AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Architekturbüros – Generalplanerleistungen für den Neubau der Erich-Kästner Gesamtschule mit Zweifeld-Sporthalle in 47198 Duisburg
Stammdaten
- Auftraggeber
- SD Schulbaugesellschaft Duisburg mbH
- Veröffentlicht
- 24.04.2025
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71200000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
Beschreibung
Der Auftraggeber hat für den Ersatzneubau der Erich-Kästner-Gesamtschule mit Zweifeld-Sporthalle in Duisburg-Homberg auf dem Gelände Baumstraße, bestehend aus den Flurstücken 464, 964, 142, 141 und 1107, eine Machbarkeitsstudie erstellt. Das Vorhaben umfasst den Bau eines Schulgebäudes mit einer Bruttogrundfläche (BGF) von ca. 16.680 m² sowie einer Sporthalle mit ca. 1.639 m² BGF auf einer Gesamtgrundstücksfläche von ca. 26.741 m². Ziel der Studie war, die Realisierbarkeit des Neubaus einer 6-zügigen Gesamtschule samt Zweifeld-Sporthalle sowie aller erforderlichen Frei- und Außenanlagen zu prüfen. Als Ergebnis wurde eine anteilige Planung gemäß HOAI § 34 und § 39 Leistungsphase (LPH) 2 erarbeitet. Parallel hat der AG ein B-Planverfahren aufgesetzt, was die baurechtlichen Grundlagen zur Errichtung der geplanten Schule schaffen soll. Die bestehende Planung ist zunächst durch den Generalplaner in den aufgeführten Fachplanungsbereichen der LPH 1-2 HOAI sowie AHO nachzuführen, zu vervollständigen, mit der selbst fortgeschriebenen Planung zu synchronisieren und in Gänze dem AG erneut zur Abstimmung vorzulegen. Insbesondere die brandschutztechnische Genehmigungsfähigkeit ist behördlich vorabzustimmen. Sodann ist die LPH 3 HOAI einschließlich aller Fachplanerleistungen zu erbringen und dem AG zur Abstimmung vorzulegen. Abweichend von den Schulbaustandards der Stadt Duisburg ist geplant, das Gebäude nicht oder nur in Teilen mechanisch und CO2²-Melder gesteuert zu belüften sondern solche baulichen Voraussetzungen zu schaffen, dass - zumindest in Teilen - eine funktionierende natürliche Lüftung unter Berücksichtigung der inneren Wärmelasten das energetisch bessere Ergebnis liefert, ohne, dass Abstriche bei Komfort und Luftqualität gemacht werden müssen. Die Wärmeerzeugung soll vorzugsweise über Geothermie erfolgen, ggf. sinnvoll ergänzt durch Luft-Wasser-Wärmepumpen zur Warmwasserzeugung bei ausreichend warmer Witterung. Darüber hinaus wünscht sich der AG die Überprüfung der Umsetzung in Holz- und Holzhybridbauweise in einer Variantenbetrachtung. Der AG holt seinerseits einen Ausführungsbeschluss auf Grundlage der LPH 3 ein. Die LPH 4-8 HOAI werden zunächst nur optional und getrennt nach Planungsbereichen in noch näher auszugestaltenden Stufen und abhängig von der Beschlusslage, abgerufen. Es ist geplant, die Bauleistungen auf Grundlage einer Funktionalen Leistungsbeschreibung mit ergänzenden Leitdetails an einen Generalunternehmer zu vergeben. Die Erstellung der Funktionalen Leistungsbeschreibung und die Begleitung des Vergabeverfahrens obliegt dem Generalplaner. Die Erstellung der ergänzenden LPH 5 erfolgt durch den Generalunternehmer. Dem Generalplaner kommt die Prüfung dieser Planung auf Übereinstimmung mit dem Vertragssoll zu. In der LPH 8 erbringt der Generalplaner die Objektüberwachung der Ausführungsleistungen des Generalunternehmers. Das Grundstück liegt in einem angemessenen Abstand zu einem Störfallbetrieb. Die sich daraus ergebenden Anforderungen an die Planung und Ausführung hat der Generalplaner abzustimmen und in der Planung zu berücksichtigen. Erforderliche Sachverständigenleistungen werden durch den AG separat beauftragt.
Vergabe-Status
- Auftragnehmer
- RKW Architektur + Rhode Kellermann Wawrowsky GmbH
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung
- Vergabeergebnis