AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Projektmanagement IPA
Stammdaten
- Auftraggeber
- Deutsche gesetzliche Unfallversicherung e.V., Berlin
- Veröffentlicht
- 30.01.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71541000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
- KMU-geeignet
- Ja (laut Auftraggeber-Angabe)
Beschreibung
Der Verband "Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung" (nachfolgend DGUV oder Auftraggeber) ist der Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Unfallversicherungs-träger der öffentlichen Hand. Er nimmt die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder wahr und fördert deren Aufgaben zum Wohl der Versicherten und der Unternehmen. Der Verband vertritt die gesetzliche Unfallversicherung gegenüber Politik, Bundes-, Landes-, europäischen und sonstigen nationalen und internationalen Institutionen sowie Sozialpartnern. Die DGUV beabsichtigt die Errichtung eines Ersatzneubaus für das Institut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA) in Bochum im Wege einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft (ÖPP). Der Ersatzneubau soll eine Nutzfläche von ca. 9000 m² aufweisen, wovon ca. 3600 m² für Büro- und Veranstaltungsräume und ca. 3000 m² für Labore eingeplant sind. Insbesondere soll er die Anforderungen an die Energieeffizienz KfW 40 und DGNB in Gold erfüllen. Zur Verwirklichung dieses Projektes plant die DGUV, Ende des 2. Quartals 2024 die ÖPP-Leistungen auszuschreiben. In diesem ÖPP-Inhabermodell wird der spätere ÖPP-Partner gegenüber der DGUV zur vollständigen, mangelfreien, schlüssel- und betriebsfertigen und alle behördlichen Anforderungen entspre-chenden Planung, Errichtung und dem daran anschließenden Betrieb verpflichtet. Der Baubeginn ist für das 2. Quartal 2025 geplant, die Inbetriebnahme für das 3. Quartal 2028. Die Konkretisierung der Bauverpflichtungen des ÖPP-Partners erfolgt im Rahmen des Projektes durch gemeinsame Abstimmung, insbesondere im Rahmen der Freigabe der der DGUV von den Projektbeteiligten vorgelegten Unterlagen und Pläne. Für dieses Projekt wurden in einem vorangegangenen Vergabeverfahren (Technische Beratung und Konstruktionsberatung, Bekanntmachungsnummer: 2023/S 105-327739) zwei Auftragnehmer für technische Beratungsleistungen für die Vorbereitung und Begleitung des Verfahrens gebunden. Die Beratungsleistungen erstrecken sich hierbei auf baufachlich- technische Beratungs- und Controllingleistungen in den Bereichen Bau und Planung, insbesondere Laborplanung und Gebäudemanagement, wobei bereits Nutzerworkshops abgeschlossen und die Funktionalen Leistungsbeschreibungen für die ÖPP weitestgehend erstellt sind. In einem weiteren vorangegangenen Vergabeverfahren (Rechtsanwaltsdienstleistungen - Vorbereitung und Durchführung des ÖPP-Verfahrens für den Neubau des Instituts für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA) der DGUV, Bekanntmachungsnummer: J-Nat-2023-06) wurde bereits eine Rechtsanwaltskanzlei für juristische Beratungsleistungen - von der Vorbereitung des Vergabeverfahrens über dessen Durchführung bis zum Vertragsschluss mit dem ÖPP-Auftragnehmer hinweg - gebunden, wobei weitere juristische Beratungsleistungen im Rahmen der Planungs- und Bauphase bis zur Übergabe der Maßnahme bedarfsabhängig vom AG abgerufen werden.
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung
- Vergabeergebnis
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Vergabekammern des Landes Berlin, Berlin
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.