AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Entwicklung Markthallenareal Staufenberg
Stammdaten
- Auftraggeber
- Stadt Gernsbach
- Veröffentlicht
- 29.04.2024
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71200000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Zuschlagswert
- 331.933 €
Beschreibung
Das ehem. Markthallenareal in Staufenberg, 76593 Gernsbach, Flst. 814 soll neu entwickelt werden. Die ehem. Markthalle wurde 2010 bis auf Oberkante Bodenplatte abgebrochen. Das Baugrundstück liegt zentral im alten Ortskern von Staufenberg, ist umringt von Ein- und Mehrfamilienhäusern und befindet sich im unbeplanten Innenbereich, gem. § 34 BauGB. Daraus ergibt sich die Anforderung an den Neubau sowohl im Hinblick auf das Maß der baulichen Nutzung wie auch gestalterisch an die Umgebung anzupassen. Aufgrund der topographischen Lage des Baugrundstücks, ist dies durch Starkregenereignisse betroffen und muss architektonisch oder anderweitig entsprechend geschützt werden. Entsprechendes Kartenmaterial kann zur Verfügung gestellt werden. Die weiteren Anforderungen an den Bau ergeben sich durch die geplante Nutzung. Hierbei ist angedacht den zu schaffenden Wohnraum, über einen Zeitraum von ca. 10 - 20 Jahren, Geflüchteten- und Wohnungslosenpersonen zur Verfügung zu stellen. Die Zahl der zu unterbringenden Personen ergibt sich nach dem o.g. städtebaulichen und rechtlichen Flächenpotential. Neben der Nutzung zur Unterbringung von geflüchteten Personen, soll das Objekt von Anfang an auch zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum genutzt werden können. Aus diesem Grund ist es möglich, dass der Bau und Betrieb über die städtische Wohnbaugesellschaft erfolgt. Ebenso soll im Erdgeschoss die Möglichkeit bestehen, bei entsprechendem Bedarf, Teilflächen in eine (Büro-) Gewerbeeinheit umzunutzen. Die für Wohn- bzw. Gewerbenutzung nötigen Stellplätze sind bereits in die Planung mit aufzunehmen. Auch die, für beide Nutzungsarten, benötigten Grün- und Freizeitflächen sind auf dem Areal zu verwirklichen. Wichtige Säulen der Planung sollten die Anforderungen, an die über die Nutzungsdauer notwendigen hochflexiblen Anpassungen der Raumaufteilung und die energetische, ökologische und wirtschaftliche Bauweise sein. Angestrebt wird eine zügig zu errichtende und kostengünstige Lösung, weshalb neben konventionellen Lösungen auch hochwertige Modulbauweisen nicht ausgeschlossen sind. 1.1 Leistungen Ideenskizze: Die Vorstellung der Ideenskizze stellt den Schwerpunkt der Verhandlungen dar. Für die Erstellung der Ideenskizze sind folgende Leistungen zu erbringen: ▪ Grundrisse mit schematischer Darstellung der verschiedenen Funktionsbereiche ▪ Regelgrundriss beispielhaft für ein Wohngeschoss ▪ prägende Ansichten und ein Systemschnitt unter Berücksichtigung der umliegenden Bestandsbebauung Aus der Gesamtheit aller Darstellungen sollen der Umgang mit der Topographie, Umgang mit den notwendigen PKW-Stellplätzen und die Freiflächennutzung, sowie die städtebaulichen Einbindung in den umliegenden Bestand ablesbar sein. Die Ideenskizzen sind als PDF-Dateien (maßstäblich M 1:200) vorab zu den Verhandlungsgesprächen abzugeben. Die Aufforderung erfolgt nach erfolgreicher Teilnahme am Bewerbungsverfahren separat. Die Bewertung der Ideenskizze erfolgt im Rahmen der Bietergespräche nach den in den Zuschlagskriterien unter Ziff. 4.1.3 benannten Kriterien. Jeder Bieter erhält für die Ausarbeitung eine Aufwandentschädigung in Höhe von 3.000 € netto.
Vergabe-Status
- Auftragnehmer
- BAU4 Architekten GmbH
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Zuschlag
- Zuschlag