AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 22.05.2026 13:09 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-340576-2026/

Deutschland – Projektmanagement im Bauwesen – Vergabe von Projektmanagementleistungen Sanierung Förderbrücke F60 und Errichtung MAZ

Notice-ID: ted-340576-2026 · Procedure-ID: 1816133a-9b82-497a-a706-684825cdb3c2

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Stammdaten

Auftraggeber
Gemeinde Lichterfeld-Schacksdorf, vertr. d.d. Amt Kleine Elster (Niederlausitz)
Veröffentlicht
19.05.2026
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
CPV-Code
71541000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Geschätzter Wert
700.000 €

Beschreibung

a) Teilvorhaben Korrosionsschutz der F60 Gegenstand des Vorhabens ist eine vollständige Erneuerung des Korrosionsschutzes mit einer Schutzdauer von mindestens 25 Jahren. Nach jetzigem Stand umfassen die Arbeiten zur Umsetzung des Korrosionsschutzes das Strahlen, Reinigen und Beschichten der Stahlprofile in einem Arbeitsgang je Profil. Eine alternative Umsetzung der Maßnahme durch thermisches Spritzen oder andere etablierte Korrosionsschutzmethoden wird ebenfalls in Betracht gezogen. Im Falle der Wahl der Korrosionsschutzmethode des Strahlens wird die Zugänglichkeit zu sämtlichen Stahlprofilen durch den Einsatz geeigneter Gerüst- und Fahranlagentechnik, gegebenenfalls unter Einhausung, sichergestellt (Erstellung angepasste Korrosionsschutzspezifikation "Besucherbergwerk F60"). Der anfallende Strahlschutt in einer Menge von rund 3.500 Tonnen ist im Rahmen der Maßnahmenumsetzung fachgerecht zu entsorgen (Erstellung Umweltschutzkonzept als Grundlage für die Ausführungsplanung). Empfindliche Einrichtungen wie die Beleuchtung, Kabeltrassen oder WC-Anlagen sind - unabhängig von der gewählten Korrosionsschutzmethode - während der Arbeiten zu schützen oder bei Bedarf zu demontieren. Zudem erfolgt eine Umrüstung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung. b) Teilvorhaben Neubau eines multifunktionalen Ausstellungszentrums (MAZ) Geplant ist der Neubau eines barrierefreien Gebäudes mit einer Bruttogrundfläche von rund 900 m², verteilt auf zwei Geschosse. Das Raumprogramm umfasst einen Empfangsbereich, Gastronomieflächen, Seminarräume, Ausstellungsflächen, Büros, Lagerräume sowie Sanitäranlagen. Die Außenbereiche werden mit einem Infopad, einer Spiellandschaft und Sitzbereichen gestaltet. Im Sinne hoher Nachhaltigkeitsanforderungen sind der Einsatz einer Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher sowie einer Sohle-Wasser-Wärmepumpe vorgesehen. Die architektonische Gestaltung verfolgt das Ziel, Elemente der Industriekultur in eine zeitgemäße Formensprache zu transformieren. Da das - noch nicht genau festgelegte -Grundstück derzeit dem Bergrecht gemäß Bundesberggesetz (BBergG) unterliegt, begleitet das Projektmanagement in enger Abstimmung mit den Projektbeteiligten - Auftraggeber, Untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreises, Denkmalschutzamt, Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) und Landesbergamt - die Überführung des Grundstücks in das Baurecht. Es muss also im Vorfeld der Realisierung des Neubaus MAZ ein Bebauungsplan als Grundvoraussetzung für das Baurecht geschaffen werden.

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).