Vergeben Bauwesen & Infrastruktur
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Dienstleistungsauftrag EU-Oberschwelle

Generalplanungsleistungen Rems-Murr-Kliniken gGmbH

Rems-Murr-Kliniken gGmbH

Vergabe-Ergebnis

🏆 Vergabe in 1 Los alle vergeben
  • Los 1 Vergeben
    Generalplanungsleistungen Rems-Murr-Kliniken gGmbH
    🏆 Queisser GmbH · Bönnigheim
Auftragnehmer
  • Queisser GmbH

Lot-Detail aus Schwester-Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (gleiche procedure_id).

Zuschlagswert 525.849 €
Eingegangene Angebote 1

Das Wichtigste auf einen Blick

KI-generiert
  • Generalplanungsleistungen für die Neonatologie (NIDCAP-Konzept) und Büroflächen auf dem Dach einer Klinik.
  • Das Projektvolumen für NIDCAP wird mit 2,03 Mio. Euro angegeben, der geschätzte Gesamtwert beträgt 525.848,70 EUR.
  • Besonderes Augenmerk liegt auf der Minimierung von Störungen des laufenden Klinikbetriebs und der optischen Integration in den Bestand.
  • Die Planung umfasst Eltern-Kind-Intensiv-Einheiten, Eltern-Appartements und Arztdiensträume.

KI-generierte Zusammenfassung der Bekanntmachung (KI-Transparenz) — maßgeblich ist die Original-Bekanntmachung.

Beschreibung

Die ausgeschriebenen Generalplanerleistungen richten sich auf das Ziel des Auftraggebers, die Neonatologie der Zukunft durch NIDCAP (abgekürzt für "Newborn Individualized Developmental Care and Assessment Program") zu erreichen. Dahinter steht das Interesse des Auftraggebers, eine individuelle, entwicklungsfördernde und familienintegrierende Betreuung von Frühgeborenen herzustellen. Diese sollen dabei durch Hochleistungsmedizin im Familienverbund von der Geburt bis zur Entlassung optimal versorgt werden. Der Mehrwert des verfolgten Ansatzes liegt darin, dass die Familien vom ersten Tag an mit ihren Kindern zusammenleben, zugleich aber bei Bedarf Hochleistungsmedizin in Anspruch nehmen können. Der Auftraggeber geht derzeit von einem allein das NIDCAP betreffenden Projektvolumen von 2,03 Mio. Euro aus. Im Bereich NIDCAP erfolgen Behandlung und Überwachung von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen ab der Grenze der Lebensfähigkeit (ab der 23 SSW). Hierbei muss in diesem Bereich das gesamte Diagnostik- und Behandlungsspektrum der Neonatologie abgebildet werden (inkl. zertifizierter Frauenmilchbank). Dazu sollen Rooming-In Stationen mit 2 Eltern-Kind-Intensiv-Einheiten und 2 Eltern-Appartements realisiert werden. Des Weiteren sollen in der restlichen Dachfläche Büroflächen/Arztdiensträume geplant werden. Diese Flächen sind unabhängig von den Flächen NIDCAP zu betrachten und stehen in keinem funktionalen Zusammenhang mit der NIDCAP-Fläche. Wichtig ist bei der Planung, dass diese beiden Bereiche - NIDCAP und Bürofläche - losgelöst voneinander betrachtet und umgesetzt werden können. Die Flächen für das NIDCAP sowie Büroflächen/Arztdiensträume befinden sich auf dem Bestandsgebäude bzw. Bestandsdach über EG, somit auf Ebene +1. Bei der Planung ist deshalb wichtig, dass der laufende Klinikbetrieb in den neben- und darunterliegenden Funktionsbereichen (Neonatologie, Kreissaal, etc.) nicht gestört wird und es zu keiner Unterbrechung/Beeinträchtigung dieser kommt. Der Schutz die

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Zuschlagskriterien

Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt hat — bekanntgegeben in der Ausschreibung zu diesem Verfahren.

Los 1 · Generalplanungsleistungen Rems-Murr-Kliniken gGmbH
  • Preis 60 Pkt.

    Die Ermittlung der Preispunkte (P) des Angebots erfolgt auf Basis des vom Bieter/der Bietergemeinschaft im Honorarformblatt (Anlage Honorarformblatt, wird in der Angebotsphase nachgereicht) angebotenen Brutto-Gesamthonorarsumme nach den folgenden Rechenschritten: Das Angebot mit der niedrigsten Brutto-Gesamtpauschalhonorarsumme erhält 60 Punkte, ein Angebot mit einer Brutto-Gesamtpauschalhonorarsumme, die beim (mindestens) 2,0-fachen der niedrigsten Brutto-Gesamtpauschalhonorarsumme liegt, erhält 0 Punkte. Ein Angebot mit einer Brutto-Gesamthonorarsumme, die zwischen dem 1,0-fachen und 2,0-fachen der niedrigsten Brutto-Gesamtpauschalhonorarsumme liegt, erhält die Punktzahl, die sich aus der linearen Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma ergibt.

