AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 04.05.2026 04:42 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/d93d65e8-6b78-4ea0-a3ca-5a223dfa6331/

Schnieglinger Str. 71 (147a) - Krematorium, Ofensanierung, 013.01 Rohbauarbeiten

Notice-ID: d93d65e8-6b78-4ea0-a3ca-5a223dfa6331 · Procedure-ID: 559c091d-2ffe-4576-aed1-f58392621bd7

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Stammdaten

Auftraggeber
Stadt Nürnberg Hochbauamt, Nürnberg
Veröffentlicht
02.02.2026
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Offenes Verfahren
CPV-Code
45223220 — Bauleistungen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Geschätzter Wert
2.860.000 €
Rechtsgrundlage
EU-Oberschwelle

Beschreibung

1. Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung: Im Rahmen der Sanierung des Krematoriums Nürnberg, Westfriedhof, ist es erforderlich das Technikgebäude baulich zu erweitern. Dabei wird das Bestandsgebäude des Krematoriums saniert und umgebaut, sowie mit gleicher Traufhöhe erweitert. Die Erweiterung erfolgt in westlicher Richtung, damit maximal entfernt von dem historischen denkmalgeschützten Bestandsgebäudeteilen. Die vorliegende Ausschreibung umfasst maßgeblich die Rohbauarbeiten für Umbau und Erweiterung, sowie Erdarbeiten, die Herstellung der Regenentwässerung und Gebäudedränagen. Als wichtige Randbedingung ist zu benennen, dass die Ausführung des Vorhabens in insgesamt fünf Bauphasen untergliedert ist und der Umbau/die Sanierung, sowie Erweiterung IM LAUFENDEN BETRIEB erfolgen müssen. Die Maßnahme umfasst abschnittsweise Bauleistungen, welche zum Teil komplexe Schnittstellen zur technischen Ausrüstung und zum Anlagenbau der Kremationsanlagen aufweisen. Ein Großteil der Gewerke und Leistungsbereiche wiederholt sich in den einzelnen Bauphasen. 2. Auflistung der auszuführenden Gewerke und Leistungsbereiche: Nachfolgend sind die maßgebenden Gewerke und Leistungsbereiche aufgeführt, welche zur Umsetzung des Projekts zwingend erforderlich sind. Daraus entstehende Schnittstellen müssen dem AN bewusst sein und durch ihn eigenständig koordiniert werden. a) Baustelleneinrichtung und Sicherungsmaßnahmen; b) Abbruch- und Rückbauarbeiten (u.a. mit gängigen Schadstoffen) im Innen- und Außenbereich; c) Abfallentsorgung mit Probenahmen, Analytik, Verwertung/Beseitigung; d) Erdarbeiten und Wasserhaltung; e) Spezialtiefbauarbeiten, teilweise im Gebäudebestand, einschließlich Wasserhaltung -> Trägerbohlwände einschl. Statik und Ausführungsplanung und Baugrubenverbau im Innenbereich des Bestandsgebäudes, einschl. Statik und Ausführungsplanung; f) Maurerarbeiten im Innenbereich Bestandsgebäude; g) Regen-, Drän-, und Schmutzwasserarbeiten -> Erdarbeiten, Leitungsnetze, Schächte, Hebeanlagen außerhalb der Gebäude, Anschlüsse an Bestandsleitungen und an das öffentliche Abwassernetz, Druckleitung einschl. Erdarbeiten ab der Hebeanlage Regen-/Dränagewasser zur Versickerungsmulde ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung; h) Beton- und Stahlbetonarbeiten -> Schalung, Bewehrung, Ortbetonarbeiten, Fertigbetonelemente für Wände, Decken und Attiken, Einbau von Stahlteilen; i) Abdichtungs- und Dämmarbeiten -> Abdichtung von Arbeits- und Bewegungsfugen (Fugenbleche u. -bänder), Flächenabdichtung außen, Dämmung erdberührter Bauteile; j) Blitzschutz- und Erdungsanlagen 3. Spezialtiefbauleistungen (Zusatzbeschreibung innenliegender Baugrubenverbau) Im Innenbereich des Bestandsgebäudes wird für die Herstellung der neuen Füchse eine tiefe Baugrube benötigt. Der Abstand zwischen dem jeweiligen Bauabschnitt und der benachbarten, sich in Betrieb befindlichen Ofenlinie ist derart beengt, dass eine freie Böschung für die Baugruben nicht möglich ist. Somit wird ein Baugrubenverbau als Trägerbohlwand erforderlich. Die Stahlträger sind als Kragträger ohne Rückverankerung konzipiert, sodass der Baugrubenverbau auch für den nachfolgenden Bauabschnitt als Böschungssicherung (mit gespiegelter Baugrubensituation) verwendet werden kann. Die Anordnung der Träger ist im Wesentlichen regelmäßig, muss aber in Abhängigkeit der vorhandenen Leitungen und Bestandsbauteile in Teilbereichen individuell im Achsabstand angepasst werden. Aufgrund der niedrigen Arbeitshöhe im 2. Untergeschoss sind die Arbeiten mit entsprechend kleinen Fahrzeugen auszuführen. Die Stahlträger müssen in der Höhe mehrfach gestoßen werden. Die Gründung der Hilfsfundamente für die Abstützungen im Bauzustand innerhalb der jeweiligen Baugrube werden nach dem gleichen Prinzip wie der Baugrubenverbau hergestellt. Lediglich die Ausfachungen zwischen den Stahlträgern entfallen. Die Stahlträger verbleiben in der Regel im Baugrund.

Vertragslaufzeit

Beginn
15.07.2026
Ende
15.03.2030

Verfahrens-Bedingungen

Bindefrist
113 Tage
Bürgschaft
erforderlich

Vergabe-Status

Vergabe-Status
Vergabeergebnis liegt uns nicht vor

Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken, Ansbach

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).