AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Planungsleistungen für Gebäude und Freiflächen im Rahmen der Sanierung des Sportheims in der Stadt Nortorf
Stammdaten
- Auftraggeber
- Stadt Nortorf über Amt Nortorfer Land, Nortorf
- Veröffentlicht
- 13.11.2023
- Frist (Submission)
- 14.12.2023
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71200000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Geschätzter Wert
- 2.052.540 €
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
Beschreibung
Das Sportheim Nortorf wurde ca. 1971 erbaut und befindet sich im Eigentum der Stadt Nortorf. Technische bzw. energetische Sanierungsmaßnahmen wurden an dem Gebäude bis heute nicht durchgeführt. Das Gebäude erstreckt sich über ein Erd- und ein Kellergeschoss mit einer Fläche von 762 m². Das Gebäude soll im Zuge der Sanierungsmaßnahmen im Kellergeschoss um zwei Anbauten mit einer Flächen von ca. 100 m² erweitert werden. Neben dem technischen Sanierungsstau bestehen insbesondere auch große Defizite im energetischen und hygienischen Bereich. Die bisher fehlende Barrierefreiheit des Gebäudes soll durch bauliche Maßnahmen hergestellt werden. Das Sanierungsvorhaben wird aus öffentlichen Mitteln gefördert und erfolgt im Rahmen des Bundesförderprogramms "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" (SJK 2022). Die Liegenschaft soll an die aktuellen und künftigen Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden. Durch den Auftraggeber wurde bereits im Vorfeld eine Vorplanung in Auftrag gegeben. Die Unterlagen sind den Ausschreibungsunterlagen beigefügt. Die Vorplanung ist einzuhalten, zu überprüfen und als richtig anzuerkennen. Sie ist Bestandteil der Vergabeunterlagen, da nicht auszuschließen ist, dass sich das erstellende Büro auf diese Ausschreibung bewerben wird. Die geschätzten Baukosten betragen (brutto): KG 200 - Vorbereitende Maßnahmen 7.000,00 EUR KG 300 - Bauwerk - Baukonstruktionen 1.058.725,00 EUR KG 400 - Bauwerk - Technische Anlagen 739.775,00 EUR KG 500 - Außenanlagen und Freiflächen 155.000,00 EUR KG 700 - Baunebenkosten 573.500,00 EUR Summe KG 200 - 700 rd. 2.534.000,00 EUR Die Planungsleistungen für die Technische Gebäudeausstattung (TGA) werden in einem gesonderten Verfahren ausgeschrieben. Der Umfang der zuwendungsfähigen Ausgaben wurde im Zuwendungsbescheid des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung vom 09.10.2023 auf max. 2.534.000,00 EUR (brutto) festgelegt. Vom Auftraggeber sollen mit dieser Ausschreibung die Planungs- und Bauüberwachungsleistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI und der Objektplanung Freianlagen gem. § 39 HOAI jeweils LPH 3-9. Die vorgenannten Leistungen werden im Wege der Stufenbeauftragung vergeben. Es werden zunächst nur die jeweiligen Leistungsphasen bis zur Genehmigungsplanung (LPH 4) beauftragt. Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Leistungsphasen - ganz oder teileweise- zu übertragen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung dieser Leistungen besteht nicht. In zeitlicher Hinsicht ist die planerische und bauliche Umsetzung der Baumaßnahme eilbedürftig. Idealerweise ist genehmigte Planung daher im ersten Quartal 2024 abzuschließen und bei der Bauaufsichtsbehörde einzureichen. Die Fertigstellung der Maßnahme soll bis Mitte 2026 erfolgen. Die Beschreibung des Leistungsinhalts orientiert sich an den Vorgaben der HOAI 2021. Die Einhaltung des Kosten- und Terminrahmens des Bauvorhabens hat für den Auftraggeber aller höchste Priorität.
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 6 MONTHS
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
Verfahrensverlauf — alle 3 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 14.12.2023
- Wertung
- Vergabeergebnis
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Vergabekammer Schleswig-Holstein, Kiel
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.