AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Steuerungs-, Koordinations- und Schulungsleistungen für die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Deutscher Auslandshandelskammern im Rahmen des Förderprogrammes „Export nachhaltiger und grüner (Umwelt-)Infrastruktur“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)
Stammdaten
- Auftraggeber
- Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, Bonn
- Veröffentlicht
- 14.02.2024
- Frist (Submission)
- 19.03.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- CPV-Code
- 75131000 — Öffentliche Verwaltung
- Branche
- Beratung & Dienstleistungen
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
- Grüne Beschaffung
- Ja
Beschreibung
Das Förderprogramm „Export nachhaltiger und grüner (Umwelt-)Infrastruktur“ (kurz: „Exportinitiative Umweltschutz“/EXI; www.exportinitiative-umweltschutz.de) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) soll Wissen und Anwendung von insbesondere nachhaltigen deutschen Umwelt-, Ressourcenschutz und Effizienztechnologien und -dienstleistungen verbreiten sowie die (Weiterentwicklung innovativer grüner Infrastrukturen in Ländern mit Unterstützungsbedarf fördern und damit dazu beitragen, vor Ort geeignete GreenTech-Lösungen aufzubauen. Die globalen Bedarfe an grünen Dienstleistungen und nachhaltigen Produkten der öffentlichen Daseinsvorsorge wachsen stetig. Die EXI hat sich hier als Umwelt- und mittelständisches GreenTech-Förderprogramm des BMUV etabliert und verfolgt das Ziel, dass sich Deutschland im internationalen Wettbewerb erfolgreich als Anbieter erprobter und zuverlässiger Umweltschutztechnologien behaupten kann. Dazu setzt das Förderprogramm Projekte um, die den Umweltnutzen durch die Anwendung von Nachhaltigkeitstechnologien „Made in Germany“ unterstützen. Dabei greift die EXI die hohe Relevanz der Thematik für die BMUV-Schlüsselbereiche Kreislaufwirtschaft, Wasser- und Abwasserwirtschaft, nachhaltige Anwendung netzferner grü-ner Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien, nachhaltiger Konsum sowie Querschnittstechnologien etwa im Bereich Künstlicher Intelligenz (KI) oder in der Stadt- und Regionalentwicklung auf. Bei der Förderung handelt es sich nicht um klassische (Einzel-)Produkt-Exportförderung. Vielmehr steht der bedarfsgerechte Aufbau/die Entwicklung nachhaltiger Infrastrukturen, Dienstleistungen und Rahmenbedingungen mit deutschem Know-how für mehr Umweltnutzen im Vordergrund (Marktvorbereitung). Die deutschen Außenhandelskammern (AHKs) fungieren als Institutionen der deutschen Außenwirtschaftsförderung und sind insofern wichtiger Akteur, Mittler und Ansprechpartner für insbesondere den deutschen GreenTech-Mittelstand bei der Erschließung von Auslandsmärkten. Mit der wachsenden Bedeutung von Nachhaltigkeit, Umwelt- und Ressourcenschutz in Verbindung mit dem großen Potenzial, das deutsche Technologien hierzu weltweit zur Umsetzung beitragen können, gewinnt auch in den AHKs das Thema GreenTech zunehmend an Relevanz. Um die Internationalisierung deutscher Unternehmen im zukunftsträchtigen GreenTech-Sektor wirksam unterstützen zu können, gilt es für die AHKs, ihr diesbezügliches Know-how und Leistungsportfolio entsprechend auszubauen. Seit Start des EXI-Förderprogramms im Jahr 2016 sind die AHKs daher zentraler Partner für die „Exportinitiative Umweltschutz“ des BMUV. Bis dato konnten etwa 60 AHK-Projekte in Form von Zuwendungen gefördert werden. Hier setzt die Initiative „Chambers for GreenTech” (CfG) an, die im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) im Rahmen der „Exportinitiative Umweltschutz“ (EXI) durchgeführt wird. Im Rahmen eines übergeordneten Koordinierungs-, Steuerungs- und Schulungskonzepts für das Netzwerk der Außenhandelskammern (im Folgenden AHK-Cluster) sollen, wie im bereits seit dem Jahr 2020 existierenden und Ende April 2024 endenden Auftrag, zielgerichtete, substantielle und nachhaltig wirkende Projekte durchgeführt werden, die eine erfolgreiche Marktposition deutscher Unternehmen der GreenTech-Branche (ausdrücklich auch KMU und Start-Ups) begünstigen.
Vertragslaufzeit
- Beginn
- 01.05.2024
- Ende
- 30.04.2027
- Verlängerungsoption
- bis zu 1× verlängerbar
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 42 Tage
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 19.03.2024
- Vergabeergebnis
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt, Bonn
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.