Gegenstand dieses VgV-Vergabeverfahrens sind die erforderlichen Leistungen der "Objektplanung Gebäude" gem. §34 in Verbindung mit Anlage 10 der HOAI 2021 in den LPH 1 bis 9, zzgl. Besonderer Leistungen für die Modernisierung und Instandhaltung Sport- und Kultur-zentrum Ballei. Eine differenzierte Leistungsbeschreibung ist der Anlage 04 zu entnehmen. Der Vertragsentwurf kann der Anlage 06 entnommen werden. Die Stadt Neckarsulm beabsichtigt das Kultur- und Veranstaltungszentrum Ballei in Teilbereichen zu sanieren. Das Kultur- und Veranstaltungszentrum Ballei wurde 1979 als "große Halle" der Stadt Neckarsulm in Betrieb genommen. Der Ursprung der Entstehung lag in der Forderung der Stadt nach einer Großsporthalle und Stadthalle, welche für die Hauptfunktionen Sport, Kultur und Freizeit den Einwohnern zur Verfügung stehen sollte. Das damals hervorstechende Merkmal der Planung, war ein Raumtragwerk aus Stahl, welches alle Nutzungsbereiche überspannte. Das Raumtragwerk, Mero-System wurde nicht nur im Inneren des Gebäudes gezeigt, sondern auch im Außenbereich, mit der Idee, den Baukörper aufzulösen. Das Gemeinschaftszentrum wurde mit dem Namen "Ballei", einem Begriff aus der Deutschordensgeschichte belegt. Die Stadt Neckarsulm lebte über dreihundert Jahre unter der Herrschaft des Deutschordens. Damit wollte man dokumentieren, dass jede Gemeinschaft einen historischen Hintergrund hat. Im Deutschorden waren die in Europa weit verstreuten Häuser und Liegenschaften des Ordens in einer Ballei zusammengefasst, damit sie besser verwaltet werden konnten. Es wurde anstelle einer selbständigen Stadthalle, einer Sporthalle, eines Restaurants und einer Freizeiteinrichtung dieses Gemeinschaftszentrum unter einem Dach erstellt. Diese Zusammenfassung wurde im übertragenen Sinne und wegen der geschichtlichen Verbindung mit dem Namen "Ballei" versehen. Heute wird die Halle vorrangig vom Handballsport belegt. Die Ballei-Sporthalle ist die Heimspielhalle für die 1. Handballbundesliga der Dame