AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 07.05.2026 15:55 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-157624-2024/

Deutschland – Medizinische Geräte – Force CT

Notice-ID: ted-157624-2024 · Procedure-ID: 3bb0e46d-08a9-487d-85a5-2ed219f91d57

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Stammdaten

Auftraggeber
Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH
Veröffentlicht
15.03.2024
Notice-Typ
dir-awa-pre
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
CPV-Code
33100000 — Medizintechnik
Branche
Entsorgung & Recycling
Geschätzter Wert
1.239.000 €

Beschreibung

Beschaffung eines Force CT Die Auftraggeberin (AG) beabsichtigt ein Force CT zu beschaffen. Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung. Die Lieferleistung kann aus folgenden Gründen nur von einem bestimmten Wirtschaftsteilnehmer ausgeführt werden: nicht vorhandener Wettbewerb aus technischen Gründen Der Force Ct verfügt über technische Alleinstellungsmerkmale und wird in Art und Umfang nachweislich ausschließlich durch den Auftragnehmer hergestellt und vertrieben. Die AG beabsichtigt den Auftrag nach Durchführung eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb an folgendes Unternehmen zu vergeben: Siemens Healthineers AG, Postfach 10 60 26, 70049 Stuttgart. Gesamtwert des Auftrags: 1.239.000,00 € netto - Auftragsdatum: "25.03.2024" Erläuterung: Für das Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie soll ein hochleistungsfähiger Computertomograph beschafft werden, der vor allem auch komplexe Herzuntersuchungen ermöglichen muss. Die Entscheidung, den „Somatom Force CT“ von Siemens Healthineers AG zu erwerben, beruht auf den technischen Alleinstellungsmerkmalen dieses Geräts, die es explizit von andern CT-Systemen unterscheidet. Mit der „Dual Source“ Technik besteht bei der Fa. Siemens Healthineers AG ein Alleinstellungsmerkmal, da es für diese Technik keine anderen Hersteller am Markt gibt. Die Beschaffungsentscheidung wurde nach vorangehender umfassender Information über Marktgegebenheiten auf Grund sachlich gerechtfertigter und auftragsbezogener Gründe getroffen. Als technische Alleinstellungsmerkmale werden nachfolgende Eigenschaften dieses CT-Systems herangezogen. Der "Somatom Force CT " bietet eine außergewöhnlich hohe Bildqualität, die eine präzisere Beurteilung der klinischen Fragestellung ermöglicht und die Behandlungseffizienz verbessert. Durch innovative Technologien zur Dosisreduktion minimiert der "Somatom Force CT " die Strahlenbelastung für Patienten, ohne dabei die Bildqualität zu beeinträchtigen. Dies ermöglicht eine möglichst geringe Strahlenbelastung für die Patient*innen. Besonders im Bereich der Pädiatrie ist dies notwendig. Mit schnellen Scanzeiten ermöglicht der "Somatom Force CT " eine effiziente Patientenversorgung und reduziert Wartezeiten. Die native zeitliche Auflösung in Höhe von 66 Millisekunden beim „Somatom Force CT“ stellt ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber allen sonstigen Herstellern dar. Die zeitliche Auflösung hat auch einen Einfluss auf die Abdeckung der untersuchten Organregion pro Zeiteinheit, oft auch als Volumenabdeckung bezeichnet. Im Vergleich zu den Systemen anderer Hersteller ist sie um ca. 70 % größer, sodass Patient*innen in deutlich kürzerer Zeit untersucht werden können. Dies ist bei allen Patient*innen von Vorteil, die sehr krank bzw. unkooperativ sind oder bei kleinen Kindern, wodurch hier dann häufig auf eine Narkose bzw. Sedierung verzichtet werden kann. Durch eine schnelle Aufnahme können außerdem bewegte Organgebiete mit schnellen Bewegungen (Herz-Koronardiagnostik) besser untersucht werden. Auch Bildstörungen durch Bewegungen von Patient*innen sollen dadurch minimiert werden (insbesondere für Fragestellungen zur Diagnostik und zur Vorbereitung für die Herzklappentransplantation – in Zusammenarbeit mit der Herzchirurgie). Durch ultraschnelle Scanmethode sind sogar Untersuchungen ohne Atemkommando möglich (unkooperative Patienten). Für den Bereich Kardiologie und das Klinikum insgesamt sind zusätzlich die Anwendung bei Patient*innen mit koronaren Herzerkrankungen geplant. Aufgrund der technischen Entwicklung bei Dual Source CT gelingt eine weitgehend automatisierte quantitative wie auch qualitativ deskriptive Visualisierung der koronaren Gefäßwand mit entsprechendem Einfluss auf die individuelle Therapieentscheidung. Für die zunehmende Anzahl älterer Patient*innen ist diese Methode aufgrund von Vorhofflimmern sowie bei schnellem Herzschlag nur mittels eines Dual Source CT möglich. Nur mit Dual Source CT ist ein Scan in der Systolischen Phase möglich, welcher eine native zeitliche Auflösung von unter 100ms benötigt. Durch die bis zu 737mm/s (entspricht pitch 3,2) Scangeschwindigkeit können mit einer einzigen Untersuchung schnell und sicher lebensbedrohliche vaskuläre und nichtvaskuläre Ursachen eines akuten Thoraxschmerzes diagnostiziert oder ausgeschlossen werden. Dies führt zu verkürzter Wartezeit in der Notaufnahme, weniger Hospitalisationen und weniger zusätzlichen Untersuchungen. Ein weiterer Vorteil dieser schnellen Untersuchungsmethode ist das Einsparen von Kontrastmittel.

VEAT — Direktvergabe-Ankündigung

Veröffentlichung
15.03.2024
Stillhaltefrist (10 Tage)
läuft bis 25.03.2024 — abgelaufen
Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).