AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 23.07.2026 17:22 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/f7816523-6dbd-4ddf-8d7d-b511b98913ca/

Ersatzneubau Sporthalle und Neubau Außensportanlagen, Oranienburg OT Friedrichsthal - Los 303 Metallbauarbeiten

Notice-ID: f7816523-6dbd-4ddf-8d7d-b511b98913ca · Procedure-ID: d1dea03b-9e07-4fd6-ab38-17a6b6f47c79

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Stammdaten

Auftraggeber
Stadt Oranienburg, Der Bürgermeister, Oranienburg
Veröffentlicht
03.02.2025
Frist (Submission)
07.03.2025
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Offenes Verfahren
CPV-Code
45262670 — Bauleistungen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Geschätzter Wert
616.678 €
Rechtsgrundlage
EU-Oberschwelle
KMU-geeignet
Ja (laut Auftraggeber-Angabe)

Beschreibung

Neubau Sporthalle Friedrichsthaler Chaussee 65, Oranienburg OT Friedrichsthal In den kommenden Jahren soll am Standort der Grundschule Friedrichsthal ein "Schul- und Sportcampus" entstehen. Neben einer bereits fertiggestellten Grundschule ist eine multifunktionale, barrierefreie Sporthalle geplant, die als Versammlungsstätte Platz für bis zu 400 Zuschauer bieten wird. Das Vereinsheim des Fußballvereins wird integriert und es werden Außensportanlagen für die Schulnutzung und öffentliche Nutzung hergestellt. GRUNDSTÜCK: Es handelt sich um das Flurstück 40 der Flur 2, Gemarkung Friedrichsthal mit einer Gesamtgröße von 29.446m². Neben der Sporthalle gibt es einen Fußball-Rasen- und Trainingsplatz sowie das neu errichtete Schulgebäude mit Pausenflächen und Stellplatzanlage. Die Topografie des Grundstücks ist eben. Das Grundstück ist Bestandteil des Bebauungsplans Nr. 110 und liegt in der Schutzzone IIIB des Wasserschutzgebiets Oranienburg-Sachsenhausen sowie im Landschaftsschutzgebiet "Obere Havelniederung". Baugrund / Gründung Es gilt derzeit das Baugrundgutachten des angrenzenden Schulgebäudes. Weitere Bohrungen im Bereich des neuen Sporthallengebäudes wurden bereits ausgeführt. GEBÄUDE: Die geplante Zweifeldsporthalle mit den lichten Maßen (B x L x H) 22m x 45m x 7,50m kann durch einen Trennvorhang in zwei Sportflächen mit separaten Eingängen unterteilt werden. Auf der Tribüne befinden sich Plätze für 220 Zuschauer. Um die Halle gruppieren sich ein zweigeschossiger Sozialtrakt und ein eingeschossiger Technik- und Lagertrakt. Das Gebäude ist ebenerdig und nicht unterkellert. Zusätzlich zum Raumprogramm von Sporthallen nach DIN 18032-1, gibt es einen für das Gemeinwesen nutzbaren Multifunktionsraum mit Nebenräumen, sowie separat zugängliche Räumlichkeiten für den Fußballverein, darunter ein Clubraum mit Nebenräumen, sowie Schiedsrichter- und Hauswirtschafträume. TRAGWERK: Das Gebäude wird in Massivbauweise aus Stahlbeton und KS-Mauerwerk errichtet. Im Bereich der Halle wird ein Stahlbetonskelett, bestehend aus Fertigteilstützen und KS-Mauerwerksausfachungen errichtet. Die Stabilisierung des Sozialtrakts und des Technikbereichs erfolgt über horizontale Decken- und vertikale Wandscheiben, die bis zur Gründung durchgehen. Die Stabilisierung des Hallenbereichs erfolgt über das Dachtragwerk und die eingespannten Fertigteilstützen in Verbindung mit Ausfachungsmauerwerkswänden in KS. Die Decken des Sozialtrakts und des Technikbereichs werden aus Spannbetonhohlplatten als Fertigteile und bereichsweise aus Stahlbeton hergestellt. Die auskragende Decke über EG wird als Stahlbetonrippendecke aus Fertigteilen mit Ortbetonergänzung ausgeführt (Pi-Decke). In Teilbereichen werden in die Stb.