AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
2473/RV1-FuE-Projekt Nr. 71.0101/2024 - Erhöhung von Sicherheit und Akzeptanz von Radverkehrsführungen in ländlichen Räumen und in Stadt-Umland-Beziehungen
Stammdaten
- Veröffentlicht
- 23.10.2024
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- CPV-Code
- 73300000 — Forschung und Entwicklung
- Branche
- Beratung & Dienstleistungen
- Zuschlagswert
- 252.000 €
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
Beschreibung
Ziel des Forschungsprojektes ist es, vertiefte Erkenntnisse für infrastrukturelle Grundlagen zu gewinnen, wie möglichst schnell umsetzbare, kostengünstige, aber dennoch sichere und akzeptierte Radverkehrsführungen in ländlichen Räumen und in Stadt-Umland-Beziehungen geschaffen werden können. Als Ergebnis sollen, unter weitgehender Einbeziehung bereits vorhandener Verkehrsinfrastrukturen, praxistaugliche Empfehlungen für verkehrssichere, attraktive und akzeptierte Radverkehrsführungsformen erarbeitet werden. Zudem sollen Vorschläge zu möglichen Anpassungen des Rechtsrahmens sowie der technischen Regelwerke erarbeitet werden. Dazu soll zunächst ein fundierter Überblick über die derzeitige Ausgangssituation und die Rahmenbedingungen des Radverkehrs in ländlichen Räumen und in Stadt-Umland-Beziehungen in Deutschland erarbeitet werden. In diesem Kontext sollen die relevanten Vorgaben zur Gestaltung von Fahrradinfrastrukturen (u. a. technische Richtlinien, Empfehlungen und Hinweise) und die rechtlichen Grundlagen für die Anordnung straßenverkehrsrechtlicher Maßnahmen (u. a. Straßenverkehrsordnung (StVO), Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung (VwV-StVO), Erlasse der Länder sowie Straßen- und Wegegesetze) ausgewertet werden. Daran anknüpfend sollen gute Praxisbeispiele in Deutschland sowie aus dem benachbarten Ausland recherchiert, und ausgewählte Praxisbeispiele vertieft analysiert sowie deren Wirkungen und Effekte in Bezug auf die Verkehrssicherheit und Akzeptanz näher untersucht werden. Auf Basis der praktischen Erfahrungen der beteiligten Akteure in den verschiedenen Regionen sowie der in dieser Studie durchgeführten Untersuchungen sind konkrete, möglichst schnell umzusetzende Maßnahmen abzuleiten, welche in der Umsetzung zugleich als sicher und attraktiv für die Radfahrenden wahrgenommen werden. Dabei sind die Forschungsarbeiten stets auf das übergeordnete Ziel hin auszurichten, den regionalen Radverkehr in ländlichen Räumen und den Radverkehr in seiner Anbindung an angrenzende Städte attraktiver und sicherer zu machen. In diesem Zusammenhang sollen auch Vorschläge zu möglichen Anpassungen des Rechtsrahmens und der technischen Regelwerke erarbeitet werden. Im Rahmen eines Expertenworkshops sollen die vorläufigen Forschungserkenntnisse präsentiert und diskutiert werden. Abschließend sollen praxistaugliche Empfehlungen für verkehrssichere und akzeptierte Radverkehrsführungsformen in ländlichen Räumen und in Stadt-Umland-Beziehungen ausgearbeitet werden, die zudem möglichst schnell umsetzbar, flächensparend und kostengünstig sind.
Vertragslaufzeit
- Beginn
- 15.10.2024
- Ende
- 15.04.2027
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergeben – Auftragnehmer nicht genannt
- Vertragsabschluss
- 21.10.2024
- Zuschlagsentscheidung
- 18.10.2024
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 23.08.2024
- Vergabeergebnis
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Zentralstelle für, Berlin
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.