichbarkeit der Referenz ist gegeben, wenn folgenden Mindestanforderungen je Referenz sind: a. Leistungen für den operativen Messstellenbetrieb, d.h. insbesondere Montage und operativer Service sowie Ablesungen in sämtlichen Versorgungsarten, in sämtlichen Sparten, d.h. Versorgungsarten (Wasser, Strom, Gas und Wärme), für einen öffentlichen Auftraggeber oder Sektorenauftraggeber, b. Bereitstellung und Betrieb intelligenter Messsysteme, c. Auftragsvolumen von mindestens EUR 5.000.000 (netto) pro Jahr und d. Nicht älter als zwei Jahre, d.h. die Leistungen müssen im Zeitraum der letzten zwei Jahre, gerechnet von dem Ende der Bewerbungsfrist (Abschnitt B, Ziffer 1.2) erbracht worden sein. Maßgeblich ist nicht der Abschluss des zugrundeliegenden Vertrages, sondern die tatsächliche Erbringung der Leistungen. Hinweis: Die Mindestanforderung unter a. kann auch durch mehrere Referenzen gemeinsam erfüllt werden und muss nicht durch eine Referenz erfüllt werden.
Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft hat nach Maßgabe von § 46 Abs. 1 SektVO die Anzahl der technischen Fachkräfte anzugeben, die in dem Unternehmen mit der Qualitätskontrolle und -sicherung beauftragt sind. Dabei sind mindestens zwei technische Fachkräfte zu benennen und deren Funktion zu in der Qualitätskontrolle und -sicherung zu beschreiben (Mindestanforderung). Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft kann sich auf die technische und beruf-liche Leistungsfähigkeit in Bezug auf den Nachweis der technischen Fachkräfte nur berufen, wenn das eignungsleihende Unternehmen auch derart in die Leistungserbrin-gung eingebunden ist, dass die technischen Fachkräfte ihren Zweck erfüllen.
- Verpflichtungserklärung für den Einsatz eines Unterauftragnehmers
Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft hat nach Maßgabe von § 46 Abs. 1 SektVO nachzuweisen, dass gemäß § 25 Abs. 5 MsbG ein Informationsscherheitsma-nagementsystem („ISMS“) für sämtliche Services, IT-Systeme für den Rollout intelli-genter Messsysteme, die Smart Meter Gateway Administration sowie für den Geltungs-bereich um das Tätigkeitsspektrum des aktiven Externen Marktteilnehmers (EMT; CLS-Management) implementiert ist (Mindestanforderung). Gemäß § 25 Abs. 5 MsbG hat ein SMGW-Administrator eine Zertifizierung durch ein Zertifikat des Bun-desamtes für Sicherheit in der Informationstechnik („BSI“) oder durch eine Zertifizie-rungsstelle nachzuweisen, die gemäß DIN EN ISO/IEC 27006 bei der nationalen Ak-kreditierungsstelle im Sinne der VO (EG) 765/2008 akkreditiert ist. Im Rahmen dieser Zertifizierungen sind insbesondere die Anforderungen der BSI TR-03109-6 zu berück-sichtigen und die Einhaltung der Anforderungen durch BSI-zertifizierte Auditoren zu bestätigen. Das Informationssicherheitsmanagementsystem muss daher mindestens den Anforderungen der Norm DIN EN ISO/IEC 27001 –Informationssicherheit, Cybersicherheit und Datenschutz – Informationssicherheitsmanagementsysteme – Anforderungen) oder gleichwertigen Anforderungen entsprechen (Mindestanforderung). Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft kann sich auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit in Bezug auf den Nachweis eines ISMS nur berufen, wenn das eignungsleihende Unternehmen auch derart in die Leistungserbringung eingebunden ist, dass das ISMS seinen Zweck erfüllt.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
Diese Ausschreibung verlangt Nachweise zu Befähigung zur Berufsausübung, Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit, Technische & berufliche Leistungsfähigkeit, Sicherheit & Versorgung. Mit einem kostenlosen Firmenprofil gleichen wir die veröffentlichten Anforderungen automatisch mit Ihrem Profil ab — bei jeder Ausschreibung mit strukturierten Eignungskriterien. 14 Tage voller Zugang, keine Kreditkarte.
Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere AGB und bestätigen, die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen zu haben. AusschreibungsRadar richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB.
Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.
Bestimmte fehlende Unterlagen dürfen nachgefordert werden — nicht alle.
Der Auftrag ist an zusätzliche Ausführungsbedingungen geknüpft (§ 128 GWB) — Details in den Vergabeunterlagen.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
Die folgenden Textstellen stammen wortwörtlich aus der Bekanntmachung der Vergabestelle. Wir stellen sie strukturiert dar, ohne sie zu paraphrasieren oder zu interpretieren. Die Zuordnung zu Kategorien erfolgt KI-gestützt — die Zitate selbst sind unverändert und via Substring-Match verifiziert (KI-Transparenz nach Art. 50 EU AI Act).
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Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.
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