AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Neubau Berufssonderschule Au am Inn - Objektplanung Gebäude - LPH 3-9
Stammdaten
- Auftraggeber
- Kongregation der Franziskanerinnen Au am Inn
- Veröffentlicht
- 19.02.2024
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71240000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
Beschreibung
Die Kongregation der Franziskanerinnen in Au am Inn ist 100%-iger Eigentümer der Franziskushaus Au am Inn gemeinnützige GmbH (FH gGmbH). Die FH gGmbH ist Schulträgerin der Franziskus-von-Assisi-Schule, einem privaten Förderzentrum mit Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung in Au am Inn (Klosterhof 1, 83546 Au am Inn). Der Eigentümer der FH gGmbH plant als Bauherr und Eigentümer der Immobilien die Sanierung der Gesamtschulanlage. Die historisch gewachsene Anlage integriert eine Vielzahl von Nutzungen und umfasst 20 Gebäude mit zum Teil unterschiedlichen Eigentümern. U.a. ist der Ersatzneubau der Berufsschulstufe in den Gebäuden 6 und 7 geplant, welcher Inhalt der vorliegenden Ausschreibung ist. Die Entscheidung zum Ersatzneubau ist Ergebnis einer Konzept- und Machbarkeitsstudie, basierend auf einem bereits definierten Raumprogramm. Die Studie beinhaltet die Untersuchung der Sanierung + Erweiterung der bestehenden Berufsschulstufe gegenüber dem Ersatzneubau in den Gebäuden 6 und 7 („Ersatzneubau im historischen Kontext“). Im Ergebnis ergibt sich die letztgenannte Variante als die (wirtschaftlich) vorteilhaftere, welche nun umgesetzt werden soll. Mit der Planung wird die neue Berufsschule in den heutigen West- und Südflügel des Klosterhofes verlegt. Der aktuelle Bestand wird hierbei erhalten und mit einer neuen Struktur gefüllt. Dabei bleibt die historische Fassadenerscheinung erhalten. Die neue zweigeschossige Struktur (teilweise Technik/Lager im DG) beinhaltet dabei die neue Berufsschule mit Werkräumen, Maschinenraum, Eingang, Mehrzweckraum, sowie Kochen und Essen im Erdgeschoss und Klassenräumen mit Nebenräumen, WCs und Ruheraum im Obergeschoss. Der Hauptzugang erfolgt über die ehemaligen Eingangstore im Westflügel mit zugehörigen Eingangsplatz. Den Werkräumen, sowie dem Ess- und Kochplatz ist jeweils ein Freibereich mit Terrasse zugeteilt. An den beiden Enden befinden sich jeweils die notwendigen Fluchttreppen die erdgeschossig ins Freie führen. Der Durchgang wird erhalten. Eine schulaufsichtliche Genehmigung des Gesamtraumprogramms liegt bereits vor. Für die Entscheidung zum Ersatzneubau wurden die Regierung von Oberbayern als fördernde Stelle, der Markt Gars hinsichtlich Planungsrecht und der Denkmalschutz eingebunden. Die Kostenschätzung für die Maßnahme beläuft sich auf rd. 10,4 Mio. € (brutto, KG 200-700). Die Maßnahme soll nach dem BaySchFG gefördert werden. Die Belange des Denkmalschutzes sind bei der Planung und Ausführung zu berücksichtigen.
Vergabe-Status
- Auftragnehmer
- ARGE Architekturbüro Schmuck + Anglhuber und Reithmeier Partnergesellschaft mbB