AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 27.05.2026 06:38 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-115880-2024/

Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – Bekanntmachung über Auftragsvergabe: Lessinggymnasium - Technische Gebäudeausrüstung

Notice-ID: ted-115880-2024 · Procedure-ID: 5f8f0371-8151-44e2-804b-de9e412da9ff

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Stammdaten

Auftraggeber
Stadt Braunschweig
Veröffentlicht
26.02.2024
Notice-Typ
Vergabeergebnis
Verfahrensart
unpublished
CPV-Code
71300000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur

Beschreibung

Das Projekt umfasst die Erweiterung des Lessinggymnasiums in einem zweiten Bauabschnitt für die geplante und bereits eingetretene Fünfzügigkeit unter Berücksichtigung des Raumbedarfs, der mit der Wiedereinführung des Abiturs nach 13 Schuljahren (G9) entsteht. Für ein künftig in allen Schuljahrgängen des Sekundarbereichs I fünfzügig geführtes Gymnasium fehlen dem Lessinggymnasium 14 Allgemeine Unterrichtsräume (AUR) und 3 Differenzierungsräume à 62 m². Für die Jahrgänge 11 bis 13 werden darüber hinaus 3 kleinere AUR mit je 50 m² benötigt. Kleine Differenzierungsräume à 20 m² sind ebenfalls herzustellen. Im Bereich der Naturwissenschaften fehlen räumliche Ressourcen, sodass empfohlen wird, die Bestandsräume für die Naturwissenschaften Bio und Chemie vorzuhalten und für Physik neue räumliche Ressourcen im Erweiterungsbau zu schaffen. Es werden weiterhin ein Fachunterrichtsraum (FUR) für Darstellendes Spiel, 3 FUR Musik, 1 Pflegeraum und 3 Büros/Besprechungsräume für verschiedene Funktionen benötigt. Die vorgeschlagenen Umwidmungen im Bestand beziehen sich vor allem auf eine pädagogisch sinnvolle Anordnung von Fachunterrichts- sowie Verwaltungsräumen. Da es künftig in einem weiteren Bauabschnitt (nicht Bestandteil dieses Verfahrens) eine gemeinsam genutzte Mensa für Gymnasium und Grundschule geben soll, soll die vorhandene kleine Mensa künftig als Cafeteria vorwiegend vom Sekundarbereich II genutzt werden können. Die umzuwidmende Fläche des Bestandsgebäudes wird auf rund 643 m² geschätzt. Die Stadt Braunschweig verfolgt das Ziel einer nachhaltigen Gebäudeerstellung und eines nachhaltigen Gebäudebetriebes verbunden mit einer CO2-Neutralität ab 2030. Grundsätzlich ist deshalb die Errichtung der zu planenden Gebäude entsprechend des BEG NWG 40 - Standard der KfW verbindlich vorgegeben. Die dementsprechenden energetischen Mindestanforderungen sind von den AN planerisch umzusetzen. Hierfür sind im Rahmen des Projektes alle baulichen und gebäudetechnischen Möglichkeiten zu prüfen und zu bewerten, welche ein Erreichen dieser Ziele unterstützen und ermöglichen. Hierzu zählen u.a. der Einsatz erneuerbarer Energien zu Wärme- und Stromerzeugung, die Energieeffizienz von Gebäudetechnik und Hülle sowie der Einsatz nachhaltiger und nachwachsender Baustoffe und ein zirkuläres Bauen. Im Rahmen der Leistungsphasen 1-3 ist hierzu eine Variantenuntersuchung durchzuführen, um geeignete unterschiedliche Lösungsansätze u.a. in den Parametern Aufwand, Effizienz und Praktikabilität zu vergleichen und zu optimieren. Der Einsatz einer Fassadenbegrünung sowie eine Dachbegrünung sind hierbei als Elemente des nachhaltigen Bauens verbindlich umzusetzen. Während in der Vergangenheit das Regenwasser grundsätzlich vollständig abgeführt wurde, sollte insbesondere geprüft werden, ob und wie eine Bevorratung zur Nutzung des anfallenden Regenwassers, z.B. zur Bewässerung von Grünlagen, sinnvoll ermöglicht werden kann. Weiterhin sind alle Voraussetzungen zu schaffen, um nachträglich eine größtmögliche Photovoltaikanlage auf den Dachflächen des Neubaus ergänzen zu können. Leistungsbild Technische Ausrüstung: Auf der Grundlage des beiliegenden Raumprogramms und in enger Abstimmung mit dem Bauherrn und dem beauftragten Architekturbüro ist sowohl für den Bestand als auch für den Neubau ein ganzheitliches Konzept für die technische Ausrüstung für die Anlagengruppen 1 - 6 zu entwickeln. Technische Lüftungskonzepte sind wirtschaftlich und funktional gegenüber herkömmlichen Ausstattungen zu bewerten und in die Konzeption einzubeziehen und dem Bauherrn als Entscheidungsvorlage für eine technische Umsetzung vorzulegen. Die baulichen, energetischen und gestalterischen Möglichkeiten sind in enger Abstimmung mit dem Bauherrn und dem beauftragten Architekturbüro zu überprüfen. Die Kapazitäten der Sanitärflächen im Bestand sind hinsichtlich der Schülerzahlen zu prüfen und ggf. im Neubau zu erweitern, es ist auf Barrierefreiheit zu achten. Die besonderen Anforderungen hinsichtlich einer barrierefreien Erschließung sind planerisch für die Schule (Bestand und Neubau) zugrunde zu legen.

Vergabe-Status

Auftragnehmer
Ingenieurgesellschaft Krützfeldt Gesellschaft für Planung haustechnischer Anlagen mbH

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).