AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 28.04.2026 19:40 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-217657-2024/

Deutschland – Bauarbeiten – Gemeinde Bubenreuth, Bauleistungen H7 (Lüftungstechnik)

Notice-ID: ted-217657-2024

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Stammdaten

Auftraggeber
Gemeinde Bubenreuth
Veröffentlicht
12.04.2024
Notice-Typ
Vergabeergebnis
Verfahrensart
Offenes Verfahren
CPV-Code
45000000 — Bauleistungen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Geschätzter Wert
347.617 €

Beschreibung

Bauleistungen für den Umbau einer Hofstelle mit denkmalgeschütztem Wohnhaus und alter Scheune zu einem Bürgerzentrum mit Museum und Bücherei. - 2 Stück RLT-Anlagen als Zu-/Abluftanlage mit WRG sowie PWW Heizregister und einer Gesamtluftleistung von 2.485 m³/h - 2 Stück Teilklimaanlage als Zu-/Abluftanlage mit WRG, PWW Heizregister sowie integrierter Split-Kälte-Verbundanlage und einer Gesamtluftleistung von 6.400 m³/h - Verzinktes rechteckiges Kanalnetz inkl. Dämmung bis Kantenmaß 1.500mm mit einer Kanalgesamtfläche von A = 412,1 m² - Verzinktes Wickelfalzrohrnetz DN 80 - DN 315 inkl. Dämmung mit einer Gesamtlänge von 1.893 m Die Baumaßnahme wird in 3 folgende Bauabschnitte aufgeteilt: 1) Neubau Bücherei, Foyer und Saal einschl. Unterkellerung 2) Umbau und Sanierung best. Scheune zu Museum 3) Umbau und Sanierung des best. Wohnhauses (Einzeldenkmal) Allgemeine Projektbeschreibung für alle Bauabschnitte: Das ehemalige Wohnhaus der Hofstelle wird zukünftig als Bürgerhaus/Bürgerwerkstatt genutzt. Die Sandsteinfassade bleibt erhalten und wird nur an den notwendigen Stellen überarbeitet. Die Fenster werden erneuert, Fensterläden werden wieder angebracht. Das EG beherbergt Räume für Bürgerwerkstatt, Hausmeister und Cateringküche mit Café im ehemaligen Stallraum des Wohnhauses. Hier kann die Decke nicht gehalten werden und wird durch eine neue Holzbalkendecke ersetzt. Im OG sind Büroräume für Hausverwaltung und Museum vorgesehen. Die Decke über dem OG wird wärmegedämmt. Das DG wird nicht ausgebaut. Die Innenausstattung wie Böden, Türen und Putze bleibt soweit möglich erhalten. Das Baudenkmal wird im Osten querschnittsgleich verlängert und in den Neubau eingebunden. Der bestehende Zwischenbau und ein Teil der Scheune werden rückgebaut und durch einen Neubau ersetzt. Der neue, 2-geschoßige Verbindungsbaukörper mit Satteldach zwischen Baudenkmal und Scheune nimmt die Traufhöhe des Baudenkmals auf und schließt die Hofanlage dreiseitig. Die beiden Bestandsgebäude leiten die Besucher über den Werkhof in den Eingang im Neubau. Hier wird man vom Foyer mit Museumsshop, Info etc. empfangen. Im Foyer stehen für die Besucher Informationsmöbel, Ticketautomat und Schließfächer zur Verfügung. Ein großer Luftraum verknüpft den Eingangsbereich im EG mit dem Foyer im OG. Über das Foyer sind im EG die Bücherei, Schließfächer, die Sanitärräume und die multifunktionalen Räume in der Scheune erreichbar. Mit einer einläufigen Treppe bzw. mit dem Aufzug gelangen die Besucher ins OG. Hier sind der Saal sowie die Dauerausstellung angebunden. Im Osten ist über einen Laubengang der rückwärtige Gartenhof angebunden. Somit kann auch dieser Bereich für Veranstaltungen mitgenutzt werden und weist die erforderlichen Rettungswege aus den oberen Geschoßen nach. Die Dauerausstellung im OG der Scheune besteht aus einer vorgelagerten Auftaktzone mit Zwischendecke und dem dachhaltigen Ausstellungsraum. Über der Auftaktzone wird die Haustechnik (Lüftungsanlage) für die Ausstellung installiert. Eine zusätzliche, giebelseitige Treppe dient als Fluchtweg und bildet gleichzeitig einen Rundgang, z.B. bei Sonderausstellungen im EG der Scheune. Durch die Höherlegung des Scheunendaches wird der Dauerausstellungsraum ohne Flächeneinschränkungen barrierefrei nutzbar. Das Kellergeschoss unter dem Neubau ist mit Aufzug und nicht öffentliche Treppe erreichbar. Hier sind Technikräume, Lager für Saal, Bücherei, Kühlzellen für Catering sowie das Museumsdepot mit Archiv, Depot, Vorbereitung, Quarantäneraum und Abstellraum untergebracht. Die Technikinstallationen werden auf den Wänden sichtbar verlegt. Konstruktion und Tragwerk: Die Konstruktion vom Baudenkmal Wohnhaus bleibt unverändert, im Stallraum wird eine neue Holzbalkendecke eingezogen. Die Scheune wird im nördlichen Teil rückgebaut, der südliche Teil mit der Backsteinfassade bleibt erhalten. Die Dachkonstruktion wird angehoben, so dass das Ensemble eine umlaufende Dachkante erhält. Der Neubau in Holzbauweise verbindet Denkmal und Scheune. Der bestehende Zwischenbau (Stall-und Lagergebäude) wird rückgebaut. Das Kellergeschoß wird als weiße Stahlbetonwanne wasserdicht ausgebildet. Hochwasserschutz: Der Hochwasserschutz wurde von der Gemeinde außerhalb des Baugrundstücks umgesetzt. Aufgrund der Verwendung der Bestandsgebäude und barrierefreie Zugänge kann das Fußbodenniveau im EG nicht angehoben werden.

Vergabe-Status

Auftragnehmer
Burkhardt GmbH

Verfahrensverlauf — alle 3 Veröffentlichungen

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).