AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Ingenieurleistungen nach Teil 4 Abschnitt 2 HOAI 2021
Stammdaten
- Auftraggeber
- Staatliches Hochbauamt Stuttgart
- Veröffentlicht
- 30.05.2024
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Zuschlagswert
- 594.623 €
Beschreibung
Umbau, Modernisierung und Instandsetzung Olgastraße 9, Olgastraße 13 inklusive Außenanlagen sowie der Interimsunterbringung am Dr. Herbert-Czaja-Weg 2 geschätzte Gesamtbaukosten BA1-3 = 21.265.268 € brutto 1. Aufgabenbeschreibung Planungsleistungen TGA HLS und GA BA 1 - Interimsmaßnahme Dr. Herbert-Czaja-Weg 2 geschätzte Kosten: KG 410 100.088,78 € brutto KG 420 100.088,78 € brutto KG 430 33.362,93 € brutto Anlagengruppen 1, 2 und 3 Fertigstellung FPU 31.07.2024 Baubeginn 18.11.2024 Übergabe 30.03.2025 BA 2 - Sanierung der Olgastraße 9 geschätzte Kosten: KG 410 165.914,88 € brutto KG 420 165.914,88 € brutto KG 430 41.478,72 € brutto KG 480 24.887,23 € brutto Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 Fertigstellung FPU 29.04.2025 Baubeginn 30.03.2026 Übergabe 28.06.2027 BA 3 - Sanierung der Olgastraße 13 geschätzte Kosten: KG 410 1.062.900,60 € brutto KG 420 1.062.900,60 € brutto KG 430 106.290,06 € brutto KG 480 159.435,09 € brutto Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 Fertigstellung FPU 17.10.2025 Baubeginn 07.12.2026 Übergabe 24.01.2029 BA 4 - Sanierung der Außenanlagen (Olgastr.9/13) geschätzte Kosten: KG 410 16.067,86 € brutto KG 420 16.067,86 € brutto Anlagengruppen 1 und 2 Fertigstellung FPU 06.03.2025 Baubeginn 21.03.2028 Übergabe 15.01.2029 1.1 Aufgabe/Zielsetzung: An der Liegenschaft der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) Stuttgart sollen zwei denkmalgeschützte Gebäude (Olgastraße 9 und 13) inkl. Außenanlagen umgebaut werden. Im Vorfeld ist zusätzlich eine Sanierungsmaßnahme am Dr. Herbert-Czaja-Weg erforderlich, um eine Interimsunterbringung der BImA-Beschäftigten zu ermöglichen. Das Staatliche Hochbauamt Stuttgart hat die Aufgabenstellung inkl. des genehmigten Bedarfs des Nutzers in einer Initialen Projekt Unterlage (IPU) zusammengefasst und gebündelt (Anlage 230721 BIMA-Olga9-13_LK_IPU_IV.1) Diese IPU (Leistungsphase 1/HOAI) soll nun gemäß neuer RBBau (Richtlinie für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes) zu einer finalen Projektunterlage (FPU= Leistungsphase 3/HOAI) weiterentwickelt werden. Ziel ist die bauliche Umsetzung der Baumaßnahmen bis Ende Januar 2029. Allgemeine Ziele: Bauabschnitt 1: Interimsmaßnahme am Dr. Herbert-Czaja-Weg 2 Als Hauptaufgabe soll in diesem Bauabschnitt eine Minimalsanierung aller Technischen Gewerke (hier: HLS) erfolgen, um eine Interimsnutzung ermöglichen zu können. Hierzu sind u.a. auch die Defizite aus dem Brandschutzkonzept umzusetzen. Bauabschnitt 2 und 3: Sanierung der Olgastraße 9 und 13 Brandschutztechnische Defizite aus dem vorbeugenden Brandschutz, die sich aus den Brandschutzkonzepten ergeben, sind zu beheben. Die in die Jahre gekommene Gebäudetechnik Heizung, Lüftung, Sanitär und Gebäudeautomation) ist zu modernisieren. Im Zuge der Barrierefreiheit der Gebäude sind u.a. eine barrierefreie Teeküche und WC`s zu realisieren. Eine Modernisierung des Gebäudes nach EGB 55 in Abstimmung mit dem Denkmalamt wird angestrebt. Hierbei sind sowohl die Maßnahmen aus dem Liegenschaftsenergiekonzept (LEK) als auch bauphysikalische Untersuchungen nach thermischer Bauphysik für den sommerlichen als auch winterlichen Wärmeschutz umzusetzen. Für beide denkmalgeschützten Gebäude hat im Vorfeld zur Baugenehmigung eine intensive Abstimmung mit den beteiligten Behörden wie der Baurechtsbehörde, dem Denkmalamt, der Feuerwehr etc. zu erfolgen. Es steht eine ganzheitliche Sanierung der Gebäude der Olgastraße 9 und 13 in Form von Umbauten, Modernisierung und Instandsetzung der Gebäude an. Bauabschnitt 4: Sanierung der Außenanlagen Im BA 4 ist die Sanierung der befestigten Außenanlagen an der Olgastraße umzusetzen. Hierbei hat sowohl die Modernisierung der Zu- und Abwasserleitungen, der Grundleitungen, der Dachentwässerung und Hofabläufe, als auch die Instandsetzung der Abdichtung der Bunkerdecke zu erfolgen. Die Erneuerung der Leitungen in den Außenanlagen werden vom Tiefbau umgesetzt. Die Gebäudeeinführung und die Anschlüsse im Gebäude liegen im Aufgabenbereich der Technik HLS. Zuschlagskriterien Die Entscheidung über die Auftragserteilung basiert projektbezogen auf folgenden Kriterien: 50 % Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals sowie deren Auslastung und Verfügbarkeit, davon - Berufserfahrung (45%) - Fachl. Qualifikation (20%) - Soziale Interaktion im Team (5%) - Urteils- und Entscheidungsfähigkeit (5%) - Auslastung und Verfügbarkeit (25%) 30 % Projektabwicklung, davon - Zu erwartende Leistung und Herangehensweise an die gestellte Aufgabe anhand der Präsentation eines Referenzobjekts (40%) - Methoden der Terminkontrolle/Kostenkontrolle (25%) - Methoden der Qualitätssicherung (25%) - Präsenz vor Ort (10%) 20 % Honorar Das Angebot mit der niedrigsten geprüften Honorarsumme erhält die Höchstpunktzahl. Weitere Infos siehe auch Aufgabenbeschreibung gemäß Anlage. Die Bewerbung hat mit dem vom Auftraggeber vorgegebenen Teilnahmeantrag zu erfolgen. Der Teilnahmeantrag ist abrufbar unter der oben genannten Internetadresse. Dieses Verfahren wird unter der Vergabenummer 23-16417 durchgeführt. (Bei Rückfragen bitte angeben)
Vergabe-Status
- Auftragnehmer
- Paul + Gampe + Partner GmbH
Verfahrensverlauf — alle 3 Veröffentlichungen
- Zuschlag
- Zuschlag
- Ausschreibung