AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – A98.5, VKE E023, Geotechnische Beratungsleistung
Stammdaten
- Auftraggeber
- DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
- Veröffentlicht
- 24.05.2024
- Frist (Submission)
- 25.06.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- CPV-Code
- 71300000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
Beschreibung
Die A98 - Hochrheinautobahn soll zukünftig die BAB 5 im Westen, mit der A 81 im Osten verbinden und stellt damit eine wesentliche West-Ost-Achse an der Grenze zur Schweiz dar. Sie ist als großräumige Verbindung in die Straßenkategorie AS 1 nach RIN einzustufen. Die Strecke zwischen dem Autobahndreieck Weil am Rhein (Anschluss A5) und Lauchingen wurde in insgesamt 10 Abschnitte unterteilt. Der ursprüngliche Planfeststellungsabschnitt A 98.5 von Rheinfelden/Karsau bis Wehr (Länge rd. 10,5 km) wurde im Jahr 2014 auf den rd. 6,5 km langen konsensfähigen Bereich zwischen Rheinfelden/Karsau und Schwörstadt reduziert und endet nun östlich der geplanten PWC Anlage Ossenberg noch vor der Wolfsgrabenbrücke. Im Bundesverkehrswegeplan (BWP) 2030 sind, die erste Richtungsfahrbahn im vordringlichen Bedarf (VB), die zweite Richtungsfahrbahn im weiteren Bedarf mit Planrecht (WB*) enthalten. Gesetzliche Grundlage ist das derzeit gültige Bundesfernstraßenausbaugesetzt - FstrAbG (vom 20.01.2005 geändert am 23.12.2016). Für den einbahnige (drei-streifigen) Ausbau des Abschnittes A98.5 wurde o.g. Grundlage im November 2015 ein RE-Entwurf den Landes- und Bundesministerien zur Genehmigung vorgelegt. Nachdem vom Bund am 24.11.2016 der Gesehenvermerk auf die bereits 2.te Fortschreibung des RE-Vorentwurf erfolgte, wurden die Planfeststellungsunterlagen für den zweibahnigen Bau der A 98.5 Karsau-Schwörstadt erarbeitet. Anschließend schloss sich die Einleitung des Planfeststellungsverfahren im Jahr 2017 an. Mit Übernahme des Projekts hat die DEGES als Ziel definiert, das laufende Planfeststellungsverfahren mit so weit wie nötig überarbeiteten oder neu verfassten Unterlagen insbesondere im Hinblick auf umweltfachliche Belange als modifiziertes Deckblattverfahren in Abstimmung mit dem RP Freiburg fortzuführen. Planerisch ist die Beibehaltung und Optimierung der Antragstrasse (berggeführte Variante 2) mit der Einarbeitung der 390m langen Einhausung bei Karsau-Minseln und einer Untersuchung zur Verbesserung der Wiedervernetzung vorgesehen. Dabei werden das Bundesprogramm Wiedervernetzung und der landesweite Fachplan Biotopverbund sowie das Projekts internationale Wiedervernetzung am Hochrhein beachtet. Im Vordergrund steht dabei die Herstellung von Rechtssicherheit für die Planung. Im Zuge der ersten Untersuchungen von Optimierungsmöglichkeiten der Antragstrasse in Lage und Höhe und unter Berücksichtigung der aktuellen Erkenntnisse vor allem im Hinblick auf den Gebietsschutz im Beriech der FFH- Gebiets Dinkelberg/Röttlerwald, Teilfläche "Hollwanger Wald" konnten durch ein Abrücken der Trasse nach Süden wesentliche Vorteile gegenüber der Antragstrasse generiert werden. Im Zuge der vorlaufenden Planungsschritte bis hin zur Einleitung des Planfeststellungsverfahrens im Jahr 2017 wurde ein hydrogeologisches Gutachten erstellt und als Grundlage für die Planungen der A98 im Abschnitt 5 verwendet. Infolge der nun optimierten Antragstrasse mit der wesentlichen Anpassung der Linienführung im Bereich des FFH-Gebiets Dinkel-berg/Röttlerwald, der damit einhergehenden Planung/ Veränderung der angrenzenden Ingenieurbauwerke und der Planungsaufgabe den Tunnel Karsau/Minseln in die Planunterlagen zu integrieren hat sich das Erfordernis der erneuten hydrogeologischen Betrachtung von Teilabschnitten der Trassenführung A98.5 ergeben. Gegenstand des Vertrages ist die Baugrundbeurteilung und die Gründungsberatung für den Streckenbau und die Ingenieurbauwerke mit Vorbereitung und Durchführung aller geotechnischen und umwelttechnischen Laboruntersuchungen, die Ausarbeitung der dazugehörigen großtechnischen Berichte einschließlich der Altlasten- und Abfallrechtlichen Bewertung für die VKE E023. Geotechnische Beratung: - Erstellung eines zweistufigen Erkundungs- bzw. Aufschlussprogrammes - Vorbereitung der Vergabeunterlagen für die Aufschlussarbeiten nach VOB - Geotechnische Untersuchung der Grundwassersituation - Baugrundbeurteilung in Hinblick auf Strecke und Ingenieurbauwerke - Vorbereitung und Durchführung aller geotechnischen und umwelttechnischen Laboruntersuchungen - Ausarbeitung der zugehörigen geotechnischen Berichte, Altlastenberichte sowie für die Tunnelbauwerke in offener Bauweise nach RE-ING Teil 3 Abschnitt 1 i.V.m. ZTV-ING Teil 7 Abschnitt 2(Leistungen gem. HOAI 2021, Anlage 1, Punkt 1.3) einschließlich der Altlasten- und Abfallrechtlichen Bewertung
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 3 Tage
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
Verfahrensverlauf — alle 3 Veröffentlichungen
- Ausschreibung
- Ausschreibung
- Zuschlag