AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Planungsleistungen im Bauwesen – Gymnasium Pocking - Erweiterung des bestehenden Schulgebäudes mit geringfügigen Änderungen im Bestandsgebäude - HLS
Stammdaten
- Auftraggeber
- Landkreis Passau
- Veröffentlicht
- 13.06.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71320000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Facility Management & Gebäudetechnik
Beschreibung
Der Landkreis Passau beabsichtigt, das bestehende Schulgebäude des Wilhelm- Diess- Gymnasiums, Dr.-Karl-Weiß-Platz 2 in Pocking, zu erweitern und im Gebäudebestand geringfügige Änderungen vorzunehmen. In den 90er Jahren fiel die Entscheidung, auf einem ca. 32.000 m² großen Grundstück, ein Gymnasium mit Dreifachturnhalle zu errichten. 1993 wurde der Bau des Gymnasiums genehmigt, 1997 erfolgte die Einweihung für das neue Gymnasium, so dass ab dem Schuljahr 1997/1998 der Unterricht im heutigen Schulgebäude stattfand. Das Wilhelm-Diess-Gymnasium in Pocking ist ein rege besuchtes Gymnasium von 777 Schülerinnen und Schülern im Schuljahr 2023/24. An der Schule belegen derzeit 85,7% der Schülerinnen und Schüler den naturwissenschaftlich-technologischen Zweig und 14,3% den sprachlichen Zweig. Insgesamt stehen momentan für einen ordnungsgemäßen Unterricht 35 Klassenzimmer und 16 Fachräume zur Verfügung. Von der MB- Dienststelle für Gymnasien wurde dem Landkreis Passau mitgeteilt, dass beim Gymnasium Pocking aufgrund der aktuellen Schülerzahlen von einer Zügigkeit von 4,2 für die weiteren Planungen ausgegangen werden kann. Auf dieser Basis wurde von der Regierung von Niederbayern- Sachgebiet 44- Schulrecht und Schulorganisation- auf Grundlage der Zügigkeit von 4,2 und der o.g. Zweigaufteilung die verbindlichen Basiswerte für die einzelnen Bereiche mitgeteilt. Demnach ergibt sich für die einzelnen Bereiche folgender Flächenbedarf: I. Unterrichtsbereich: 4.647,36 m² II. Arbeitsbereich des pädagogischen Personals: 418,40 m² (plus maximal 75 m² wg. Seminarschule bei nachgewiesenem Bedarf) III. Verwaltungsbereich: 280,20 m² IV. Arbeitstechnischer und Aufenthaltsbereich: 516,80 m² Die gestiegene Zahl der Schülerinnen und Schüler hat zudem zur Folge, dass einzelne Räume im Bestand vergrößert oder zusätzliche Räume z.B. im naturwissenschaftlichem Bereich für einen ordnungsgemäßen Unterricht zwingend erforderlich sind. Dies kann zudem eine Umnutzung bereits vorhandener Räumlichkeiten bedingen. Von der Schulleitung wurde ebenso mitgeteilt, dass die Kapazitäten der Aula und des Lehrerzimmers erschöpft sind. Auch hierbei ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung die Ist-Situation und der tatsächliche Bedarf anhand der Flächenbandbreiten zu ermitteln. Die Flächenbandbreiten können sich während des Planungsprozesses noch geringfügig ändern, da Schwerpunkte wie z.B. Seminarschule oder Inklusionsschule in den Flächenbandbreiten berücksichtigt werden müssen. Während der Planung erkannte funktionale und technische Mängel z.B. im Bereich der Fassade, des Brandschutzes und der Barrierefreiheit im Bestandsgebäude müssen berücksichtigt werden.
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 3 Tage
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung
- Ausschreibung