AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – Erweiterung Grundschule Hattenhof - Fachplanung Technische Ausrüstung HLS
Stammdaten
- Auftraggeber
- Kreisausschuss des Landkreises Fulda - Zentrale Vergabestelle
- Veröffentlicht
- 28.03.2025
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71300000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Zuschlagswert
- 188.965 €
Beschreibung
Der Landkreis Fulda beabsichtigt an der Grundschule Hattenhof den Erweiterungsneubau einer Ganztagsbetreuung mit Mensa und Betreuungsräumen sowie die Sanierung der Bestandsgebäude in Teilbereichen. Die Baumaßnahme soll bei laufendem Schulbetrieb erfolgen, zunächst soll die Erweiterung errichtet werden und dann entwurfsbedingt die Maßnahmen im Bestand in mehreren Teilmaßnahmen. Der Erweiterungsneubau ist als 2-geschossiger Baukörper in Massivbauweise geplant. Entwurfsbedingt auch in Systembauweise als z.B. leichter Holzbau denkbar. Das angrenzende Bestandsgebäude ist nicht unterkellert. Im EG des Bestandes sollen die Sanitärbereiche umgebaut bzw. erneuert werden. Die weiteren Maßnahmen im Bestand beschränken sich mit Ausnahme des direkten Anschlusses des Neu-baus auf Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im Innenbereich einschließlich dem großflächigen Austausch bzw. Erneuerung von Belägen und Verkleidungen (Boden / Wand / Decke). Die technischen Installationen im Bestand werden nur dort ausgetauscht / erneuert, wo sie von den v.g. Um-bau- und Sanierungsmaßnahmen betroffen sind. Die Außenfassade des Bestandes einschl. Bestandsfenster sowie das Dach sollen unberührt bleiben. Die Freianlagen sollen grundsätzlich unverändert bleiben und werden lediglich in geringem Maße verändert bzw. entwurfsbedingt überarbeitet. Bereiche die durch die Baumaßnahme tangiert sind, müssen wieder her-gestellt werden. Die Wärmeerzeugung im Bestand erfolgt über einen Ölheizkessel. Es wird zunächst davon ausgegangen, dass diese ausreichend ist, um auch den Erweiterungsneubau zu versorgen. Alternative Lösungen ergeben sich nach Überprüfung entwurfsbedingt. Im EG des Bestandes sollen die Sanitärbereiche umgebaut und erneuert werden. Hier soll eine mechanische Be- und Entlüftung installiert werden. Maßnahmen zur mechan. Be- / Entlüftung (ALG 3) sind im Bestand nicht geplant. Es ist angedacht im Neubau eine mechanische Be- und Entlüftung (zentral / dezentral - abhängig vom Lüftungskonzept) zu installieren. Die sonstigen Maßnahmen der techn. Anlagen im Bestand sollen sich auf ein Minimum beschränken. Der Umbau / die Verlegung von Leitungen (Wärme / Sanitär) sowie von Heizkörpern, ist lediglich in den Bereichen geplant, die von den beschriebenen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen betroffen sind. Die Baukosten (KG 200 - 600) werden nach einer Grobkostenermittlung mit ca. 4,28 Mio. € netto angenommen. Derzeit sind keine Förderprogramme geplant. Mögliche Förderungen sollen im Rahmen der Planung geprüft werden. Verfahrensgegenstand ist die Fachplanung Technische Ausrüstung (HOAI 2021 Teil 4, Abschnitt 2, § 53 ff.) für die Anlagengruppen nach § 53 HOAI ALG 1 + 2 + 3 + 8 - stufenweise Beauftragung der Grundleistungen Leistungsphasen 1 - 9 Der Auftraggeber geht davon aus, dass LPH 4 nur in ALG 1 + 3 erforderlich ist. - vorerst nur Stufen 1 + 2 / LPH 1 + 2 und 3 + 4 einschl. zugehöriger Besonderer Leistungen - weitere Stufen gem. Vertragsmuster -Die Planung soll für die Gesamtmaßnahme als 1 Objekt mit einem Bau- und Förderantrag erfolgen. Die Ausführung soll bei laufend. Betrieb in Teilmaßnahmen erfolgen. Besondere Leistungen - Beraten und Mitwirken bei Förderverfahren - Beraten und Mitwirken bzw. Zuarbeit zum Verwendungsnachweis Die Beauftragung ist entsprechend der Bereitstellung der Förder- und Finanzmittel beabsichtigt. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung, sowie die Beauftragung mit weiteren Stufen oder Besonderen Leistungen, besteht nicht; Es wurden noch keine Planungsleistungen nach HOAI Fachplanung Technische Ausrüstung HLS erbracht. Eine Konzeptstudie des Architekten als Grundlage für die Bearbeitung liegt vor. Es wird davon ausgegangen, dass mit den vorliegenden Unterlagen im VgV die Zielfindungsphase nach BGB abgeschlossen ist. Die wesentlichen Informationen können den Vergabeunterlagen (Anlage 01+02+03) entnommen werden. Weitere Unterlagen werden den ausgewählten Bietern erst mit Einladung in Stufe 2 zur Verfügung gestellt. Hinweis: Mit Inkrafttreten der neuen Fassung der HOAI 2021 zum 01.01.2021 ist die Bindung an Mindest- und Höchstsätze aufgehoben. Die Honorartafeln der HOAI 2021 weisen Orientierungswerte aus. Das Hono-rar richtet sich nach der Vereinbarung, die die Vertragsparteien in Textform treffen. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass gemäß § 7 HOAI ein höheres oder niedrigeres Honorar als die in den Honorartafeln der HOAI festgelegten Orientierungswerte vereinbart werden kann. Sofern keine Verein-barung getroffen wurde, gilt für die Grundleistungen der jeweilige Basishonorarsatz als vereinbart. Terminvorschau: - Start umgehend nach Abschluss VgV Anfang 2025 - Planungsphase 2025 - Baubeginn ab Ende 2025 - Bauzeit ca. 2 Jahre (1 Jahr Neubau / 1 Jahr Bestand) - Inbetriebnahme / Gesamtfertigstellung bis Ende 2027 Bindefrist: 4 Monate (gerechnet ab der Frist für die Einreichung der Angebote Stufe 2).
Vergabe-Status
- Auftragnehmer
- rauschenberg ingenieure gmbh
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung
- Vergabeergebnis