  • Qualifikation und Erfahrung des Gesamtprojektleiters sowie der Fachprojektleiter (Projektteam) 10 Pkt.
    Qualität

    Für den Auftraggeber ist es wichtig, dass der vom Auftragnehmer ein- gesetzte Gesamtprojektleiter sowie die Fachprojektleiter über eine solche Qualifikation und Erfahrung verfügen, dass sie die Kosten sowie den vom Auftraggeber noch vorzugegebenen Fertigstellungstermin sowie die Herstellung einer mängelfreien Baumaßnahme sicherstellen werden. Bewertet wird daher auf der Grundlage des bei Aufforderung zur Angebotsabgabe einzureichenden Formblatts "Projektteam" die Qualifikation und Erfahrung des Gesamtprojektleiters sowie der Fachprojektleiter. Hierbei wird bewertet, inwieweit diese Eigenschaften (Qualifikation und Erfahrung) Gewähr dafür bieten, dass der Bieter/die Bietergemeinschaft im Auftragsfall die beschriebenen Kosten sowie den vom Auftraggeber noch vorzugegebenen Fertigstellungstermin einhalten sowie die Herstellung einer mängelfreien Baumaßnahme sicherstellen wird. Der Bieter/die Bietergemeinschaft soll zur Darstellung der Qualifikation und Erfahrung des Gesamtprojektleiters sowie des Projektteams ausschließlich das Formblatt "Projektteam" verwenden.

  • Konzept zu Kommunikation / Interaktion bei der Projektumsetzung 10 Pkt.
    Qualität

    Der Bieter hat ein Konzept zu Kommunikation / Interaktion bei der Umsetzung des Projekts vorzulegen, wobei eine ganzheitliche, fachplanungsübergreifende Darstellung gewünscht ist. Der AG erwartet sowohl innerhalb des AN wie auch im Verhältnis des AN zu ihm und etwaigen Dritten (Förder-/Genehmigungsbehörden etc.) eine umfassende und transparente Kommunikation. Damit sollen die Anteile der Ineffizienz reduziert und die Zusammenarbeit der Projektbeteiligten möglichst effizient gestaltet werden, kontinuierlich aus Fehlern gelernt und hieraus Verbesserungen in das Projekt eingebracht werden. Umfassende und transparente Kommunikation ist dem AG auch deshalb besonders wichtig, weil der laufende Klinikbetrieb in den neben- und darunterliegenden Funktionsbereichen nicht gestört werden soll. Der Bieter soll zunächst die Kompetenzen und fachlichen Verantwortungen beschreiben und die organisatorische und fachliche Einbindung vorgesehener Subunternehmer bzw. der Arbeitsaufteilung zwischen den Mitgliedern einer Bietergemeinschaft darstellen. Im Folgenden soll er darstellen, wie ein iterativer Planungsprozess etabliert werden kann, der immer wieder eine Abwägung zwischen den unterschiedlichen Möglichkeiten der Zielerreichung vorsieht. Dies bedeutet, dass die Entwicklung der Planung und des Bauablaufes so zu erfolgen hat, dass der höchstmögliche Wert und Nutzen im Hinblick auf die fertige Bauleistung mit einem möglichst geringen Ressourceneinsatz erreicht wird.

  • Auftragsbezogene Organisation in Bezug auf die Einhaltung des Qualitäts- und Kostenmanagements und der Terminsicherheit 10 Pkt.
    Qualität

    Die auftragsbezogene Organisation hat in Textform darzustellen, welche organisatorischen Dispositionen vom Bieter im Auftragsfall im Hinblick auf die Einhaltung des Termin- und Kostenmanagements und der Terminsicherheit getroffen werden. Dabei wünscht der Auftraggeber eine ganzheitliche fachplanungsübergreifende Betrachtung. Die vorzulegende Konzeptdarstellung hat auf folgende Aspekte einzugehen: - Interne Ablaufplanung zur Sicherstellung einer qualitätsvollen und termingerechten Leistungserbringung: Darstellung für die Planungsprozesse, internen Koordinationsaufgaben und zur Schnittstellenbewältigung bei der Konformitätsprüfung der Fachplanerleistungen. Erwartet werden Angaben zu Art und Methodik sowie zu Kontrollen und zur Dokumentation. - Externe Ablaufplanung zur Sicherstellung einer qualitätsvollen und termingerechten Leistungserbringung: Darstellung der Einbindung externer Projektbeteiligter. Das können solche des Auftraggebers oder ausführender Unternehmen sein. Erwartet werden Angaben zu Art und Methodik sowie zu Kontrollen und zur Dokumentation. Soweit sich aus Sicht des Bieters in den einzelnen Projektstufen Un- terschiede für die vorzulegenden Darstellungen ergeben, sind diese zu benennen. Die vorzulegende Konzeptdarstellung hat auch auf den Aspekt örtlicher Präsenz einzugehen. Das betrifft: - Organisatorische Vorkehrungen zur Sicherstellung der erforderlichen örtlichen Präsenz, Angaben zum Umfang der Präsenz von Projektbearbeitern vor Ort, Angaben zur Verfügbarkeit vor Ort. Der Auftraggeber erwartet eine nachvollziehbare Darstellung zu den vorgenannten Aspekten, die erkennen lässt, dass der Bieter im Auftragsfall die Besonderheiten der ausgeschriebenen Leistung berücksichtigt und durch seine ablaufbezogenen Maßnahmen eine qualitätsvolle und vertragsgerechte Leistungserbringung entsprechend der Vergabeunterlagen sicherstellt.

