AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen – Objektsplanungsleistungen Nordseehalle Emden
Stammdaten
- Auftraggeber
- Gebäudemanagement Emden
- Veröffentlicht
- 26.03.2025
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71240000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Geschätzter Wert
- 1.300.000 €
Beschreibung
Die Stadt Emden beabsichtigt, ihre bereits bestehende Nordessehalle zu sanieren und zu einer Multifunktionshalle umzubauen. Neben der Sanierung des Bestandsgebäudes beinhaltet das Vorhaben die Umwandlung der Hallenfläche in eine Dreifachsporthalle einschließlich neuer Sanitäranlagen, einen Ersatzneubau zur Neugestaltung der Zugangsbereiche mit Blick auf die angestrebte Mischnutzung und zur Schaffung zusätzlicher Multifunktions-räume. Die Projektkoordination liegt in der Verantwortung des städtischen Gebäudemanagements Emden (GME), die dieses Verfahren als Vergabestelle durchführt. Die Vergabe der Projektsteuerungsleistungen gem. AHO Heft 9 erfolgt gegenwärtig. Mit Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages vom 13. März 2024 ist das Projekt der Sanierung und des Ersatzneubaus der Nordseehalle in Emden in das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur", Förderrunde 2023, mit einer Förderung in Höhe von 6,0 Mio. EUR aus Bundesmitteln aufgenommen worden. Das Koordinierungsgespräch mit dem mit dem für das Zuwendungsantragsverfahren beauftragten Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat bereits stattgefunden. Im Oktober 2024 hat die Stadt Emden beim BSSR den Zuwendungsantrag gestellt. Das Sanierungs- und Ersatzneubauprojekt hat fördermittelbedingt bestimmte Anforderungen im Hinblick auf energieeffizientes und nachhaltiges Bauen und Sanieren zu erfüllen: 1) Nach den Förderbedingungen hat der Neubau die Anforderungen der Effizienzgebäude-Stufe 40 gemäß der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zu erfüllen. Die Sanierung des Bestands muss nach Abschluss der Maßnahme den energetischen Standard eines Effizienzgebäudes 40 gemäß BEG erreichen. 2) Im Sinne der Resilienz soll in der konzeptionellen Herangehensweise an die Sanierungsaufgabe die Anforderung 5 „Naturgefahren am Standort“ gemäß Handbuch Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) – Anlage 3 für den Standard QNG-PLUS berücksichtigt werden. 3) Im Hinblick auf die Besonderheiten des klima- und ressourcenschonenden Bauens soll zudem die Anforderung 2 „Nachhaltige Materialgewinnung“ gemäß Handbuch Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) – Anlage 3 mindestens im Standard QNG-PLUS eingehalten werden. Mit dieser Ausschreibung werden die für das Projekt erforderlichen Leistungen der Objektplanung Gebäude vergeben. Die Baukosten gemäß DIN 276 KG 200 bis 600 (netto) betragen 9.408.558 Euro. Eine besondere Herausforderung für den Objektplaner dürfte aus Sicht der AG der Umstand sein, dass die vorhandene Baufläche begrenzt und optimal zu nutzen ist. Nähere Einzelheiten zum Leistungsgegenstand und den Vertragsbedingungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 87 Tage
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor