AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 23.05.2026 20:35 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-234012-2025/

Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Neubau der Feuerwehr- und Rettungsdienstschule München - Freianlagen Objektplanung Freianlagen gem. Par. 39 HOAI

Notice-ID: ted-234012-2025 · Procedure-ID: 477bf462-9f25-4fcf-910b-66603df66011

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Stammdaten

Auftraggeber
Landeshauptstadt München, Baureferat
Veröffentlicht
10.04.2025
Frist (Submission)
13.05.2025
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Offenes Verfahren
CPV-Code
71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur

Beschreibung

1. Freianlagen Die Freiflächen sind funktional für den Übungsbetrieb der Feuerwehrschule und den Fahrbetrieb der Feuerwache zu gestalten. In den Freiflächen werden verschiedene Übungsstationen eingerichtet, die unterschiedliche Geländeausformungen (schräge Ebene, Graben usw.) und Bodenbeläge erfordern - in einem Bereich auch Eisenbahngleise. Es ist auf dem Gelände von einem intensiven Fahrbetrieb mit Fahrzeugen aller Arten auszugehen. Es werden Container, Geräte, Tanks und anderes Material bewegt und abgestellt. Im Hof der Feuerwache 2 befindet sich auch eine Tankstelle, die gemeinsam genutzt wird. Eine Befahrbarkeit mit LKW bzw. Kran muss gewährleistet sein, teilweise können auch hohe Einzelstützlasten auftreten. Der Winterdienst im Hof und auf den Vorflächen muss ohne Einschränkungen durchführbar sein. Für den Anteil an unversiegelter und begrünter Fläche ist das machbare Maximum anzustreben. Es sollen Vorschläge erarbeitet werden, inwiefern Außennutzungen, die Hartböden erfordern, in den Gebäudebereich integriert werden können, z.B. auf Dachflächen. Sie können als Aufenthaltsbereiche dienen und ggf. auch in die Übungsbereiche integriert werden (z.B. als Hindernisse beim Anleitern). Im Vorfeld der Kantine soll ein Pausenbereich im Freien entstehen, je nach Entwurf, mit Zugang für die Öffentlichkeit. Die gesamte Anlage muss mit der ihrem Zweck und der hohen Beanspruchung entsprechenden Robustheit und Resilienz ausgelegt werden. Pflanzbereiche müssen für die Beanspruchung durch gelegentliches Überfahren geeignet sein oder entsprechend dagegen gesichert werden. Größere Bäume können nur unter Berücksichtigung der betrieblichen Anforderungen vorgesehen werden. Es ist ein schlüssiges Flächenverteilungs- und Wegekonzept zu erarbeiten, das sicherstellt, dass die verschiedenen Funktionsbereiche mit ihrer spezifischen Logistik sich in ihrem Betrieb gegenseitig nicht beeinträchtigen, aber dennoch aufeinander bezogen und zugänglich bleiben und Synergien zwischen den Bereichen ermöglichen. Die Gestaltung der Oberflächenbeläge können für Lesbarkeit und Orientierung sorgen, auch für Lehrgangsteilnehmer, die nicht näher vertraut sind mit dem Gelände oder den Betriebsabläufen. 2. Dachbegrünung Flachdächer und schwach geneigte Dächer, soweit sie nicht für die Aufstellung einer Photovoltaikanlage dienen oder mit anderen Nutzungen belegt werden, sind zu begrünen. Alle Dachflächen sind hinsichtlich einer PV-Errichtung in der Vorplanung zu evaluieren. 3. Fassadenbegrünung Die Fassadenflächen sollen soweit möglich begrünt werden. Es ist dafür im Zusammenwirken mit den Fachplanern ein integrales Fassadenkonzept zu entwerfen.

Verfahrens-Bedingungen

Bindefrist
60 Tage

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).