AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 09.05.2026 13:35 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-197810-2024/

Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – A98_8/9, VKE E022, Tunnel Albbruck und Tunnel Waldshut, OP Ing.-BW, FP TwPl und TA

Notice-ID: ted-197810-2024 · Procedure-ID: 9fe3b987-ecf3-4197-90f4-6c9310a9b7d6

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Stammdaten

Auftraggeber
DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
Veröffentlicht
04.04.2024
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
CPV-Code
71300000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur

Beschreibung

Die DEGES Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH plant im Auftrag der Autobahn GmbH die noch zu realisierenden Abschnitte der Bundesautobahn A 98 (sog. Hochrheinautobahn). Es handelt sich hierbei um die Planungsabschnitte: o A98.6 Schwörstadt - AS Murg, o A98.8/9 Hauenstein - AS Tiengen/West sowie o A98.5 Karsau - Schwörstadt Die Bundesautobahn A98 ist ein zentrales Verkehrsinfrastrukturprojekt im Regierungsbezirk Freiburg. Ganz im Süden des Landes, an den Ausläufern des Schwarzwaldes und in unmittelbarer Nähe des Hochrheins, entsteht abschnittsweise von West nach Ost die einzige neue Autobahn in Baden-Württemberg. Mit der Gesamtmaßnahme der A 98 soll eine leistungsfähige, überregionale West-Ost-Verbindung zwischen A5 und A 81 für die südlichen Landesteile von Baden-Württemberg und Bayern entstehen und das Autobahnnetz der Bundesrepublik Deutschland im südwestlichen Raum ergänzt werden. Gleichzeitig wird eine Verknüpfung an das schweizerische und französische (Autobahn-) Netz geschaffen. Zu den verkehrsplanerischen Zielsetzungen gehört auch, die regionale Verkehrssituation durch die Entlastung der dortigen stark befahrenen Bundesstraßen, insbesondere in den dicht besiedelten Bereichen am Hochrhein und in den Städten Bad Säckingen und Waldshut zu verbessern. Die Strecke zwischen dem Autobahndreieck Weil am Rhein (Anschluss A 5) und Lauchringen wurde in insgesamt 10 Abschnitte unterteilt. Gegenstand des Ingenieurvertrages ist der Abschnitt 8/9 Hauenstein - Tiengen. Für die beiden rund 15 km langen Abschnitte A 98.8 und A 98.9 Hauenstein - Waldshut-Tiengen wurde die Variantenuntersuchungen im Zusammenhang mit einem Bürger-Beteiligungsverfahren mit Werkstattcharakter durchgeführt, die als Ergebnis Variante B2a als vorteilhafteste Variante identifiziert hat. Die vorteilhafteste Variante wurde daraufhin der Autobahn GmbH und dem BMDV in einem gemeinsamen Termin Ende 2022 vorgestellt. Als Ergebnis wurde die Vorzugsvarianten bestätigt. Gegenstand des Vertrages ist die Leistungserbringung der Objektplanung Lph. 1 und 2 § 43 HOAI, Tragwerksplanung Lph. 1 und 2 § 51 (Tunnel Albbruck/ Waldshut/ Böschungssicherungen/ Lärmschutzwände/ Anlagen in den Tunnelvorfeldbereichen), Planung der verkehrs- und betriebstechnischen Ausstattung Lph 1 und 2 § 55 (der Tunnel und des Streckenabschnittes) sowie Besondere Leistungen für die Neubauplanung. In Bezug auf besonderen geometrische / örtliche Situationen sind Optimierungen in den Variantenuntersuchungen zu berücksichtigen und einzukalkulieren. Es ist eine vertiefte Lph. 2 für einzelne Bauteile bzw. Bauteilabmessungen erforderlich. Diese Randbedingung ist bei bis zu vier Situationen pro Bauwerk mit einzukalkulieren. Bei den Tunnelbauwerken sind die Portalsituationen einzeln zu betrachten. Portallagen und Bauwerkslängen der Tunnel ergeben sich unter der Berücksichtigung topographischer, wirtschaftlicher, tunnelbautechnischer und Umweltbezogener Aspekte. Die Varianten der Tunnel sind in Bezug auf eine Gesamtbetrachtung der Möglichkeiten der zu wählenden Vorzugsvariante, auch auf die geeignetsten Querschnitte hin, für den jeweiligen Tunnel auszulegen. In diese Betrachtungen sind auch die betrieblichen und verkehrlichen Belange einzubeziehen. Alle die Varianten bedingenden und beeinflussenden Belange sind zu beschreiben, zu analysieren und zu bewerten. Die Variantenuntersuchung der Tunnelbauwerke schließt auch den Abwägungsprozess zur "Auswahl von Straßenquerschnitten in Tunneln" nach RE-ING 3-1 Anhang D mit ein. Den geänderten Anforderungen aus der Arbeitssicherheit (u.a. ASR 5.2) bzgl. der betrieblichen Randbedingungen (u.a. Arbeiten unter Teilsperrung etc.) sind hierbei besonders zu berücksichtigen.

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

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