  • Nachhaltigkeit / Lebenszyklus 10 Pkt.
    Qualität

    Die Wirtschaftlichkeit der Erweiterung bzw. Aufstockung ist ein vorrangiges Ziel. Die Wirtschaftlichkeit berücksichtigt hierbei die Lebenszykluskosten. Das gilt gleichbedeutend für die Flächenwirtschaftlichkeit sowie die laufenden Betriebs- und Nutzungskosten. Neben der maximalen Flächeneffizienz legt der Auftraggeber großen Wert auf die Optimierung der Baukosten wie auch der Betriebskosten im Lebenszyklus. Im Rahmen des Verfahrens sollen kostengünstige Bauformen und baukonstruktive Optimierungen erfolgen. Das Ergebnis soll zeigen, dass preisbewusstes Bauen mit einer hohen technischen Qualität im Sinne eines anspruchsvollen Projekts möglich ist. Durch den Einsatz intelligenter Konstruktionen und Materialien wird zudem eine zügige Aufstockung angestrebt. Zudem sollen wertbeständige und umweltverträgliche Materialien verwendet werden, um eine lange technische Nutzungsdauer (Lebensdauer) zu garantieren. In diesem Zusammenhang ist außerdem darauf zu achten, dass die verwendeten Baustoffe bei möglichen Rückbaumaßnahmen größtenteils recyclebar sind. Ein weiterer wichtiger Faktor im Bereich der Lebenszykluskosten und der Wirtschaftlichkeit eines Gebäudes sind die Nutzungs- und Betriebskosten. Die Bieter/Bietergemeinschaft ist daher angehalten, besonders auf die Nutzungs- und Betriebskosten der Erweiterung bzw. Aufstockung zu achten. Neben den Energiekosten wird explizit auf möglichst niedrige Instandhaltungs- und Reinigungskosten als gewünschtes Ziel hingewiesen. Es wird von dem Bieter/der Bietergemeinschaft ein Konzept erwartet, das auch Stellung dazu nimmt, welche Aspekte hinsichtlich der zu erwartenden oben beschriebenen Anforderungen besonders wirtschaftlich umgesetzt werden können. Die Bewertung erfolgt umso besser, je transparenter, klarer, verbindlicher und schlüssiger der Bieter/die Bietergemeinschaft das Konzept darstellt. Auch hier wünscht der Auftraggeber eine ganzheitliche, fachplanungsübergreifende Darstellung.

Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.

Verfahrensverlauf

📅 .ics

Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.

  1. Ausschreibung oev

    Angebote werden eingeholt

  2. Vergabeergebnis Sie sind hier oev

    Auftrag wurde zugeschlagen · 99 Tage nach Fristende

    Auftragnehmer Queisser GmbH
    Zuschlagswert 525.849 €

    1 Veröffentlichung

    • 26.03.2025 Original-Veröffentlichung · in TED EU + oev aktuell

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525.849 €
Zuschlagswert

Vergabenummer 1559_2024_GP_RMK
Verfahrensart Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Mittel KI
Veröffentlicht 26.03.2025
CPV-Codes (3) 71000000 · Architektur und Ingenieurwesen
71200000 · Architektur und Ingenieurwesen
71300000 · Architektur und Ingenieurwesen
(Was ist das?)
Angebote 1
⚠ dünner Wettbewerb (Ø 4,0 in der Branche)
Erfüllungsort Winnenden
Laufzeit 8 Jahre
Bieterkommunikation ansehen Fragen & Antworten zum Verfahren im Vergabeportal (TED EU) · ggf. archiviert
Alert für ähnliche Ausschreibungen
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Auftragnehmer (?)
Queisser GmbH

Ø Bieter in der Branche 4.0
Methodik & Datenbasis

Historischer Durchschnitt aus 266.363 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 91%
Methodik & Datenbasis

Anteil der erfassten Verfahren in Bauwesen & Infrastruktur mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 106.866 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Ø Zuschlagsdauer 44 Tage
Schätzwert-Abweichung -1%
KMU-Bieteranteil 41%

Preis-Kalkulator

Historische Preisdaten für diese Branche
Preis-Kalkulator freischalten →


Vollständige Daten

Quelle: TED EU · 5/5 Kernfelder

Daten korrigieren →

Quelle: TED EU

Diese Bekanntmachung stammt aus der EU-Datenbank Tenders Electronic Daily. Reduzierter Datenumfang (Titel, Auftraggeber, CPV, Frist). Für vollständige Dokumente und alle Sprachen:

Diese Vergabe ist abgeschlossen. Aktuelle, noch offene Ausschreibungen in dieser Branche: