AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Quelle: oeffentlichevergabe.de (https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y6RDYDEC6TBH/documents) · Abgerufen am 25.09.2026 10:44 über https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/c8bc9b98-a9ae-4c1e-a58d-c10afe2d0ae1/

TGA-Planungsleistungen Anlagegruppen 440, 450 LPH 3-8, § 55 HOAI zum Bau eines neurovaskulären Zentrums

Notice-ID: c8bc9b98-a9ae-4c1e-a58d-c10afe2d0ae1 · Procedure-ID: 007c6c17-d5f1-45f4-ae24-1b351feffa50

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Stammdaten

Auftraggeber
Knappschaftskrankenhaus Bottrop GmbH, Bottrop
Veröffentlicht
01.09.2026
Frist (Submission)
28.09.2026
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
CPV-Code
71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Rechtsgrundlage
EU-Oberschwelle
KMU-geeignet
Ja (laut Auftraggeber-Angabe)

Beschreibung

Die Knappschaft Kliniken Bottrop GmbH, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop beabsichtigt im Erdgeschoss des Hauptgebäudes in einer ehemaligen Bettenstation den Ausbau und die Modernisierung der neurologischen Frührehabilitation vorzunehmen. Die zur Durchführung dieser Baumaßnahmen erforderlichen TGA-Planungsleistungen, Anlagengruppen 440 und 450, Leistungsphasen 3-8, § 55 HOAI (Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung - Bauüberwachung und Dokumentation) sind Gegenstand dieses Vergabeverfahrens. Die Leistungsphasen 1 und 2, § 55 HOAI wurden bereits erarbeitet und sind nicht Gegenstand der Beauftragung. Sämtliche Planungsunterlagen der LP 1 und 2, § 55 HOAI sind den Vergabeunterlagen zur Kenntnis aller Bewerber beigefügt. Die Beauftragung der benötigten Planungsleistungen erfolgt gemäß HOAI.Die Knappschaft Kliniken Bottrop GmbH, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop beabsichtigt im Erdgeschoss des Hauptgebäudes in einer ehemaligen Bettenstation den Ausbau und die Modernisierung der neurologischen Frührehabilitation vorzunehmen. Die Modernisierung der neurologischen Frührehabilitation dient der Erweiterung und qualitativen Verbesserung des neurologischen Behandlungsspektrums der Knappschaft Kliniken Bottrop. Ziel der Maßnahme ist die Schaffung einer zeitgemäßen und funktional optimierten Station, die den besonderen Anforderungen der neurologischen Frührehabilitation gerecht wird. Die Planung berücksichtigt insbesondere kurze Wege für Pflege- und Therapieleistungen, eine klare Orientierung innerhalb der Station sowie die Schaffung eines therapeutisch unterstützenden Umfeldes für Patientinnen und Patienten. Durch die Neuordnung der Funktionsbereiche werden sowohl betriebliche Abläufe optimiert als auch die Aufenthaltsqualität verbessert. Die Maßnahme stellt einen wichtigen Baustein zur zukunftsorientierten Weiterentwicklung des Krankenhausstandortes dar. Eine Vergrößerung des Gebäudebestandes ist nicht Teil dieser Planung. Die haustechnischen Anlagen und der Brandschutz müssen an die neuen Nutzungen angepasst werden und werden durch die jeweiligen Fachplanungen untersucht und geplant. Die technische Gebäudeausrüstung ist auf die besonderen Anforderungen eines Krankenhausneubaus sowie der unterschiedlichen medizinischen Nutzungen /Versorgung auszulegen. Dieses umfasst insbesondere die Sanitär- und Medienversorgung, Wärme- und Kälteversorgung, Raumlufttechnik, Starkstrom- und Sicherheitsstromversorgung, Kommunikations- und Sicherheitstechnik, Fördertechnik sowie die Gebäudeautomation. Die Fläche der ehemaligen Patientenstation 0B1 im Erdgeschoss des Hauptgebäudes soll ausgebaut werden für die Modernisierung der neurologischen Frührehabilitation. Das Entwurfskonzept orientiert sich an den funktionalen und betrieblichen Anforderungen einer modernen Abteilung zur neurologischen Frührehabilitation. Im Mittelpunkt der Planung stehen eine wirtschaftliche Flächennutzung, klare Funktionsabläufe sowie eine patientenorientierte Gestaltung. Die Anordnung der Patientenzimmer, Therapie- und Nebenräume ermöglicht kurze Wege für Pflegepersonal und Therapeutinnen bzw. Therapeuten. Gleichzeitig wird durch die räumliche Struktur eine gute Orientierung inner-halb der Station geschaffen. Die Aufenthaltsqualität wird durch helle, freundliche Materialien und eine übersichtliche Organisation der Nutzungsbereiche unterstützt. Besondere Berücksichtigung finden die Anforderungen an Barrierefreiheit, Hygiene, Schallschutz sowie die technische Gebäudeausrüstung. Grundlage der Planung bilden die Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) sowie die krankenhaushygienische Fachstellungnahme. Die geplante Raumstruktur mit Ein- und Zweibettzimmern, den zugeordneten Nasszellen sowie den erforderlichen Funktions- und Nebenräumen entspricht grundsätzlich den hygienischen Anforderungen an Pflegeeinheiten. Im weiteren Planungsverlauf werden die Empfehlungen der hygienischen Fachplanung, insbesondere hinsichtlich der Ausstattung einzelner Funktionsräume, der Lagerorganisation sowie der Ausführung hygienischer Handwaschplätze und der Raumlufttechnik, berücksichtigt. Im Zuge der Vorentwurfsplanung wurde die Umsetzung in zwei verschiede-nen Baufeldern untersucht. 1. EG, Station 0A mit Technikzentrale 1. UG 2. EG, Station 0B1 mit Technikzentrale 1. UG Da beide Baufelder aufgrund der Spiegelgleichheit des Baukörpers eine sehr ähnliche Struktur und Grundfläche aufweisen, konnte die Planung in beiden Baufeldern in ähnlicher Qualität und Wirtschaftlichkeit abgebildet werden. Lediglich die Technikzentrale im 1. UG in Variante 2 weist eine deutlich geringere Aufstellfläche auf. Dieser Sachverhalt konnte jedoch in den Voruntersuchungen sowohl technisch und auch statisch positiv verifiziert werden. Aufgrund der strukturellen Nähe der Neuplanung zur Station in Baukörper 0B2 konnte sich die Bauherrenschaft für die Umsetzung der Variante 2 entscheiden. Diese wurde in der weiteren Vorplanung weiter abgebildet. Die Planung und spätere Umsetzung erfolgen unter Berücksichtigung des laufenden Krankenhausbetriebes. Die Versorgungssicherheit der bestehenden medizinischen Bereiche ist während sämtlicher Umschluss-, Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen sicherzustellen. Erforderliche Provisorien, Bauzustände, Umschaltungen und betriebliche Abstimmungen sind bei der Planung entsprechend zu berücksichtigen. Die technischen Anlagen sind unter Berücksichtigung der Anforderungen an Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Betriebssicherheit, Wartungsfreundlichkeit und Klimaanpassung zu planen. Die Planung ist mit der Objektplanung, Tragwerksplanung, Bauphysik, Brandschutzplanung, Medizintechnik sowie den weiteren beteiligten Fachplanungen und den betrieblichen Anforderungen des Knappschaft Klinikums Bottrop abzustimmen.

Vergabe-Status

Vergabe-Status
Verfahren laufend

Verfahrensverlauf — alle 3 Veröffentlichungen

Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer des Bundes, Bonn

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.

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