AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden – Sanierung und Erweiterung Kindertagesstätte "Storchennest" Winden - Objektplanung
Stammdaten
- Auftraggeber
- Ortsgemeinde Winden
- Veröffentlicht
- 25.03.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71221000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
Beschreibung
Der Auftrag umfasst Leistungen Objektplanung Gebäude und Innenräume entsprechend Teil 3 Abschnitt 1 HOAI, Leistungsphasen 3-9, für die Sanierung und Erweiterung Kindertagesstätte "Storchennest" Winden. Besondere Leistung: Einarbeitung/Übernahme Leistungsphase 1-2. Es ist eine stufenweise Beauftragung von Leistungen der LPH 3-9 vorgesehen. Stufe 1 umfasst die Leistungsphasen 3-4, Stufe 2 die Leistungsphasen 5-9. Projektbeschreibung: Die bestehende Kindertagesstätte "Storchennest" soll saniert und erweitert werden. Ziel ist der Ausbau als 3-gruppige Kindertagesstätte für insgesamt 75 Kindern. Eine Erweiterung um eine 4. Gruppe soll möglich sein. In Anbetracht des Gebäudealters und des energetischen Standards soll das eingeschossige Bestandsgebäude mit Satteldach bis auf den Rohbau (tragende Decken und massive Wände) zurückgebaut und modernisiert (Umbau, Kernsanierung) werden. Südlich des Altbaus soll der bestehende Baukörper um einen ebenfalls eingeschossigen Anbau erweitert werden. Die bauliche Erweiterung schafft Platz für drei Gruppeneinheiten. Die Planung sieht eine große zentrale Eingangshalle als Bindeglied zwischen Alt- und Neubau vor, welche als Spiel- und Bewegungsbereich genutzt werden kann. Hier ist auch ein Bistrobereich vorgesehen. Die Erschließung und Andienung der Küche erfolgt über die Straße „Im Glockenzehnten“. Im Erweiterungsbau sind nach Osten orientiert die Gruppen- und Ruheräume vorgesehen, gegenüberliegend die Projekt- und Sanitärräume. Der Bewegungsraum, die Personal- und Küchenräume sollen im Bestandsgebäude untergebracht werden. Außengelände: Im nördlichen Grundstücksbereich sind 6 Stellplätze auf dem Grundstück geplant. Spielflächen sind sowohl im östlichen Grundstücksbereich (Freifläche vor den Gruppenräumen), im westlichen (Werkhof) als auch im südlichen Grundstücksbereich vorgesehen. Flächen: Bruttogeschossfläche insgesamt ca. 910 qm. Davon entfallen 429 qm auf den Bestand und 481 qm auf die Erweiterung. Als Außenanlagenfläche verbleiben ca. 1.530 qm. Projektziele: (A.) Projektziele Gestaltung, Funktionalität und Flexibilität, u.a.: - Vielfalt der möglichen Angebote, differenzierte Betätigungs-, Begegnungs- und Rückzugsmöglichkeiten - möglichst viele Flächen bespielbar - Verbindung von Innen und Außen - Grundsatz der Barrierefreiheit konsequent beachtet - alle Gruppen sollen für U3-Kinder geeignet sein - Anpassungsfähigkeit an zukünftige Bedarfe (B.) Projektziele Planung entsprechend den Förderrichtlinien des Landes Rheinland-Pfalz und den Auflagen weiterer Förderprogramme: Einhaltung der Orientierungskennwerte gemäß den aktuellen Verwaltungsvorschriften des Landes Rheinland-Pfalz, Gewährung von Zuwendungen zu den Baukosten von Kindertagesstätten. Erreichen der Baugeometrischen Kennwerte (Die nachfolgenden Werte geben den Stand zum Zeitpunkt der Bekanntmachung wieder. Vor Planungsbeginn muss der AN in Abstimmung mit dem AG prüfen, ob die Richtwerte dem aktuellen Stand entsprechen): - Bruttorauminhalt / Bruttogrundfläche (3,6 bis 3,9 cbm/qm); - Bruttogrundfläche pro Betreuungsplatz (bis 13 qm / Betreuungsplatz); - Nutzungsfläche 1-6 / Bruttogrundfläche (≥ 55 %); jeweils zuzüglich möglicher Zuschläge. Erreichen geforderter Kostenkennwerte. Planung mit dem Ziel optimaler Förderung unter Berücksichtigung anderer möglicher Förderprogramme wie z.B. energetischer Förderung. (C.) Projektziel Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit, Lebenszykluskosten: Die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme ist neben den gestalterischen und funktionalen Anforderungen von besonderer Bedeutung. Ziel der Gebäudeplanung muss es sein, die vorgegebenen Investitionskosten einzuhalten und die Lebenszykluskosten zu minimieren. Dies beinhaltet für die Planungs- und Bauphase die Schaffung optimierter Flächenwerte sowie eine hochqualitative Konstruktions- und Materialwahl. Die Verwendung von als nachhaltig bewerteten Materialien wird gewünscht. Mit geeigneten Baustoffen soll ein angenehmes Raumklima erreicht werden. Die gewählten Konstruktionen sollen im Hinblick auf Sanierung und Modernisierung optimiert werden. (D.) Projektziel angemessene Haustechnik Bei minimiertem Einsatz von Haustechnik soll u.a. erreicht werden: - eine gute Belichtung durch Tageslicht und durch künstliches Licht - eine ausreichende Belüftung unter Berücksichtigung der aktuellen Erkenntnisse - ausreichende Verschattungsmöglichkeiten - sinnvolle Steuerungsmöglichkeiten der Raumtemperatur in den einzelnen Räumen Großer Wert wird auf die einfache Bedienung, Zugänglichkeit und einfache Wartung durch das vorhandene Personal gelegt. Investitionskosten für die Haustechnik sind in eine angemessene Relation zu ihrem Einsparpotential zu prüfen. Rahmentermine: Erstellung Bauantrag bis Spätjahr 2024 Baubeginn Anfang 2025 Fertigstellung Anfang 2026 Geschätzte Bauwerkskosten (Kostengruppe 300 + 400 brutto): 2.191.721,69 €; KG 300 Bestand brutto 632.579,32 €; KG 300 Neubau brutto 910.297,83 €; KG 400 brutto 648.844,55 €; KG 500 brutto 608.171,03 €.
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 60 Tage
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor