AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Sanierung und Umgestaltung der Verkehrsanlagen im Sanierungsgebiet Baden-Baden Lichtental
Stammdaten
- Auftraggeber
- Stadt Baden-Baden, Fachgebiet Tiefbau und Baubetrieb
- Veröffentlicht
- 10.06.2024
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
Beschreibung
Die Stadt Baden-Baden und der städtische Sanierungsträger GSE planen die Sanierung des zentralen Bereichs von Lichtental. Definiert wird der Bereich über die Abgrenzung des mit Städtebaufördermitteln bezuschussten Sanierungsgebiets „Lichtental". Für die genannte städtebauliche Erneuerungsmaßnahme werden Gesamtkosten (förderfähige Kosten) in Höhe von 7,8 Mio. Euro veranschlagt. Für die Sanierung der Haupt- und Hausanschlusskanäle werden Gesamtkosten in Höhe von 2,5 Mio. Euro veranschlagt. Für die Versorgungslagen sowie der Medienversorgung werden Kosten in Höhe von 1,7 Mio. Euro veranschlagt. Für die Zukunft wird eine geänderte Verkehrsführung für Lichtental angestrebt. Hauptbestandteil werden hierbei die Anpassungen in der Hauptstraße sein. Die Verkehrsbelastungen sollen hier reduziert werden, um die historische Mitte Lichtentals zu attraktivieren, den Geschäften und der Gastronomie mehr Nutzungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum zu gewährleisten, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und der Rolle als Hauptradverkehrsachse gerecht zu werden. Dieses Ziel soll über einen verkehrsberuhigten Geschäftsbereich zwischen Klosterplatz und Gustav‑Stroh‑Straße und eine beschränkte Durchfahrt zwischen Gustav‑Stroh‑Straße und Brahmsplatz erreicht werden. Die Durchfahrt für den ÖPNV, Fahrräder und Anlieger bleibt frei. Ebenso bleibt der Parkplatz hinter dem Löwen von beiden Seiten erreichbar. Der Verkehr wird dann über eine Einbahnstraße von der Hauptstraße auf die Maximilianstraße geleitet. Auch die Schafbergstraße soll als Einbahnstraße von der Maximilianstraße in Richtung Hauptstraße ausgestaltet werden. Hinzu kommen die Umgestaltung der Knotenpunkte am Brahmsplatz und am Clara‑Schumann‑Platz, der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen und eine Neuordnung des ruhenden Verkehrs in mehreren Bereichen. Um den geänderten Verkehrsbeziehungen Rechnung zu tragen, muss auch der Knotenpunkt Maximilianstraße ‑ Eckbergstraße umgestaltet werden. Mit der anknüpfenden Hauptpromenade von Baden‑Baden, der Lichtentaler Allee, sollen die vorher genannten Schlüsselorte als Leitfunktion in das Innere der Kurstadt Baden-Baden fungieren. Hinsichtlich der verkehrlichen Belange lassen sich folgende Ziele und Maßnahmenansätze formulieren: Entlastung der Hauptstraße Umgestaltung des Knotenpunkts am Clara‑Schumann‑Platz zum Kreisverkehr Umgestaltung des Knotenpunkts am Brahmsplatz zur abknickenden Vorfahrtsstraße Neuordnung des ruhenden Verkehrs, insbesondere der Längsparker in der Hauptstraße Einbahnstraße Schafbergstraße Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer Gestaltung und Aufwertung der Straßen‑und Stadträume zur Steigerung der Aufenthaltsqualität und Erhöhung der Nutzbarkeit Förderung der Verkehrsarten des Umweltverbunds barrierefreier Ausbau der Bushaltestellen Sanierung von Haupt- sowie Hausanschlusskanälen (Misch-, Regen- und Schmutzwasser in offener Bauweise Sanierung von Versorgungshaupt- sowie Hausanschlussleitungen Ausbau und Erweiterung der Medienversorgung Weitere Informationen zum Sanierungsgebiet Lichtental finden Sie auf der Homepage der GSE Gesellschaft für Stadterneuerung und Stadtentwicklung Baden-Baden mbH unter Lichtental - GSE Baden-Baden (gse-baden- baden.de).
Vergabe-Status
- Auftragnehmer
- WALD + CORBE Consulting GmbH