-Konstruktion Installationsrohre für ELT eingelegt. DÄCHER: Die Dachkonstruktion der Halle besteht aus Holzfachwerkbindern in Brettschichtholz mit einer Tragschale aus Stahltrapezblech mit Akustiklochung. Die Wärmedämmung der Dachflächen erfolgt aus Steinwolle, Teilflächen als EPS-Dämmung. Das Hallendach und das Dach des Gerätetraktes werden mit Kies beschichtet. Der Sozialtrakt erhält ein extensiv begrüntes Dach. Das Hallendach wird für die Montage einer Photovoltaik-Anlage vorgesehen. FASSADEN: Außenseitig ist mineralisches ein WDV-System geplant, im Bereich der Gebäudezugänge werden Teilbereiche als Vorhangfassade ausgeführt. AUSBAU: Nichttragende Wände werden aus KS-Mauerwerk und Trockenbauwänden erstellt. Die Wände werden mit Kalkzementputz versehen. In allen Räumen - außer Lager und Technikräume sind GK-Abhangdecken vorgesehen - in Teilen mit Akustiklochung. Im Ausbau kommen u.a. folgende Materialien zum Einsatz: - Wände: Innenputz mit Anstrich oder Wandfliesen - Boden: schwimmender (Heiz-)Estrich mit Kautschukbelag, Industrieparkett, PUR-Beschichtung oder Fliesen - Prallwand Sporthalle: Akustik-Lamellen, Multiplex - Türen: Stahl-Umfassungszargen mit HPL-beschichteten Türblättern aus Holzwerkstoff, sowie Stahl-Rohrrahmentüren - Fenster: Kunststoffprofile im Sozialtrakt; sonst Stahlprofile mit Raffstoreanlagen. - Pfosten-Riegel-Fassaden (Halle): Stahlprofile, z.T mit Raffstoreanlagen Elektroinstallation Es erfolgt eine komplette Elektroinstallation des Gebäudes, einschl. Beschallungsanlage, Datennetz, allgemeiner Beleuchtungsanlagen in LED-Ausführung sowie einer Sicherheitsbeleuchtungsanlage mit Zentralbatteriesystem. Die Hauptzugänge werden mit einer Videosprechanlage ausgestattet. Darüber hinaus werden Rufanlagen für behindertengerechte Sanitärbereiche, eine Beschallungsanlage, eine Brandmelde-/Alarmierungsanlage der Kat. 1 sowie eine Einbruchmeldeanlage installiert. Auf dem Sporthallendach soll eine PV-Anlage installiert werden. HEIZUNG: Für die Wärmeversorgung des Gebäudes sind auf dem Dach über Technik-Raum III 2 Stück Luftwärmepumpen vorgesehen. Die Luftwärmepumpen dienen der Beheizung der Räume des zweigeschossigen Sozilaltraktes sowie zur Warmwasserbereitung. Zur Unterstützung der Raumheizung und der Warmwasserbereitung erfolgt die Montage von Solarthermie auf dem Dach der Sporthalle. Der Hallenbereich wird ausschließlich durch die Lüftungsanlage RLT 01 beheizt. Für die Warmwasserbereitung der Duschbereiche sind 8 Stück Frischwasserstationen vorgesehen. Die Beheizung der Räume des Sozialtraktes erfolgt mittels Fußbodenheizung. SANITÄR: Die Entwässerung erfolgt über Sammelleitungen aus heißwasserbeständigen PP-Rohren mit Be-/Entlüftung. Die Trinkwasserversorgung innerhalb des Gebäudes wird mit Metallverbundrohr ausgeführt. LÜFTUNG: Das Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung der Sporthalle und Tribüne wird auf dem Dach aufgestellt. Verkehrserschließung Baustelle / Hinweis Schulbetrieb Eine etwa 100 m lange Baustraße führt von von der Hauptstraße zum im hinteren Teil des Grundstücks geplanten Sporthallengebäude, wo Platz zum Rangieren der Baustellenfahrzeuge ist. Die Baumaßnahme findet während des laufenden Schulbetriebs statt. Die Sicherheit der Kinder und Lehrkräfte ist zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen!

Vertragslaufzeit

Beginn
05.05.2025
Ende
26.09.2025

Verfahrens-Bedingungen

Bindefrist
2 Monate

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE), Potsdam

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).