AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Transformation Bahnhofsquartier Langerwehe - Projektsteuerer Unterführung
Stammdaten
- Auftraggeber
- Starke Projekte GmbH
- Veröffentlicht
- 16.04.2025
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Zuschlagswert
- 96.710 €
Beschreibung
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Projektsteuerung für den Neu- oder Umbau der Personenunterführung Ulhausgasse in Langerwehe sowie die optische Aufwertung der Straßenunterführung Alte Kirchstraße über ein EU-weites Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Durch das Bauprojekt einer Verbreiterung der Bahnunterführung, müssen planungsrechtliche Grundlagen und Prozesse berücksichtigt werden (z.B.: Planfeststellungsverfahren). In diesem Rahmen gilt es auch die Öffentlichkeit miteinzubeziehen. Als Best Practice Beispiel sieht die Gemeinde hier die 2011 fertig gestellte Bahnunterführung in Geldern. Hier ist es in einer städtebaulich exzellenten Weise gelungen, einen "Angstraum" so zu modifizieren, dass er sich heute als städtebauliches Highlight mit Aufenthaltsqualität präsentiert, der darüber hinaus auch noch als verbindendes Element die beiden durch die Bahntrasse durchschnittenen Ortsteile miteinander verknüpft. Die Illuminierung des Tunnels selbst mittels Profilglaselementen mit integrierten LED-Leuchten und auch die Handlaufleuchten sowie die auf den beidseitig anschließenden Platzbereichen aufgestellten Säulenleuchten nehmen dem Nutzer die Angst und machen gleichzeitig den Tunnel selbst zum "Leuchtturmprojekt". Leistungsbestandteile Es sind folgende Leistungen zu erbringen: Analyse des Vorhabens - Durchsprache des Vorhabens betreffend o Maßnahmeninhalt o Zieltermine o betrieblichen Rahmenbedingungen o Planungsrechtlicher Betrachtung - Unterstützung bei der Festlegung der Organisation und der anstehenden Handlungsfelder: "Wer macht was mit wem bis wann?" - Vorklärung der möglichen Tätigkeitsaufteilung zwischen DB AG und Vorhabenträger Terminplanung - Erstellung und Fortschreibung eines Rahmenterminplans - Berücksichtigung von o Prozessen der DB AG, o Genehmigungsverfahren, o Vergabeverfahren, o Vertragsverhandlungen mit der DB AG u.a. o Planungs- und Freigabeprozesse, o Bauzeiten und Sperrpausen o Inbetriebnahmeprozessen - Regelmäßige Jour Fixe mit Projektgruppe (im Kern: Gemeinde, Starke Projekte GmbH) Begleitung der Abstimmungen mit der DB AG und sonstigen Beteiligten - Erkundung und Ansprache der maßgeblichen Ansprechpartner - Definition der erforderlichen Gesprächsrunden - Klärung der erforderlichen Vertragsformate wie zum Beispiel LOI, Planungsvereinbarung und Baudurchführungsvereinbarungen - Zuarbeit für die Erstellung der erforderlichen Vereinbarungsentwürfe zwischen der Deutschen Bahn AG und dem Vorhabenträger (juristische Prüfung durch den AG) - Begleitung der Gespräche im Rahmen des Besprechungswesens Vergabewesen - Mitwirkung bei der Vergabestruktur für die Gutachten und Planungsleistungen - Erstellung der Leistungsbilder für die Beauftragung von Fachleuten für die Planung, Gutachten und Baubegleitung des Vorhabens aus bahntechnischen Aspekten (z.B. Planprüfer, Bauüberwacher etc.) - Unterstützung bei der Festlegung der Vergabeverfahren - Erstellung von Bieterlisten bei nichtoffenen Verfahren - Unterstützung bei der Auswertung der Angebote und den anstehenden Verhandlungsgesprächen Besprechungswesen - Organisation und Moderation der erforderlichen Abstimmungsgespräche - Dokumentation der anfallenden Gespräche Sperrpausenanmeldung (optional) - Abgleich mit der laufenden strategischen Sperrpausenplanung der DB AG zu den "Bautakten / Bündelkalender" - Baubetriebliche Anmeldungen von Sperrpausen bei der DB Netz AG zum Kapazitätsmanagement (Mittelfristig bis zum Kapazitätskonfliktmanagement) für die Einzelmaßnahmen, beginnend jeweils zum 28.Februar eines Jahres zum mittelfristigen Kapazitätsmanagement -3 bis -5 Jahre (mind. 2 Varianten) vor der geplanten Ausführung für die jeweiligen DB-Fahrplanjahre. - Vorabstimmung und Abstimmung möglicher Sperrpausen(-fenster) auf DBStrecken mit den zuständigen Baubetriebskoordinatoren - Teilnahme an baubetrieblichen Abstimmungsgesprächen - Erstellung von Übersichten/ Lageplandarstellungen - Fortlaufende Weiterführung/Anpassung des bestehenden Sperrpausenkonzeptes bis zum Beginn der Baumaßnahme (ohne Leistungen zur Erstellung, Bearbeitung und Anmeldung von Betriebs- und Bauanweisungen (Betra))
Vergabe-Status
- Auftragnehmer
- Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Vergabeergebnis
- Ausschreibung