AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Quelle: TED EU (https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/137906-2025) · Abgerufen am 02.08.2026 23:08 über https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-137906-2025/

Stadt Hofheim - Errichtung eines Nahwärmenetzes - Objektplanung Gebäude und Innenräume - LPH 2-9

Notice-ID: ted-137906-2025 · Procedure-ID: 0c71212b-7c7e-4731-b9c3-3a78d67e8485

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Stammdaten

Auftraggeber
Nahwärmegesellschaft GmbH & Co. KG
Veröffentlicht
03.03.2025
Notice-Typ
Vergabeergebnis
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
CPV-Code
71240000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Rechtsgrundlage
EU-Oberschwelle

Beschreibung

Stadt Hofheim - Errichtung eines Nahwärmenetzes im Stadtgebiet von Hofheim i. UFr. Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI - Leistungsphasen 2-9 Die Stadt Hofheim i. UFr. beabsichtigt die Errichtung eines Nahwärmenetzes in ihrem Stadtgebiet. Die Stadt Hofheim i.UFr. strebt eine klimaneutrale Versorgung der kommunalen Liegenschaften über ein Wärmenetz an. Zusätzlich sollen verschiedene Privat- und Gewerbeanschlüsse realisiert werden. Hierzu wurde bereits eine Projektskizze zur Beantragung einer Machbarkeitsstudie (Modul 1) nach der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) erstellt. Die Projektskizze wird mit der Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Im Süden Hofheims ist eine Biogasanlage vorhanden, jedoch bisher ohne Abwärmenutzung. Anhand der Standorte der öffentlichen Liegenschaften und der Biogasanlage wurde ein erster vorläufiger Trassenverlauf skizziert. Zusätzlich wurde anhand der definierten Wärmenetztrasse eine Fragebogenaktion bezüglich Anschlussinteresse an einen möglichen Nahwärmeverbund durchgeführt. Die Trassenlänge beläuft sich momentan auf rd. 6 km Leitungslänge inkl. Hausanschlussleitungen. Mittlerweile könnte das Anschlussinteresse der Anwohner deutlich zugenommen haben, weshalb die Netzgröße sowie die Trassenlänge noch zunehmen könnten. Die Wärmeübergabe an den Endkunden soll mittels Hausübergabestationen erfolgen. Fossile Spitzenlastkessel als Besicherungsanlagen sollen nur für den Notfall eingeplant werden. Über die Abwärme aus der Biogasanlage soll die anfallende Grundlast gedeckt werden. Neben regenerativ betriebenen Mittellasterzeugern soll ein ausreichend dimensionierter Pufferspeicher im Netz integriert werden, um kurzzeitig auftretende Spitzenlasten abzufangen. Momentan wird die Investitionskostenprognose für die Maßnahme auf rd. 8,4 Mio. € netto (ohne Baunebenkosten) grob abgeschätzt. Derzeit wird an der Machbarkeitsstudie gearbeitet, diese soll ca. Ende 1. Quartal 2025 als Grundlage für den Start in die Vorplanung vorliegen. Es handelt sich um eine BEW geförderte Maßnahme. Es wird beabsichtigt, das Modul 2 nach Abschluss der Entwurfs- und Genehmigungsplanungen zu beantragen. Die Planungsleitungen für Objektplanung Ingenieurbauwerk (Leitungsnetz & Hausübergabestationen), Objektplanung Gebäude (Heizhaus), Tragwerksplanung sowie die Fachplanungen technische Ausrüstung der Anlagengruppen 2, 4 und 8 werden parallel ausgeschrieben.

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).