AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – BvA_Arch_Stadt Ingolstadt - Hochbauamt_Neustrukturierung von Sportanlagen an der Bezirkssportanlage Süd-Ost
Stammdaten
- Auftraggeber
- Stadt Ingolstadt - Hochbauamt
- Veröffentlicht
- 19.05.2025
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bildung & Forschung
- Zuschlagswert
- 861.929 €
Beschreibung
Die Stadt Ingolstadt beabsichtigt die Sportanlagen auf dem ehemaligen ESV-Gelände, der Bezirkssportanlage Süd-Ost, vollständig neu zu organisieren. Aufgabe ist die Neustrukturierung, die Sanierung und der Neubau von Sportanlagen an der Bezirkssportanlage Süd-Ost. Die Bezirkssportanlage soll beinhalten: 1. Die Neuorganisation des Stadions für den Vereins- und Breitensport sowie der Sportanlagen 2. Das Schulsportraumanlagenprogramm (3 ÜE; siehe Anlage Raumprogramm) mit Profilbild Inklusion für die benachbarte Mittelschule Süd-Ost. Schulsportraumprogramm muss nur teilweise in dieser Planung umgesetzt werden (vor allem Freisportanlagen), da die geforderten Hallenflächen über die Bestandshalle (Paul-Wegmann Halle) abgedeckt sind. Siehe beigefügtes Schulsportraumanlagenprogramm. 3. Das Sportanlagenraumprogramm (2 ÜE; siehe Anlage Raumprogramm) im Investorenmodell für die Tilly-Realschule und Wirtschaftsschule (Private Schulen von Dr. Limmer - Prof. Appelt GmbH) Das Raumprogramm gibt in der Programmgenehmigung Maße für die Sporthalle der Tilly-RS/WS mit 2ÜE von 30 x 27 x 5,5m vor. Aufgrund aktuell laufender Abstimmungen zwischen der Stadt Ingolstadt und der Regierung von Oberbayern können sich noch Änderungen in den umzusetzenden Abmessungen (voraussichtlich 22 x 30 x 7m) der Sporthalle mit 2ÜE ergeben. Im Ergebnis soll ein Gesamtkonzept für die schulischen Sportanlagen des Schulstandortes Süd-Ost (Paul-Wegmann-Halle), unter Einbeziehung der an der Bezirkssportanlage Süd-Ost bereits bestehenden Sportanlagen, entstehen. Die Stadionanlage wird aktuell von den Amateurmannschaften des FC Ingolstadts genutzt, hierfür wird ein Trainingsplatz (dieser soll im Bestand erhalten bleiben), ein Hauptrasenplatz zum Austragen der Heimspiele und eine Tribüne mit einer Zuschauerkapazität von 2.500 (erweiterbar auf 5.000) und den Funktionsflächen für Hochrisikospiele benötigt. Die Erweiterung auf 5.000 Zuschauer muss in Sinne der Einrichtungen noch nicht geplant werden, es müssen lediglich die Flächen vorgehalten werden. Der Hauptrasenplatz kann so bestehen bleiben oder neu verortet werden. Dies gilt es in den Entwurfsphasen zusammen mit dem Freianlagenplaner zu prüfen. Die Freianlagen, sowie die Tragwerksplanung und Fachplanung HLS und ELT für die betreffenden Gebäude des Schul- und Vereinssports werden in einem gesonderten Verfahren vergeben. Bereich A der Planungsaufgabe des Architekten: Vereinssport - Abbruch des alten bestehenden Tribünengebäudes - Tribünenbau mit Funktionsräumen für Amateur- und Breitensportveranstaltungen - Tribünenbau in Systembauweise möglich aber nicht verpflichtend - Die Flächen für die Erweiterung (5.000 Zuschauer) der Sitz- und Stehplätze sowie Funktionsflächen sind einzuplanen aber noch nicht umzusetzen - Neubau Kassenhaus (für Heim- und Gästefans) Zusätzliche Aufgabe wird es sein das von den betreffenden Fachplanern erarbeitete Licht- und Lärmkonzept für die Tribünenanlage und das Spielfeld mit Flutlichtanlagen in die Planung zu integrieren. Das Raumprogramm nach dem Dokument ESV-Stadion Anforderungen wird als Anlage angefügt. Bereich B der Planungsaufgabe des Architekten: Schulsport - Neubau Ballspielhalle mit Betriebsräumen, inklusive Dojo - Betriebsräume für die Freisportanlagen Das Raumprogramm nach der Beschlussvorlage Programmgenehmigung wird als Anlage angefügt. Vergeben werden für die vorher genannten Planungsaufgaben des Architekten die Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude u. Innenräume gem. § 34 Abs. 3 HOAI i.V. m. Anl. 10 Nr. 10.1. Außerdem werden folgende besonderen Leistungen vergeben: - Mitwirken bei der Kredit- und Fördermittelbeschaffung (LPH 2) - Aufstellen von Raumbüchern (LPH 2) - Aufstellen einer vertieften Kostenschätzung nach Positionen einzelner Gewerke (LPH 2) - Fortschreiben von Raumbüchern (LPH 3) - Fortschreiben von Raumbüchern in detaillierter Form (LPH 5) - Mitwirken bei der Mittelabflussplanung (LPH 7) - Aufstellen, Überwachen und Fortschreiben von differenzierten Zeit-, Kosten- oder Kapazitätsplänen (LPH 8) - Mitwirken bei der Abrechnung von Fördermitteln (LPH 8) - Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist (LPH 9) Der Kostenrahmen liegt laut der Machbarkeitsstudie aus 2021 inklusive eingeplanter Kostensteigerungen bei etwa 23,6 Mio. EUR brutto (KG 200-700). Beginn der Planung: ca. Q3 2025 Planungszeit: ca. 16 - 24 Monate Bauzeit: ca. 24 - 36 Monate
Vergabe-Status
- Auftragnehmer
- Architekten Claus + Forster PArtGmbB
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung
- Vergabeergebnis