Mehr Details
VGV Verhandlungsverfahren nach RPW Planungswettbewerb - Lebenshilfe Donau-Iller e.V. - HPZ Senden
Lebenshilfe Donau Iller e.V. · Neu-Ulm · Bayern · Nachgeordnete Behörde
🎯 Persönlicher Treffer-Check
Wie viele Bauwesen & Infrastruktur-Ausschreibungen in Bayern passen zu Ihrem Unternehmen?
30 Sekunden, keine Anmeldung — wir zeigen Ihnen live, wie viele relevante Vergaben es zuletzt gab.
Passende Ausschreibungen in „Bauwesen & Infrastruktur" automatisch erhalten
14 Tage voller Zugang gratis — tägliche Alerts + KI-Eignungsanalyse · keine Kreditkarte · danach kostenfrei weiter
Vergabe-Ergebnis
-
Los 1 VergebenVGV Verhandlungsverfahren nach RPW Planungswettbewerb - Lebenshilfe Donau-Iller e.V. - HPZ Senden🏆 Gänßle + Hehr Landschaftsarchitekten PartGmbB · Esslingen a.N.
- die architekturwerkstatt · Langenau
- Gänßle + Hehr Landschaftsarchitekten PartGmbB · Esslingen a.N.
- HK Architekten, Hermann Kaufmann + Partner ZT GmbHktur & Design · Schwarzach
Hinweis: Nicht alle Kerndaten wurden publiziert — die Vergabestelle hat diese Bekanntmachung ohne Vertragswert veröffentlicht.
Beschreibung
Die Lebenshilfe Donau-Iller beabsichtigt im Zuge der Realisierung der Errichtung des neuen Heilpädagogischen Zentrums, Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie Freianlagenplanung in den LPH 1-9 HOAI zu vergeben. Um die architektonische Qualität und komplexe Anforderung an das Raumprogramm zu sichern, wurde durch die Lebenshilfe Donau-Iller e.V. einen Architektenwettbewerb europaweit ausgelobt. Die Verwaltung und die pädagogischen Einrichtungen werden aktuell in dem dafür errichteten Bestandsgebäude betrieben. Da die Nutzungen über die Jahre an die neuen Bedürfnisse adaptiert wurden und auch die Nutzerzahl deutlich gewachsen ist, kann das Raumprogramm im Bestand nicht mehr abgebildet werden. Sowohl der Platzbedarf als auch die technischen Anforderungen können im aktuellen Gebäude nicht dargestellt werden. Daher beabsichtigt die Ausloberin, den Standort in Senden neu zu entwickeln. In den vergangenen Monaten wurden verschiedene Optionen durchdacht und auf Machbarkeit geprüft. Ergebnis der Untersuchungen ist ein kompletter Neubau. Um Platz für einen effizient strukturierten und zeitgemäßen Standort zu schaffen, muss der Bestand vollumfänglich zurückgebaut werden. Im Sinne der Lebenshilfe soll ein Heilpädagogisches Zentrum entstehen, das vor allem den inklusiven Ansatz unterstreicht. Ein Auszug aus der Vision der Lebenshilfe lautet: Unsere Motivation: Inklusion menschlich und innovativ zu gestalten. Somit stehen Begriffe wie begegnungsreich, interdisziplinär und chancengleich im Vordergrund. Eine spannende Planungsaufgabe, die neben den sozialen Nachhaltigkeitsaspekten auch die ökologischen berücksichtigen soll. Aufgrund der vielen Nutzungen und komplexen Abhängigkeiten hat die Ausloberin über mehrere Workshops und in intensiver Zusammenarbeit mit Vertretern der verschiedenen Bereiche ein Raumprogramm erarbeitet. Dieses galt es im Planungswettbewerb strukturell und flächenmäßig umzusetzen. Das Programm berücksichtigt die täglichen Abläufe und Abhängigke
Vollständige Beschreibung (2.275 Zeichen)
Die vollständige Beschreibung ist für registrierte Nutzer verfügbar.
Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung
„Aufgrund des geschätzten Auftragswerts der zu vergebenden Leistungen wurde das Verfahren zur Durchführung des Wettbewerbs mit nachgelagertem Verhandlungsverfahren nach §§78 - 80 VgV europaweit veröffentlicht. Der Wettbewerb wurde als nicht offenes Verfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und anschließendem VgV-Verfahren durchgeführt. Zuerst erfolgte die Bewerbung im Teilnahmewettbewerb, danach die Einreichung und Wertung des Wettbewerbsbeiträge durch die hierzu ausgewählten Teilnehmer. Der Durchführung des nicht offenen Planungswettbewerbes nach RPW liegt die Richtlinie für Planungswettbewerbe RPW 2013 in der Fassung vom 31.01.2013 zugrunde, die mit Bekanntmachung vom 01.10.2013 (AIIMBI 2013, 404) eingeführt worden ist. Die Anwendung und Anerkennung der RPW ist für die Ausloberin und Teilnehmer sowie alle übrigen Beteiligten verbindlich, soweit in dieser Auslobung nicht ausdrücklich anderes bestimmt ist. An der Vorbereitung und Auslobung dieses Wettbewerbs hat die Architektenkammer Bayern beratend mitgewirkt. Die Auslobung wurde dort unter der Nummer 2025-SCH-01 registriert. Dem Wettbewerb sowie dem nachgelagerten Verhandlungsverfahren liegen zudem die Bestimmungen der §§ 97 ff. GWB sowie der VgV für europaweite Vergabeverfahren zugrunde. Die ersten drei Preisträger werden im Verhandlungsverfahren zur Einreichung eines Angebots aufgefordert und zu Verhandlungen eingeladen. Nach den Verhandlungen findet eine Bewertung anhand der Zuschlagskriterien seitens der Ausloberin statt. Die Bindefrist beträgt zwei Monate ab Einreichungstermin des finalen Angebots. Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot gemäß § 58 VgV, welches unter Berücksichtigung der im Folgenden genannten Kriterien insgesamt den höchsten Punktwert erreicht.“
Zuschlagskriterien
Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.
-
Platzierung im Wettbewerb 50 %Qualität
Bewertung des Unterkriteriums A) Platzierung im Wettbewerb 50% = maximal 50 Punkte 1. Platz = 50 Punkte 2. Platz = 40 Punkte 3. Platz = 30 Punkte
-
Bereitschaft zur entwurflichen Weiterentwicklung des Wettbewerbsbeitrags 15 %Qualität
Bewertung des Unterkriteriums B) Bereitschaft zur entwurflichen Weiterentwicklung des Wettbewerbsbeitrages 15% = maximal 15 Punkte Die Bieter werden gebeten die Hinweise aus dem Preisgericht aufzunehmen und ein kurzes Statement (maximal eine DINA 4 Seite) zur Bereitschaft der entwurflichen Weiterentwicklung des Wettbewerbsbeitrags abzugeben. Es wird keine Planung oder Weiterentwicklung des Entwurfs abgefragt. Bewertung des Unterkriterium B Sehr gut = 15 Punkte (100% der maximal erreichbaren Punkte) Gut = 12 Punkte (80% der maximal erreichbaren Punkte) Befriedigend = 9 Punkte (60% der maximal erreichbaren Punkte) Ausreichend = 6 Punkte (40% der maximal erreichbaren Punkte) Mangelhaft = 3 Punkte (20% der maximal erreichbaren Punkte) Ungenügend = 0 Punkte (0% der maximal erreichbaren Punkte) Die Bewertung erfolgt auf Basis des eingereichten Statements sowie den Ausführungen hierzu im Rahmen des Präsentationstermins.
-
Honorarangebot 15 %Preis
Bewertung des Unterkriteriums C) Honorarangebot 15% = maximal 15 Punkte Die Honorarangebote werden im Verhältnis zu der Punktzahl des günstigsten Teilnehmers linear prozentual schlechter bewertet. Das günstigste Angebot wird mit der vollen Gewichtung des Kriteriums Honorarangebot (maximal 15 Punkte) bewertet und ein Angebot ab der doppelten Summe des günstigsten Angebots mit 0 Punkten bewertet. Die Punktzahl der dazwischenliegenden Angebote wird durch lineare Interpolation ermittelt. Es erfolgt eine kaufmännische Rundung auf zwei Dezimalstellen.
