AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – PEI_LabTechPl
Stammdaten
- Auftraggeber
- Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
- Veröffentlicht
- 17.06.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Geschätzter Wert
- 9.400.000 €
Beschreibung
Die Bundesrepublik Deutschland (BRD) plant die Neuunterbringung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI). Hierfür hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) mit der Erkundung einer anforderungsgerechten neuen Liegenschaft beauftragt. Ergebnis dieser Erkundung ist die Entscheidung für einen Neubau auf einem dem bisherigen Standort nahegelegenen Grundstück. Die Bauverwaltung (BV) vertritt die BImA in ihrer Funktion als Bauherr des Bundes. Baudurchführende Ebene (BdE) der BV des Bundes in Hessen ist im Wege der Organleihe der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH). Die Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main (OFD) stellt die Fachaufsicht führende Ebene (FfE) der BV dar. Nach derzeitigem Stand ist für den Neubau des PEI eine integrierte Projektabwicklung (IPA) auf der Grundlage eines Mehrparteienvertrags (MPV) vorgesehen. Die Rahmenbedingungen sind dem beigeschlossenen MPV zu entnehmen. Neben der hier gegenständlichen Labortechnikplanung werden - zunächst - zwei weitere Planungsbüros, zum einen für die erweiterte Objektplanung, zum andern für die erweiterte Fachplanung Technische Ausrüstung, Vertragspartner des mit dem Auftraggeber gemeinsam zu schließenden MPV. Diese drei Planungsbeteiligten ("Schlüsselplanung/en") analysieren als Partner im Rahmen einer vertieften Machbarkeitsuntersuchung in Phase 0 des MPV den im Zuge eines bereits abgeschlossenen Planungswettbewerbs erarbeiteten Entwurf der Objektplanung. In separaten sich an die MPV-Phase 0 anschließenden Vergabeverfahren sollen sodann die ausführenden Unternehmen ("Schlüsselgewerk/e") ausgewählt werden und dem MPV als weitere Partner beitreten. In Kombination mit vorgenannter partnerschaftlicher Projektabwicklungsform werden zudem Methoden von Lean Construction zum Einsatz kommen. Ferner sollen durch die Anwendung von Building Information Modeling (BIM), was in Konsequenz des per Erlass eingeführten "Masterplan BIM für Bundesbauten" für die Bauverwaltung obligatorisch geworden ist, weitere Synergien erreicht sowie der Planungs- und Bauprozess bis hin zur Übergabe an den Betrieb optimal befördert werden. Nicht zuletzt hierfür wird ein virtueller Projektraum als gemeinsame Datenumgebung eingerichtet, die Common Data Environment (CDE), der über die originären Funktionen einer CDE hinaus ein Projekt-Kommunikations-Management-System (PKMS) inkludiert. Folgende Leistungen sollen durch die Labortechnikplanung erbracht werden: - Fachplanung Technische Ausrüstung für ALG 7 / Anlagen der KG 473 nach DIN 276:2018-12 - Beratung Explosionsschutz - Tierschutz - Reinraum - Sterilisationsanlagen - Gentechnik - Strahlenschutz - Entsorgungskonzept - BIM-Fachkoordination - Unterstützende Leistungen des Projektmanagements Ebenfalls im Zuge dieses Verhandlungsverfahrens - jedoch außerhalb des MPV - soll basierend auf einer bilateralen Rahmenvereinbarung die fachspezifische Planung der Ausstattung des Neubaus vergeben werden.
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 60 Tage
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung
- Vergabeergebnis