AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 09.05.2026 16:45 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-17015-2025/

Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Generalplaner Neubau einer Forscher- und Entdeckerstation

Notice-ID: ted-17015-2025 · Procedure-ID: 4b5ffec7-68fe-44a8-9f88-4fee9e49d9ae

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Stammdaten

Auftraggeber
Vergabe und Beschaffungszentrum Dortmund
Veröffentlicht
10.01.2025
Notice-Typ
Vergabeergebnis
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
CPV-Code
71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Zuschlagswert
658.656 €

Beschreibung

Als eine Erweiterung des Gebäudekomplexes ist der Neubau eines Ausstellung- und Sammlungsgebäude als Forscher- und Entdeckerstation gegenüber dem Bildungsforum vorgesehen. Bei dem im Jahr 2016 errichtete Bildungsforum "Schule, Natur und Umwelt" handelt es sich um ein Gebäude für die Verwaltung des Botanischen Gartens Rombergpark, für das Schulbiologische Zentrum Dortmund sowie für die Büros unterschiedlicher Naturschutzvereine. Die Forschungsstation ist eines der Vorzeigeprojekte des "Zukunftskonzepts 2027". Im Rahmen des Zukunftskonzepts steht nicht nur die Attraktivität für die Besucher*innen im Vordergrund, sondern auch die Optimierung von Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Energieeinsparung. Der Bau muss daher nicht nur seine verschiedenen Nutzungsfunktionen erfüllen, sondern sollte auch in diesen Aspekten eine Vorbildfunktion haben. So werden nicht nur die Zielsetzungen des Zukunftskonzepts erfüllt, sondern durch das Gebäude selbst an die Besucher*innen vermittelt. Um eine Eingangssituation zu definieren und gleichzeitig einen Durchgang zum Schulgarten zu schaffen, sollen die gegenüber dem Bildungsforum vorhandenen und in den Jahren gekommenen Baracken einschließlich eines zweigeschossigen Gebäudes, dass derzeit als Sammlungsgebäude genutzt wird, zurück gebaut und durch einen Neubau ersetzt werden. Im Erdgeschoss der Forschungsstation soll ein Dauer- und ein Sonderausstellungsbereich entstehen. Zwei Pflanzenschauhäuser (Typ Wintergarten) an der Südseite des Gebäudes werden in den Ausstellungsrundgang integriert. Das Obergeschoss soll die wissenschaftliche Herbarium- sowie die weiteren In Situ-Sammlungen des Botanischen Gartens beherbergen. Neben den Sammlungsräumen soll dort ein multifunktionaler Forschungs- und Workshopbereich eingerichtet werden, in dem Labor- und Mikroskopierplätze vorhanden sind. Auf dem Dach des Gebäudes wird ein Schrebergarten angelegt, auf dem "urbanes Gärtnern" erprobt und vermittelt wird. Raumprogramm, s. beiliegende Anlage 2 Raumschema (die Flächenangaben sind grob geschätzte brutto Werte): A. Erdgeschoss (BGF grob geschätzt ca. 700 m²): Foyer über beide Geschosse (ca. 60 m²), Sonderausstellungsraum (ca. 90 m²), Daueraustellungsraum (ca. 364 m²) mit zwei angeschlossenen Pflanzenschauhäuser (Typ Wintergarten) (je ca. 50 m²), Vertikale Erschließung (Treppe und Aufzug), WC-Räume einschl. behindertem WC, Putz-mittel-, Lager- und Technikraum, begrüntes Wetterschutzdach über die ganze Gebäudelänge B. Obergeschoss (BGF grob geschätzt ca. 448 m²): Workshop-Bereich (ca. 152 m², durch eine mobile Trennwand in zwei Räumen ca. 66,5 m² und ca. 85,5 m² trennbar),- Mikroskopie-Raum (ca. 24 m²),- drei Sammlungsräume (je ca. 13,5 m²), zwei Arbeitsplätze (ca. 16 m² und ca. 22,5 m²), WC-Räume für Besucher des Museums, Teeküche, Lagerraum C. Dachfläche über dem Obergeschoss - Zugang über eine Rettungsaußentreppe an der Ostseite - begehbare Schrebergartenlaube - intensive Dachbegrünung mit Kleingartenbewirtschaftung Gewünscht ist eine ökologische Bauweise auf Basis nachwachsender Rohstoffe und mit geringem Energieaufwand. In gestalterischer Hinsicht ist eine Ensemblebildung mit dem bestehenden Bildungsforum gewünscht. Die Beleuchtung und Stromversorgung in den Ausstellungsräumen muss zusammen mit den Ausstellungsplanern geplant werden. In den Sammlungsräumen im 1. OG sollen konstante Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte eingehalten werden. Auftragsgegenstand sind die Fachplanungen nach HOAI 2021: - Teil 3, Abschnitt 1, Gebäude und Innenräume - Teil 4 Abschnitt 1, Tragwerksplanung sowie Abschnitt 2, Technische Ausrüstung - Weitere Fachplanungs- und Beratungsleistungen gem. Anlage 1, 1.2 Die Honorarzone nach § 5 Abs.1, § 35 Abs. 2, Anlage 10 HOAI darf seit Novellierung der HOAI nicht mehr vom Auftraggeber vorgegeben werden. Diese ist mit der Angebotsabgabe durch den Bieter vorzugeben. Die Zuschlagserteilung für das wirtschaftlichste Angebot erfolgt über die Kriterien Preis und Qualität (siehe Bewertungsmatrix). Der Bieter wird gebeten anhand der Zuschlagskriterien sachgemäße Ausführungen zu machen. Diese Ausarbeitung ist in einem zusammenhängenden PDF-Dokument den Angebotsunterlagen beizufügen. Planungsbeginn ist direkt nach Auftragsvergabe. Stufenvertrag Die Beauftragung erfolgt über einen Stufenvertrag: Stufe 1: LpH 1-3 Stufe 2: LpH 4-8 Stufe 3: Lph 9 Weitere Leistungen entnehmen Sie dem angehängten Mustervertrag.

Vergabe-Status

Auftragnehmer
Kollektiv Kaldewey + Wortmann

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).