AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Heizungs- und sonstige Elektroinstallationen in Gebäuden – Neubau KiTa Marxheim - Heizungsinstallation
Stammdaten
- Auftraggeber
- Gemeinde Marxheim
- Veröffentlicht
- 19.05.2025
- Frist (Submission)
- 24.06.2025
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- CPV-Code
- 45315000 — Bauleistungen
- Branche
- Energie & Umwelt
- Geschätzter Wert
- 7.300.000 €
Beschreibung
Beschreibung: Die Baustelle liegt am nördlichen Ortsrand mit der Flur- Nr. 478. Erschlossen wird die Baustelle über die Straße "Heinrichshöhe" im Norden des Grundstücks. Der geplante Kindergarten wird frei auf dem Gelände errichtet und steht in der Hangfläche. Der Gesamtgebäudekomplex wird in zwei "Häuser" aufgeteilt, welche über einen schmalen, erdgeschossigen Zwischenbau verbunden werden. Das Gebäudeteile erhalten jeweils ein volles Geschoss im EG und eine Dachgeschoss. Das Dach der beiden Häusern wird jeweils als konventionelles Satteldach mit einer Betondachsteindeckung ausgebildet. Die Dachneigung beträgt jeweils ca. 25°. Der Verbindungsbau erhält ein wärmegedämmtes Flachdach mit Kiesdeckung über dem Erdgeschoss. Eine Unterkellerung ist nicht vorgesehen. Das Gebäude wird als Massivbau erstellt. D.h. die Tragstruktur best. aus leichten Mauerwerkswänden, Stb.- Stützen und Stb.- Decken. Im Gebäudeinneren werden die Wände mit Mauerwerk und z.T. Stb.- Stützen errichtet. In dem Treppenhaus von Haus B wird der Schacht für einen Aufzug eingebaut und mit der Aufzugsüberfahrt im Gebäude abgeschlossen. Die Außen- und Innenwände werden jeweils beidseitig verputzt u. ggf. gefliest. 421 Wärmeerzeugungsanlagen Zur Deckung der Heizlast und Trinkwarmwasserversorgung wird eine Übergabestation zum Anschluss an das örtlich vorhandene Fernwärmenetz vorgesehen. Die spezifische Heizlast konnte aufgrund fehlender Daten bzgl. der geplanten Bauteile noch nicht ermittelt werden, beläuft sich aber voraussichtlich auf ca. 120 kW. Im Rahmen der Vorplanung wurden keine Wärmeerzeugungsanlagen gegenübergestellt, da aus Sicht des aktuellen Gebäudeenergiegesetzes vom 16.10.2023 der Anschluss an das bestehende Fernwärmenetz als unabdingbar gesehen werden kann. Sämtliche rechtliche Vorgaben werden dadurch erfüllt, die Fernwärme stellt ebenso die wirtschaftlichste Beheizungsmöglichkeit dar. Der Fernwärmeanschluss sowie die nachfolgende Verteilung und Raumbeheizung bilden die erforderlichen Maßnahmen zur Energieeinsparung ab. 422 Wärmeverteilnetze Das Gebäude wird mittels Fußbodenheizung beheizt. Die Heizgruppe erhält eine außentemperaturabhängige Vorlauftemperaturregelung und einen Zeitschaltkatalog für die Hauptnutzungszeiten während der Heizperiode. Für die Verteilung des Wärmemediums ist ein Zwei-Rohr-System vorgesehen. Die Wärmeleitungen werden in den abgehängten Decken im Gebäude zu den Fußbodenheizungsverteilern geführt. Bei Leitungsdurchführungen durch brandschutzseitig klassifizierte Bauteile sind baurechtlich zugelassene Brandschottungen berücksichtigt. Sämtliche innerhalb der thermischen Hülle zu beheizenden Räumlichkeiten werden mittels Fußbodenheizungskreise/-flächen versorgt. Zur Raumtemperaturregelung sind Raumthermostate vorgesehen, welche die zugeordneten Stellantriebe aktivieren. Der hydraulische Abgleich erfolgt je Fußbodenheizkreisverteiler und je Fußbodenheizkreis. Per Smart-System kann ein externer Zugriff auf die Raumeinstellungen vorgesehen werden.
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 60 Tage
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 24.06.2025
- Vergabeergebnis