AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
KS_PPNH_Trennung Trink-und Löschwasser und Erneuerung Abwasser
Stammdaten
- Auftraggeber
- Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe, Bad Nauheim
- Veröffentlicht
- 19.03.2024
- Frist (Submission)
- 22.04.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- CPV-Code
- 71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Geschätzter Wert
- 446.247 €
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
- KMU-geeignet
- Ja (laut Auftraggeber-Angabe)
Beschreibung
Trennung Trinkwasser vom Löschwasser Drei Hauptleitungen versorgen momentan in verschiedenen Bereichen die Wandhydranten und Sanitärobjekte. Die Verteilleitungen in DN 100 bzw. DN 80 sind zu groß für die Trinkwasserversorgung. Diese sollen weiterhin genutzt werden für die Versorgung der Wandhydranten. Dafür müssen drei Trennstationen mit Druckerhöhungsanlagen errichtet werden. Für die Versorgung der Sanitärobjekte müssen neue Verteilleitungen im Untergeschoss und Erdgeschoss im Deckenbereich verlegt werden. Nach Möglichkeit werden die neuen Kaltwasserleitung in den bestehenden Schächten nach oben in die einzelnen Geschosse, 1. bis 7. geführt und von da aus weiter verteilt und an die bestehenden Leitungen in den Sanitärkernen angeschlossen. Es muss damit gerechnet werden, dass Teilstrecken von bestehenden Leitungen, die sich in der Wand befinden, altersbedingt erneuert werden müssen. Da nicht alle Schächte zusätzliche Leitungen mehr aufnehmen können, müssen alternative Steigeschächte hergestellt werden. Die Sanitärkerne liegen nicht immer übereinander. Im Gebäude befinden sich einzelne weit auseinanderliegende Sanitärobjekte, wie Handwaschbecken, Duschen und Teeküchen. Dadurch entstehen viele Trennpunkte. Für die Trennung der Leitungen müssen die Abstellhähne in den Decken geortet werden. Die Decken in den Räumen bestehen überwiegend aus abgehangenen geschlossenen Decken, in den Fluren aus Systemdecken. Es gilt bei der Installationsführung die Anforderungen des Brandschutzes zu beachten. Um den Umfang der Maßnahme richtig zu bewerten, muss im Vorfeld die Anlage aufgenommen werden, einschließlich Leitungslängen und Massen. Über eine Trinkwassernetzberechnung müssen die Druckverluste ermittelt werden. Weiterhin muss zur Durchführung die Trinkwasserverteilung im Hausanschlussraum umgebaut und ertüchtigt werden, sowie Spüleinrichtungen für die Vorlagebehälter der Löschwasserversorgung installiert werden. Nach Fertigstellung der Arbeiten muss die Anlage durch einen Sachverständigen abgenommen werden. Die Mangelpunkte aus der vorliegenden Gefährdungsbeurteilung sollen vollständig abgearbeitet sein. Erneuerung Schmutz-Abwasserleitungen Bei einer Kamerabefahrung wurden starke Inkrustationen an den Fallrohren festgestellt. Die Leitungen sind inzwischen ca. 20 Jahre alt. Die SML-Leitungen beginnen an verschieden Stellen von innen durchzurosten. Es bestehen seitens der Rohrreinigungsfirmen Bedenken die Inkrustierungen in den Rohrleitungen schadfrei zu lösen. Die Fallrohre befinden sich in Schächten, wie aber auch an der Unterseite von den massiven Geschoßdecken. Teils sind Decken in den Räumen abgehangenen, bzw. in den Fluren brandschutztechnische Systemdecken. Die betroffenen Räume sind alle nicht im Leerstand und die dort befindlichen Gegenstände sind wärend der Arbeiten gegen Verschmutzung zu schützen. Es gilt bei der Installation die Anforderungen des Brandschutzes zu beachten und wiederherzustellen. Das nicht übereinanderliegen von Sanitärkernen, wie einzelne weit auseinanderliegende Sanitärobjekte, z.B. Handwaschbecken, einzelne Duschen, erschweren die Situation. Siehe Anlage beispielhafte Strangschemata. Es muss damit gerechnet werden, dass Teilstrecken von bestehenden Leitungen, die sich in der Wand befinden, erneuert werden müssen. Um den Umfang der Maßnahme richtig bewerten zu können, muss auch hier im Vorfeld die Anlage, einschließlich Leitungslängen und Massen, aufgenommen werden. Die Umsetzung dieser beiden Maßnahmen bedingt einen erheblichen Eingriff in die Bausubstanz - Abbruch von Schächten und Sanitär, so dass im Zuge dieser Maßnahme auch die betroffenen Sanitärkerne erneuert werden müssen. Für die weitere Ausarbeitung und Planung der Maßnahme in den Anlagengruppen 1, 2, 3 und 4 soll die Leistung der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 53 ff. in Verbindung mit der Anlage 15 HOAI an ein Fachplanungsbüro vergeben werden.
Vertragslaufzeit
- Beginn
- 31.05.2024
- Ende
- 30.12.2026
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 2 Monate
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 22.05.2024
- Vergabeergebnis
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt, Darmstadt
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.