AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 20.04.2026 09:52 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/f4e9a57a-0634-48b3-9cd8-2d1031dc1813/

KIS-Ausfall-System

Notice-ID: f4e9a57a-0634-48b3-9cd8-2d1031dc1813 · Procedure-ID: f5abe051-59f5-414c-986a-34b193e9ea2c

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Stammdaten

Auftraggeber
Sana Kliniken Düsseldorf GmbH, Düsseldorf
Veröffentlicht
28.06.2024
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
CPV-Code
48814000 — Software
Branche
Gesundheitswesen & Medizintechnik
Geschätzter Wert
1.073.880 €
Rechtsgrundlage
EU-Oberschwelle

Beschreibung

Die Digitalisierung in den Krankenhäusern schreitet voran und bringt natürlich große Herausforderungen mit sich. Die analogen, meist griffbereiten Patientenakten auf Papier sind in naher Zukunft nicht mehr vorhanden. Sie werden ersetzt durch digitale Patientenakten, die jederzeit, auch bei einem Systemausfall, einsehbar und verfügbar sein müssen. Um diesen Bedarf komplett abzudecken, benötigen die Krankenhäuser ein entsprechendes Ausfallsystem, welches den Notfallbetrieb für unvorhergesehene Ereignisse wie K-Fall (Katastrophenfall), Ransomware / Verschlüsselungs-Trojaner, Alarm und Einsatzplanung (ALEP), aber auch für geplante Zeitfenster bei Wartungsarbeiten sicherstellt. Das s.g. KIS-Ausfallsystem (KIS-A) sichert in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen die gesamten Patientendaten auf einer gehärteten Appliance, so dass komplette o-der gezielte Patientenakten zu jedem Zeitpunkt auf Papier ausgedruckt werden können. Zusätzlich besteht im Notfallbetrieb die Möglichkeit, über einen Viewer alle wichtigen Patientendaten einzusehen. Die Daten werden in regelmäßigen Zeitintervallen verschlüsselt übertragen und sind gegen unberechtigte Zugriffe entsprechend gesichert. Das KIS-Ausfallsystem ermöglicht bei einem Systemausfall einen sicheren, schnellen und unkomplizierten Zugriff auf die digitalisierten Patientendaten. Es unterstützt alle gängigen Krankenhaus-Informationssysteme u.a. iMedOne, M-KIS, M-PDMS, MEDICO, medatixx, Meona, nexus, ORBIS, QCare, SAP i.s.h.med etc. Auf jeder Station bzw. an wichtigen Funktionsstellen wird mindestens ein solches Ausfallsystem mit dem Standarddrucker per USB verbunden. Mit einem elektronischen Autorisierungsschlüssel (Dongle) wird das KIS-Ausfallsystem aktiviert. Der Dongle wird auf Station oder Leistungs-stelle sicher verwahrt. Die Daten müssen jederzeit zur Verfügung stehen, genau da, wo sie benötigt werden. Mitarbeitende können umgehend alle relevanten Patientenakten auf Papier aus-drucken bzw. einsehen. Für einen reibungslosen Klinikbetrieb sind die Patientendaten im Notfall auf zwei sich ergänzen-den Wegen abrufbar. Neben der Möglichkeit, die Daten über die Appliance auszudrucken, wer-den sie auch auf einem Applikationsserver bereitgestellt, auf dem die Patientendaten über einen Web-Service visualisiert werden. Jede Station kann Gruppen von berechtigten Mitarbeitern bilden, die einen personalisierten Zu-griff auf die Daten erhalten müssen. Nur eine autorisierte Person darf den Web-Service aktivieren. Die Bereitstellung der Daten aus den originären KIS erfolgt zentral per pdf, der Verteilserver des KIS-Ausfallsystems verteilt die Daten auf die entsprechenden Stationen bzw. Leistungsstellen. Diese Synchronisation erfolgt kontinuierlich mindestens aller 5 Minuten.

Verfahrens-Bedingungen

Bindefrist
5 MONTHS

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE), Potsdam

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).