AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 29.04.2026 13:18 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-128582-2024/

Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – TNW_Stadt Freising_Tuchinger Straße_Ingenieurleistungen

Notice-ID: ted-128582-2024

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Stammdaten

Auftraggeber
Stadt Freising
Veröffentlicht
01.03.2024
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
CPV-Code
71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Facility Management & Gebäudetechnik

Beschreibung

Die Stadt Freising plant den Komplettausbau der Tuchinger Straße im Freisinger Osten. Eine umfassendere Aufgabenbeschreibung ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Die Tuchinger Straße befindet sich im Gesamten in einem schlechten Zustand und muss z.T. komplett erneuert werden. Die Tuchinger Straße ist in etwa 1,5 km lang und beinhaltet ein Bauwerk (Hangbrücke). Im Gesamten sind keine zusammenhängenden Entwässerungseinrichtungen vorhanden. Durch immer häufiger auftretende Starkregenereignisse wird es ebenfalls notwendig, mittels geeigneter Hochwasserschutzmaßnahmen die Anwohner vor Überschwemmungen zu schützen. Im Zuge des Ausbaus der Straße soll eine neue Entwässerung vorgesehen werden, die den aktuellen Richtlinien entspricht und das anfallende Straßenwasser optimal, im besten Fall getrennt vom restlichen Abwasser, ableitet. Im Besonderen soll auf das Entwässerungsproblem in der Stichstraße eingegangen werden, in der sich bei Starkregenereignissen das Regenwasser der angrenzenden Felder sammelt und im weiteren Verlauf in die Tuchinger Straße geleitet wird. Um den Wasserzufluss in diesem Bereich zu reduzieren, ist es von Seiten der Stadt Freising angedacht, nördlich der betroffenen Stichstraße in einem derzeitigen Wiesengrundstück ein Regenrückhaltebecken zu errichten. Das Hauptaugenmerk der Stadt Freising liegt neben der Ertüchtigung bzw. Neuplanung der Entwässerung darauf, die Verkehrssicherheit der Fußgänger sowie Radfahrer in der Tuchinger Straße zu erhöhen. In diesem Zuge sollen die vorhandenen Bushaltestellen überplant und gemäß den Vorgaben an die Barrierefreiheit ausgebaut werden. Im Zuge der weiteren Planungen sind hinsichtlich der Entwässerung noch detailliertere Untersuchungen und Berechnungen erforderlich, die nicht Bestandteil der beiliegenden Machbarkeitsstudie sind. In der Studie sollten lediglich mögliche Lösungen zur Verbesserung der Entwässerungsverhältnisse aufgezeigt werden. Ein Gewässerentwicklungskonzept mit Gewässerstrukturkartierung und Hochwasserschutzkonzept aus dem Jahr 2015 ist jedoch ebenfalls den Vergabeunterlagen beigefügt. Die vorliegende Machbarkeitsstudie stellt einen ersten Schritt im Rahmen eines Planungsprozesses für den Umbau der Tuchinger Straße dar. Die Gesamtkosten liegen bei grob 2,75 Mio. EUR netto für den Ausbau der Tuchinger Straße (bzgl. Verkehrsanlagen). Die Ingenieurbauwerke teilen sich in drei Bereiche auf, mit ungefähren Kostenannahmen (anrechenbare Herstellkosten, netto): - Herstellung Regenwasserkanal und Graben: Entwässerungsleitung als RW-Kanal DN 300 Länge 950 m, Kontrollschächte DN 1000 19 St, Verbindung der RRR u. Ableitung in Moosach ca. 500 m, Entwässerungsgraben mit Kaskaden Länge 500 m: ca. 750.000,- EUR - Herstellung Rückhaltebereich: 1 Objekt für Planung und Bemessung der Einstauflächen gem. HQ 100 + 15%, RRR 45.1 ca. 1.600 m², 180 m³, RRR 46.1 ca. 2.900 m², 1.500 m³, RRR 46.2 ca. 3.000 m², 1.500 m³: ca. 450.000,- EUR - Herstellung Hohlweg Stützmauer: Stützmauer einseitig des Hohlwegs Länge ca. 70 m: ca. 50.000,- EUR Ggf. wird für den Damm am RRR 46.1 (a.K.: ca. 50.000,- EUR) sowie für die Stützmauer im Hohlweg (a.K.: ca. 50.000,- EUR) eine Tragwerksplanung notwendig. Inwieweit diese jedoch tatsächlich erforderlich wird, kann erst nach Vorliegen der Entwurfsplanung beurteilt werden. Die Beauftragung erfolgt daher nur optional nach Fertigstellung der Entwurfsplanung. Der zeitliche Ablauf ist wie folgt vorgesehen: Vorentwurf bis: - Q4 2024 Entwurf bis: - Q2 2025 Ausführungsplanung bis: -Q4 2025 Beginn der Maßnahmen: - März 2026 Die Planungsleistungen der Leistungsbilder Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke sowie optional Tragwerksplanung (sofern erforderlich) werden vorliegend stufenweise an einen Auftragnehmer vergeben. Konkret werden folgende Leistungen beauftragt: - Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 des Leistungsbildes Verkehrsanlagen gemäß Teil 3 Abschnitt 4 (§ 47 HOAI i.V.m. Anl. 13 Nr. 13.1) sowie als Besondere Leistung die Spartenkoordination, die örtliche Bauüberwachung sowie das Prüfen von Nachträgen - Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 des Leistungsbildes Ingenieurbauwerke gemäß Teil 3 Abschnitt 3 (§ 43 HOAI i.V.m. Anl. 12 Nr. 12.1) für die Objekte Regenwasserkanal/Graben, Rückhaltebereich sowie Hohlweg Stützmauer sowie als Besondere Leistung die Spartenkoordination, die örtliche Bauüberwachung sowie das Prüfen von Nachträgen - Sofern erforderlich: Grundleistungen der Leistungsphasen 1-6 des Leistungsbildes Tragwerksplanung gemäß Teil 4 Abschnitt 1 (§ 51 HOAI i.V.m. Anl. 14 Nr. 14.1) für den Damm am RRR 46.1 sowie die Stützmauer im Hohlweg

Vergabe-Status

Vergabe-Status
Vergabeergebnis liegt uns nicht vor

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

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