AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Quelle: oeffentlichevergabe.de (https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1945f0029ab-7e47c6a7bc7ff562) · Abgerufen am 07.08.2026 01:56 über https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-26874-2025/

Lieferung , Einführung und Inbetriebnahme eines Patientenportals im Rahmen KHZG (FTB2)

Notice-ID: ted-26874-2025 · Procedure-ID: eb851b2e-2ef4-471a-996a-6f3ef4573785

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Stammdaten

Auftraggeber
Klinikum Darmstadt GmbH, Darmstadt
Veröffentlicht
14.01.2025
Frist (Submission)
18.02.2025
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Offenes Verfahren
CPV-Code
48180000 — Software
Branche
IT & Digitalisierung
Rechtsgrundlage
EU-Oberschwelle

Beschreibung

Mit dem beantragten Vorhaben plant das Klinikum Darmstadt die Einführung eines klinikweiten Patientenpotals mit dem digitalem Aufnahmemanagement und Behandlungsmanagement mit dem Ziel, die Kommunikation und den Informationsaustausch zu verbessern und zu beschleunigen. Dadurch wird nicht nur die Versorgungsqualität, sondern auch die Patientenzufriedenheit und-sicherheit erhöht und optimiert. Das geplante und beantragte Vorhaben soll die Prozesse im Aufnahme-, Behandlungsmanagement digital unterstützen und optimieren, um so die Kommunikation und den Informationsausstausch deutlich zu vereinfachen und zu beschleunigen. Dadurch werden eine deutliche Verbesserung der Versorgungsqualität und der Patientenzufriedenheit erreicht. Digitale Dienste im Rahmen des Behandlungsmanagements verfolgen hierbei unter anderem das Ziel der Erhöhung der Patientensicherheit und der Therapieadhärenz im Laufe des Aufenthalts sowohl vor Orrt im Klinikum als auch im Anschluss an die stationäre Behandlung. Insgesamt sollen Patientinnen und Patienten im Laufe ihres stationären Aufenthalts deutlich stärker als bisher begleitet, eingebunden und in ihrem Tagesablauf unterstützt werden. Mit der Patientenportallösung sollen Einweiser und Patienten die Möglichkeit haben online Termine zu buchen und anzufragen, Fragebögen oder digitale Formulare auszufüllen, medizinische Befunde und Daten oder sonstige Formulare zu übermitteln. Dabei soll das Portal eine sichere Austauschplattform für die Kommunikaion zwischen Aufnahmemanagement und Patienten darstellen. Eine integrierte digitale Patientenaufklärung soll zukünftig den Klinikbetrieb entlasten und gleichzeitig zur Optimierung von Workflows beitragen. Auch bei Wahlleistungserklärungen. Über standardisierte Schnittstellen soll ein sicherer Datenaustausch mit dem KIS möglich sein. Patienten sollen zum Beispiel die Möglichkeit haben, eine Anamnese digital von zu Hause aus hochzuladen oder Vorbefunde über die Plattform bereitzustellen. Klinikseitig sollen den Patienten unter anderem Informationen zum Krankenhaus zur Verfügung gestellt werden, z.B. zu Vorort-Gegebenheiten oder Ansprechpartnern. Außerdem soll es den Patienten mit Hilfe der Portallösung möglich sein auf behandlungsindividuelle Informationen zuzugreifen, wie z.B. Aufklärungsbögen, Videos oder Erhebungsbögen. Die oben genannten Möglichkeiten sollen dem Patienten im Vorfeld und während des stationären Behandlungsprozesses bereitstehen. Mit Hilfe der Portallösung soll es Mitarbeitern während der Behandlung möglich sein, schneller auf relevante Informationen zum Patienten zugreifen zu können, z.B. auf Informationen aus einer mobilen und digitalen Visite. Das Patientenportal soll einen strukturierten Datenaustausch und eine strukturierte Datenbereitstellung zwischen Leistungserbringern sicherstellen können. Der Datenaustausch, die Bereitstellung von Dokumenten soll dabei auf Basis anerkannter Standards mittels elektronischer Plattform erfolgen. Die Speicherung und, oder die Bereitstellung anfallender Informatioinen und Dokumente zur Behandlung soll in der elektronischen Patientenakte nach § 341 SGB V stattfinden. Eine detailierte Darstellung sämtlicher Anforderungsspezifikationen -Qualitätskriterien- an das zu beschaffende System ist dem Leistungsverzeichnis, Anlage H, zu entnehmen.

Vertragslaufzeit

Beginn
01.04.2025
Ende
29.10.2027

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Darmstadt

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).