AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – MPI für Meterologie, Umbau: HKLS und ELT
Stammdaten
- Auftraggeber
- Max-Planck-Gesellschaft , GV-Bauabteilung
- Veröffentlicht
- 20.03.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71300000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- IT & Digitalisierung
Beschreibung
Gegenstand der zu vergebenden Leistung sind Ingenieurleistungen aus dem Bereich der ELT- und HKLS-Technik gem. §§ 53 ff. HOAI „Technische Ausrüstung“ für die LPH 2-3 bzw. 4 (sofern für diese eine behördliche Genehmigung erwirkt werden muss) und 5-9 für das Bauvorhaben „Umbau Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg (METE)" für folgende Anlagengruppen (AG): AG 1 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, AG 2 Wärmeversorgungsanlagen, AG 3 Lufttechnische Anlagen, AG 4 Starkstrom Anlangen AG 5 Kommunikations- und informationstechnische Anlagen AG 6 Förderanlagen AG 7 Nutzungsspezifische Anlagen AG 8 Gebäudeautomation Die voraussichtlich anrechenbaren Kosten für die vorgenannten Anlagengruppen liegen nach einer ersten Kosteneinschätzung bei ca. 4,2 Mio. € netto. Die veranschlagten Gesamtbaukosten (KG 200 bis 700) belaufen sich auf ca. 13,1 Mio. € netto. Beschreibung der Beschaffung: Das MPI für Meteorologie ist derzeit an verschiedenen Standorten untergebracht. Hauptstandort ist das Gebäude des ehemaligen Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften (ZMAW)/ Gebäude Bundesstr. 53 (BU 53) in dem derzeit auch die Uni Hamburg untergebracht ist. Nach knapp 20-jähriger Nutzung soll das Bürogebäude für wissenschaftliche Nutzungen des MPI umgebaut werden, so dass künftig alle Abteilungen an einem Standort forschen können. Die Nutzfläche des ZMAW beträgt 5.210 m² (NUF 1-6), Brutto-Grundfläche 8.328 m² BGF und der Brutto-Rauminhalt (BRI) ca. 36.593 m³. Es ist eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen vorgesehen. Technische Anforderungen: Die geplante Integration von Forschungseinrichtungen in das bisher als reines Bürogebäude genutzte Bauwerk erfordert die Sanierung der vorhandenen technischen Gebäudeausrüstung sowie Ergänzungen für die neuen Bereiche wie 280 m² physikalische Messräume, Elektronikwertstätten und einem Seminarbereich. Das Gebäude soll zukünftig autark mit den wesentlichen Ver- und Entsorgungsleitungen wie der Fernwärme, Wasser, Abwasser, Strom und Telekommunikation erschlossen werden. Dazu sind die technischen Anlagen vorzusehen und die entsprechenden Anschlüsse herzustellen. Die bestehenden Verbindungsleitungen sollen vollständig rückgebaut werden. Die erweiterte Nutzung des Gebäudes erfordert den Einbau eines Lastenaufzugs und eines kleiner Rechnerraums mit ca. 20 bis 25 KW. Umbau und Sanierung erfolgen in zwei Teilschritten, da nur ein Gebäudeteil ab 2025 leer stehen wird. Dieser wird als erstes saniert inklusive dem Aufbau der erforderlichen Anlagentechnik. Nach erfolgtem Umzug in den sanierten Bereich soll der zweite Gebäudeteil umgebaut werden. Alle Maßnahmen (Interims), die notwendig sind, um den jeweiligen in Betrieb befindlichen Gebäudeteil während der Bauumsetzung nutzbar zu halten, sind mit einzuplanen. Die Max-Planck-Gesellschaft legt Wert darauf, dass die Bewerber profunde Kenntnisse im Bereich der Ausführung von Forschungsgebäuden nachweisen können. Bei der Planung und Baudurchführung sind nicht nur die speziellen Anforderungen im Hinblick auf die technischen Anlagen, sondern auch die bei solchen Objekten üblichen Arbeitsabläufe zu berücksichtigen. Die Planung hat mindestens entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu erfolgen und muss auch wirtschaftliche und energiewirtschaftliche Gesichtspunkte sowie Kriterien der Nachhaltigkeit einbeziehen. Die Bewerber erklären mit Abgabe des Teilnahmeantrages, dass sie in der Lage sind, die Leistungen innerhalb des angegeb. Zeitraumes zu erbringen und insbesondere, dass sie über die hierfür notwendigen fachlichen, personellen, sachlichen und zeitlichen Mittel verfügen. Die besonderen Anforderungen an die Leistungserbringung können es erforderlich machen, häufig/kurzfristig auf Anforderung des Auftraggebers zu Abstimmungsgesprächen vor Ort / in München zur Verfügung zu stehen Gesamtlaufzeit: vorauss. 60 Monate (ohne LPH 9) Beginn: vss. 07/2024 (Nach Zuschlagserteilung des VgV-Verfahrens) Ende: vss. 06/29
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Zuschlag
- Ausschreibung