AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Architekturbüros – Generalplanerleistungen für den Umbau und die Erweiterung der ehemaligen Hauptschule zu einer Förderschule an der Hitzestraße in 47055 Duisburg
Stammdaten
- Auftraggeber
- SD Schulbaugesellschaft Duisburg mbH
- Veröffentlicht
- 04.06.2025
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71200000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
Beschreibung
Der Auftraggeber (AG) hat für die betreffende Förderschule Hitzestraße mit Berufspraxis- und Therapiezentrum, Hitzestraße, 40755 Duisburg, Gemarkung Duisburg, Flur 253, Flurstücke 196 (Schulgelände; ca. 13.829 m²) und 197 (Parkplatzfläche; ca. 3.970 m²), Gesamtgrundstücksfläche ca. 17.799 m², eine Machbarkeitsstudie unter der Maßgabe erstellt, dass das Raumprogramm soweit wie möglich durch den Umbau und durch eine Erweiterung des bestehenden Hauptschulgebäudes realisiert wird. Die Nutzbarkeit des Rohbaus des Bestandsgebäudes ist über entsprechende Bestandsaufnahmen bestätigt. Die Machbarkeitsstudie beinhaltet des Weiteren den barrierefreien Umbau einer auf gleichem Grundstück bestehenden Hausmeisterwohnung als Trainingswohnung sowie mindestens auch den barrierefreien Umbau der auf gleichem Grundstück bestehenden 3-fach Sporthalle. Beschlussabhängig und optional wird die Sporthalle in Gänze kernsaniert. Um die erforderliche Erschließung der Förderschule zu gewährleisten, wurde im Rahmen der Machbarkeitsstudie zudem ein Verkehrsplanungskonzept für den auf gleichem Grundstück bestehenden Parkplatz erstellt. Im Ergebnis ist eine anteilige Planung nach HOAI § 34 und § 39 LPH 2 entstanden. Die bestehende Planung ist zunächst durch den Generalplaner (GP) in den aufgeführten Fachplanungsbereichen der LPH 1-2 HOAI sowie AHO nachzuführen, zu vervollständigen, mit der selbst fortgeschriebenen Planung zu synchronisieren und in Gänze dem AG erneut zur Abstimmung vorzulegen. Insb. die brandschutztechnische Genehmigungsfähigkeit ist behördlich vorabzustimmen. Sodann ist die LPH 3 HOAI einschließlich aller Fachplanerleistungen zu erbringen und dem AG zur Abstimmung vorzulegen. Darüber hinaus wünscht sich der AG für die erforderlichen Erweiterungen die Überprüfung der Umsetzung in Holz- und Holzhybridbauweise in einer Variantenbetrachtung zu möglichen konventionellen Lösungen. Die Kostenberechnung nach DIN 276:2018 ist dabei in der 3. Ebene bauteilweise nach den verschiedenen Aufbauarten aufzugliedern. Der AG holt seinerseits einen Ausführungsbeschluss auf Grundlage der LPH 3 ein. Die LPH 3-8 HOAI werden zunächst nur optional und getrennt nach Planungsbereichen in noch näher auszugestaltenden Stufen und abhängig von der Beschlusslage abgerufen. Es ist geplant, die Bauleistungen für das Schulgebäude, des Parkplatzes und der Frei- und Außenanlagen auf Grundlage einer funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB) mit ergänzenden Leitdetails an einen Generalunternehmer (GU) zu vergeben. Die Erstellung der FLB und die Begleitung des Vergabeverfahrens obliegt dem GP. Die Erstellung der ergänzenden LPH 5 erfolgt durch den GU. Dem GP kommt die Prüfung dieser Planung auf Übereinstimmung mit dem Vertragssoll zu. In der LPH 8 übernimmt der GP die Qualitätssicherung der Ausführungsleistungen des GU im Sinne einer LPH 8. Für die Sanierung der Sporthalle sowie den Umbau der Hausmeisterwohnung ist geplant, dass der GP eine vollständige Ausführungsplanung erstellt. Auf dieser Grundlage soll ein GU Massen-LVs erstellen, auf dessen Grundlage gemeinsam NU-Angebote eingeholt und gemeinsam pauschaliert werden können. Der pauschalierte Preis ist über einen im Wettbewerb ermittelten GU-Zuschlag zu erhöhen, der GU-spezifischen Kosten sowie Wagnis und Gewinn deckt. Der AG wünscht die Übergabe des bestehenden Schulgebäudes im entkernten, Schadstofffreien Rohbauzustand an den GU. Dem GP kommt die Planung, Ausschreibung und Überwachung des Rückbaus bzw. der Entkernung des bestehenden Schulgebäudes bis auf den Rohbau zu. Das Grundstück liegt in einem angemessenen Abstand zu einem Störfallbetrieb. Die sich daraus ergebenden Anforderungen an die Planung und Ausführung hat der GP abzustimmen und in der Planung zu berücksichtigen. In diesem Zusammenhang erforderliche Sachverständigenleistungen werden durch den AG separat beauftragt.
Vergabe-Status
- Auftragnehmer
- Bietergemeinschaft WOLLENWEBERARCHITEKTUR, Walter + Reif, HTW, freimraumplus, Brandwand, Lindschulte
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung
- Vergabeergebnis