AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – A98, VKE E021-Abschnitt 6 und E023-Abschnitt 5, abschnittsübergreifendes Bodenmanagementkonzept
Stammdaten
- Auftraggeber
- DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
- Veröffentlicht
- 09.04.2025
- Frist (Submission)
- 09.05.2025
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- CPV-Code
- 71300000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Fahrzeuge & Fuhrpark
Beschreibung
Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Autobahn GmbH des Bundes, vertreten durch die DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau) GmbH plant den Neubau der A 98. Die A 98 - Hochrheinautobahn - soll zukünftig die A 5 im Westen mit der A 81 im Osten verbinden und stellt damit eine wesentliche West-Ost-Achse an der Grenze zur Schweiz dar. Sie ist als großräumige Verbindung in die Straßenkategorie AS 1 nach RIN einzustufen. Die Strecke zwischen dem Autobahndreieck, Weil am Rhein (Anschluss A 5) und Lauchringen wurde in insgesamt 10 Abschnitte unterteilt. Im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 sind die erste Richtungsfahrbahn im vordringlichen Bedarf (VB), die zweite Richtungsfahrbahn im weiteren Bedarf mit Planrecht (WB*) enthalten. Gesetzliche Grundlage ist das derzeit gültige Bundesfernstraßenausbaugesetz - FStrAbG (vom 20.01.2005 geändert am 23.12.2016). Die DEGES GmbH ist mit der Fortführung des eingeleiteten Planfeststellungsverfahrens des Ab-schnitts 5 zwischen Rheinfelden und Schwörstadt sowie der Erstellung der Planfeststellungsunterlagen für den Abschnitt 6 zwischen Schwörstadt und Murg beauftragt. Für beide Abschnitte soll durch die DEGES Baurecht geschaffen werden und in einem weiteren Schritt der Bau der Strecken bis zur Verkehrsfreigabe erfolgen. Für den Bau der Strecke, der Talbrücken, der Tunnel, der Nebenanlagen sowie der temporären Baueinrichtungsflächen werden umfangreiche Erdbewegungen notwendig. Dabei sind Böden auszuheben, zu bewegen, zu lagern, wenn möglich aufzubereiten, wiedereinzubauen oder zu verwerten. Dies erfolgt u. a. bei für den Straßenbau typischen Maßnahmen wie dem Ausheben oder Verfüllen von Baugruben, der Herstellung von Dämmen und Einschnitten, dem Hinterfüllen der Brückenwiderlager, dem bergmännischen Tunnelvortrieb, oder auch der Flächenplanierung für die PWC-Anlage. Da in beiden Abschnitten umfangreiche Erdbewegungen erforderlich und große Aushubmengen anfallen werden (über beide Abschnitte ca. 2,66 Mio. m³ an Erdmassenüberschüssen), besteht bereits in den Planungsphasen vor Baurechtschaffung Bedarf an der Erstellung eines abschnittsübergreifenden Bodenmanagementkonzeptes.
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 3 Tage
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 09.05.2025
- Vergabeergebnis