-
Konzept Herangehensweise 10 %Qualität
Bewertung des Unterkriteriums E) Konzept Herangehensweise 10% = maximal 10 Punkte Sehr gutes Konzept = 10 Punkte (100% der maximal erreichbaren Punkte) Gutes Konzept = 8 Punkte (80% der maximal erreichbaren Punkte) Befriedigendes Konzept = 6 Punkte (60% der maximal erreichbaren Punkte) Ausreichendes Konzept = 4 Punkte (40% der maximal erreichbaren Punkte) Mangelhaftes Konzept = 2 Punkte (20% der maximal erreichbaren Punkte) Ungenügendes Konzept = 0 Punkte (0% der maximal erreichbaren Punkte) Folgende Themen werden zu D. Konzept Herangehensweise bewertet: - Es ist die vorgesehene Besprechungsorganisation mit den Besprechungsarten, -inhalten, ihrem Turnus und den beteiligten Personenkreisen während der Projektlaufzeit darzustellen. Dabei soll auch auf die Präsenz beim Auftraggeber und auf der Baustelle sowie auf die Erreichbarkeit der Projektleitung eingegangen werden. - Es ist das Schnittstellenmanagement im Projekt mit internen und externen Projektbeteiligten darzustellen. Dabei soll insbesondere aufgezeigt werden, wie die Koordination aus einer Hand und das damit zusammenhängende Schnittstellenmanagement der einzelnen Planungsdisziplinen geplant ist. - Das vorgesehene Berichtswesen sowie Entscheidungsvorlagen und Dokumentationen sollen aufgezeigt werden. - Es ist darzustellen, wie die projektspezifischen Ziele des Auftraggebers bzgl. Termin,- Kosten und Qualitäten gewährleistet werden. Die beabsichtigte projektspezifische Vorgehensweise und Arbeitsweise ist auszuführen. - Es ist eine zusammengefasste Einschätzung zum Projekt und den vorliegenden Unterlagen einzureichen. Dabei sollen erwartete Schwierigkeiten und hierzu mögliche Lösungsansätze dargelegt werden. Die Darstellung von Lessons Learned vergangener Projekte ist wünschenswert. Das Konzept soll einen Umfang von max. 12 DIN A4-Seiten in pdf (inkl. Tabellen, Abbildungen und Fußnoten, Schriftart Arial, Schriftgröße 11 Pt., Abstand 1,5 Zeilen) nicht überschreiten. Die Bewertung erfolgt auf Basis der eingereichten textlichen Konzepte sowie den Ausführungen hierzu im Rahmen des Präsentationstermins.
-
Personalkonzept 10 %Qualität
Bewertung des Unterkriteriums D) Personalkonzept 10% = maximal 10 Punkte Sehr gutes Konzept = 10 Punkte (100% der maximal erreichbaren Punkte) Gutes Konzept = 8 Punkte (80% der maximal erreichbaren Punkte) Befriedigendes Konzept = 6 Punkte (60% der maximal erreichbaren Punkte) Ausreichendes Konzept = 4 Punkte (40% der maximal erreichbaren Punkte) Mangelhaftes Konzept = 2 Punkte (20% der maximal erreichbaren Punkte) Ungenügendes Konzept = 0 Punkte (0% der maximal erreichbaren Punkte) Folgende Themen werden zum E. Personalkonzept bewertet: - Die Bürostruktur bzw. die Organisation des Unternehmens und die Position des Teams im Unternehmen ist anhand eines Organigramms darzustellen. - Das vorgesehene Projektteam ist vorzustellen. Dabei sind die Verantwortlichkeiten bzw. Aufgaben und die Kernkompetenzen der jeweiligen Teammitglieder sowie ihre Erfahrung und Qualifikationen aufzuzeigen. - Es sind jeweils zwei personenspezifische Referenzprojekte von der Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung darzulegen. Dabei sollen die Parallelen zum bevorstehenden Projekt ersichtlich werden. - Es sind die vorgesehenen, kalkulierten Personalkapazitäten über die gesamte Projektzeit darzustellen. - Es ist aufzuzeigen, wie vor allem die Verfügbarkeit der Projektleitung über die gesamte Projektlaufzeit gewährleistet wird. - Anhand eines Organigramms soll das Personalkonzept für das Projekt mit der Vertretungsregelung aufgeführt werden. Es soll ersichtlich sein, wie sich das Team im Falle von Urlaub, Krankheit etc. organisiert und die vollumfängliche Vertragsleistung gewährleistet wird. Das Konzept soll einen Umfang von max. 10 DIN A4-Seiten in pdf (inkl. Tabellen, Abbildungen und Fußnoten, Schriftart Arial, Schriftgröße 11 Pt., Abstand 1,5 Zeilen) nicht überschreiten. Die Bewertung erfolgt auf Basis der eingereichten textlichen Konzepte sowie den Ausführungen hierzu im Rahmen des Präsentationstermins.
Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.
Vergabe- & Vertragsbedingungen
Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.
Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet: Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
Preiseinschätzung
Basierend auf 3.882 vergleichbaren Vergabeergebnissen:
Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.
Ähnliche Ausschreibungen
📬
Passende Ausschreibungen automatisch finden
14 Tage volle KI-Analyse + tägliche Alerts gratis testen — keine Kreditkarte, danach kostenfrei weiter.
💡 Mehr als wöchentlich? Watchlist ab 9 €/Mo: täglich + Frist-Reminder + Zuschlag-Info →
Personalisiertes Suchprofil einrichten → · Für Einkaufsabteilungen: Rechnung per Überweisung →