AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden – Bekanntmachung über Auftragsvergabe: Oswald-Berkhan-Schule - Objektplanung
Stammdaten
- Auftraggeber
- Stadt Braunschweig
- Veröffentlicht
- 20.02.2024
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- unpublished
- CPV-Code
- 71221000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
Beschreibung
Das Projekt umfasst den Neubau einer Turnhalle als Ersatzbau, die Schulerweiterung und die Schulsanierung im Bestand am Hauptstandort der Oswald-Berkhan-Schule. Projektbeschreibung: Die Schülerzahlen der Oswald-Berkhan-Schule sind in den letzten Jahren stetig angestiegen, so dass sich die räumliche Unterversorgung immer weiter verschärft hat. Dadurch fehlt eine Reihe von Räumen im Bestand, wie u.a. mehrere allgemeine Unterrichtsräume, Differenzierungs- und Hygieneräume, sowie eine neue Turnhalle inkl. funktionierender Sportwiese als Außenanlage. Der bestehende Raummangel soll durch die Errichtung eines An- bzw. Erweiterungsneubaus sowie durch den Ersatzneubau der Turnhalle behoben werden. Die abgängige Gymnastikhalle, die Carportanlage und die ehemalige Hausmeisterwohnung sollen abgerissen werden. Auf dem freien Areal soll dann der Neubau der Turmhalle sowie die Schulerweiterung geplant werden. Ergänzend soll im Rahmen des Projektes der grundsätzliche Sanierungsbedarf der Bestandsgebäude der Liegenschaft geprüft werden. Neben baulichen Aspekten spielen hierbei Prüfungen der bestehenden Möglichkeiten einer energetischen Sanierung der Außenhülle sowie die Erneuerung der Gebäudetechnik unter dem Gesichtspunkt der anvisierten CO2-Neutralität Braunschweigs zum Jahre 2030 eine vordergründige Rolle. Des Weiteren ist die Bebauung auf dem Schulgrundstück durch die bereits bestehende Verdichtung sehr eingeschränkt. Die Grundflächenzahl (GRZ) des aktuellen Bebauungszustandes beläuft sich auf ca. 0,37. Die zulässige GRZ auf dem Grundstück darf aufgrund der Nutzungsart maximal 0,41 betragen. Nachhaltigkeit und Klimaschutz: Die Stadt Braunschweig verfolgt das Ziel einer nachhaltigen Gebäudeerstellung und eines nachhaltigen Gebäudebetriebes verbunden mit einer CO2-Neutralität ab 2030. Grundsätzlich ist deshalb die Errichtung der zu planenden Gebäude entsprechend des BEG NWG 40 - Standard der KfW verbindlich vorgegeben. Die dementsprechenden energetischen Mindestanforderungen sind von den AN planerisch umzusetzen. Hierfür sind im Rahmen des Projektes alle baulichen und gebäudetechnischen Möglichkeiten zu prüfen und zu bewerten, welche ein Erreichen dieser Ziele unterstützen und ermöglichen. Hierzu zählen u.a. der Einsatz erneuerbarer Energien zu Wärme und Stromerzeugung, die Energieeffizienz von Gebäudetechnik und Hülle sowie der Einsatz nachhaltiger und nachwachsender Baustoffe und ein zirkuläres Bauen. Im Rahmen der Leistungsphasen 1-3 ist hierzu eine Variantenuntersuchung durchzuführen, um geeignete unterschiedliche Lösungsansätze u.a. in den Parametern Aufwand, Effizienz und Praktikabilität zu vergleichen und zu optimieren. Der Einsatz einer Fassadenbegrünung sowie eine Dachbegrünung sind hierbei als Elemente des nachhaltigen Bauens verbindlich umzusetzen. Weiterhin sind alle Voraussetzungen zu schaffen, um nachträglich eine größtmögliche Photovoltaikanlage auf den Dachflächen des Neubaus ergänzen zu können. Die Planung, Errichtung sowie der Betrieb der PV-Anlage ist dabei nicht Bestandteil dieses Projektes, sondern wird von der stadteigenen "Energiegenossenschaft Braunschweiger Land e.G." vorgenommen.
Vergabe-Status
- Auftragnehmer
- hsv-architekten, BDA PartGmbB