AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 04.05.2026 21:44 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-215967-2024/

Deutschland – Dienstleistungen von Architekturbüros – Erweiterung und Sanierung von Kupferstichkabinett, Bibliothek und Archiven der Hamburger Kunsthalle - Objektplanung

Notice-ID: ted-215967-2024 · Procedure-ID: b0ba11d3-7b7a-4628-9cc3-90a1e93417ad

Zurück zur Vergabe

Stammdaten

Auftraggeber
Sprinkenhof GmbH
Veröffentlicht
12.04.2024
Frist (Submission)
17.04.2024
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Offenes Verfahren
CPV-Code
71200000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Verkehr & Logistik

Beschreibung

Die Hamburger Kunsthalle gehört zu den größten Kunstmuseen in Deutschland. Sie beheimatet Kunstsammlungen aus 8 Jahrhunderten und spannt den Bogen vom Mittelalter bis zur modernen und zeitgenössischen Kunst. Der Gebäudekomplex der Hamburger Kunsthalle setzt sich aus dem Altbau (1863-1868), dem Neubau (1912-1919) und der Galerie der Gegenwart (1993-1996) zusammen. Die einzelnen Gebäudeteile sind miteinander verbunden. Der heutige Haupteingang ist im Altbau, gegenüber der Galerie der Gegenwart, gelegen. Insgesamt verfügt die Hamburger Kunsthalle über eine Brutto-Grundfläche von 37.954 qm; die Netto-Raumfläche beträgt 33.040 qm. Der Alt- und der Neubau erstrecken sich jeweils über 4 Geschosse inkl. Erd- und Untergeschoss; die Galerie der Gegenwart birgt 5 Geschosse inkl. Erd- und Sockelgeschoss sowie zzgl. der Tiefgarage. Die gesamte Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche der Hamburger Kunsthalle umfasst mehr als 13.000 qm und präsentiert sowohl Dauer- als auch Wechsel- bzw. Sonderausstellungen. Im Jahr verzeichnet die Hamburger Kunsthalle etwa 400.000 Besucher*innen. Der Neubau wurde 1912-1919, damals als Erweiterungsbau des Altbaus, errichtet. Der Entwurf beruht auf Vorplanungen von Albert Erbe und Alfred Lichtwark, dem damaligen Direktor der Hamburger Kunsthalle. Die Realisierung erfolgte unter Fritz Schumacher. Der Neubau setzt sich durch seine schmucklose, neoklassizistische Fassade aus Muschelkalk und der kuppelbekrönten Rotunde demonstrativ vom Altbau ab. Im Zentrum des Neubaus befindet sich im Erdgeschoss der 1922 eröffnete Studiensaal des Kupferstichkabinetts, welches heute - mit seinen mehr als 140.000 Zeichnungen, Druckgraphiken und Fotografien - zu den bedeutendsten Graphischen Sammlungen in Europa gehört. Bestandteil dieser Ausschreibung ist die Maßnahme „Erweiterung und Sanierung von Kupferstichkabinett, Bibliothek und Archiven der Hamburger Kunsthalle“ , bei welcher der Innenhof des Neubaus überbaut werden soll. Die Maßnahme hat die erschöpften Lagerkapazitäten der Graphiksammlung sowie der Bibliotheks- und Archivbestände der Hamburger Kunsthalle zum Anlass. Durch die Flächenerweiterung, in Form der Überbauung des Studiensaals des Kupferstichkabinetts, über drei Geschosse, werden bis zu 880 qm neue Nutzfläche geschaffen werden. Der Maßnahme liegt eine Machbarkeitsstudie zugrunde, deren Konzept im Zuge der weiteren Planung, mit reduziertem Maßnahmenumfang, umgesetzt werden soll.

Verfahrens-Bedingungen

Bindefrist
59 Tage

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).