Generalzolldirektion Dresden, Neubau Dienstgebäude
KI Gesucht wird ein Dienstleister für die Koordination des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) für ein Neubauprojekt der Generalzolldirektion in Dresden.
Lot-Detail aus Schwester-Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (gleiche procedure_id).
KI-generierte Zusammenfassung der Bekanntmachung (KI-Transparenz) — maßgeblich ist die Original-Bekanntmachung.
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Vergabe von - Fachplanerleistungen Tragwerksplanung nach § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14.1 für die Leistungsphasen 1 bis 6 (Los 2). Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt, ein Anspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht. Die Gemeinde Winterbach wird in weiteren - separaten und zeitgleichen - Vergabeverfahren zudem folgende weitere Planungsdisziplien europaweit ausschreiben: - Objektplanungsleistungen Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff. HOAI i.V.m. Anlage 10.1 für die Leistungsphasen 5 bis 8, optional auch Leistungsphase 9 (Los 1). - Fachplanerleistungen der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 4, 5 und 8 (Elektro) (Starkstromanlagen, Fernmelde- und informationstechische Anlage und Gebäudeautomation) nach § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15.1 für die Leistungs-phasen 2 bis 3 und 5 bis 9 (Los 3). - Fachplanerleistungen der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 1 bis 3 (Abwasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anla-gen) nach § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15.1 für die Leistungsphasen 1 bis 3 und 5 bis 8 (Los 4).
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Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt hat — bekanntgegeben in der Ausschreibung zu diesem Verfahren.
Das Konzept zur Herangehensweise an die Projektabwicklung soll aufzeigen, wie der Bieter die Anforderungen des Projekts Neubau Bürgerhaus Kaiserstraße 18 in Winterbach-Manolzweiler im Rahmen der beauftragten Leistungen der Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI für die Leistungsphasen 1 bis 6 plant und umsetzt. Gefordert ist eine konzeptionelle Darstellung der beabsichtigten Vorgehensweise anhand eines vergleichbaren Projekts, um eine qualitativ hochwertige Planung der Tragkonstruktion sowie eine kosten- und termingerechte Umsetzung der beauftragten Planungsphasen sicherzustellen. Besonderes Augenmerk wird auf die tragwerksplanerische Berücksichtigung der unterschiedlichen Nutzungen (Feuerwehr, Bürgersaal, Kursräume, öffentliche Bereiche sowie Außenanlagen) sowie auf die Schnittstellen zur Objektplanung und zu den weiteren Fachplanungen gelegt. Dabei waren folgende Kriterien maßgeblich: - Projektstruktur und Meilensteine Der Bieter hat eine klare, nachvollziehbare Projektstruktur für die Tragwerksplanung darzustellen. Diese umfasst die wesentlichen Projektphasen der beauftragten Leistungen, insbesondere die Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung sowie die Mitwirkung bei der Vergabe. Es ist ein realistischer und schlüssiger Terminplan vorzulegen, der den bereits laufenden Abbruch des Bestandsgebäudes sowie die anschließende Neubauphase berücksichtigt. Der Terminplan soll aussagekräftige, für die Tragwerksplanung relevante Meilensteine (z. B. Abschluss Vor- und Entwurfsstatik, Genehmigungsstatik, Ausführungsstatik) enthalten und angemessene zeitliche Puffer für Abstimmungs-, Prüf- und Koordinationsprozesse ausweisen. - Funktionale und nutzungsspezifische Anforderungen Ein zentrales Bewertungskriterium ist der Umgang des Bieters mit den unterschiedlichen funktionalen und statischen Anforderungen der Nutzungen. Der Bieter soll darlegen, wie die Anforderungen des Feuerwehrgerätehauses (z. B. hohe Fahrzeuglasten, große Spannweiten), des Bürgersaals (flexible Nutzung, stützenarme Bereiche), der weiteren Nutzungsbereiche sowie der Außenanlagen wirtschaftlich, dauerhaft und sicher in der Tragwerksplanung umgesetzt werden. Besondere Anforderungen aus Brandschutz, Schallschutz, Barrierefreiheit sowie aus der Mehrfach- und Mischnutzung sind nachvollziehbar zu berücksichtigen und mit der Objekt- und Fachplanung abzustimmen. - Koordination und Kommunikation Der Bieter hat ein schlüssiges Konzept zur Koordination und Kommunikation im Rahmen der Tragwerksplanung vorzulegen. Hierzu zählen insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber, der Objektplanung, den weiteren Fachplanern sowie den Genehmigungsbehörden. Bewertet werden eine klare Kommunikationsstruktur, definierte Abstimmungsformate sowie ein aktives Schnittstellenmanagement zwischen Tragwerksplanung, Objektplanung und Fachplanungen. - Qualitäts- und Risikomanagement Der Bieter soll ein Konzept zur Qualitätssicherung und zum Risikomanagement innerhalb der Leistungsphasen 1 bis 6 darstellen. Dieses umfasst präventive Maßnahmen zur Sicherstellung der rechnerischen und konstruktiven Qualität, die frühzeitige Identifikation projektspezifischer Risiken (z. B. Planungsänderungen, Schnittstellenkonflikte, terminliche Abhängigkeiten) sowie geeignete Maßnahmen zu deren Minimierung. Besonders berücksichtigt wird die Nachvollziehbarkeit der beschriebenen Prozesse und deren praktische Umsetzbarkeit innerhalb der Planungsphasen. - Berücksichtigung der Zeit- und Kostenrahmen Der Bieter hat darzulegen, wie die Einhaltung des vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmens im Rahmen der Tragwerksplanung sichergestellt wird. Hierzu zählen insbesondere eine wirtschaftliche Tragwerkskonzeption, eine kostenbewusste Detailplanung sowie eine enge Abstimmung mit der Objektplanung zur Vermeidung kosten- und terminrelevanter Umplanungen.
Das Personalkonzept des Bieters wird dahingehend bewertet, wie geeignet die personelle Ausstattung und die Qualifikation der vorgesehenen Mitarbeiter für die Erbringung der Leistungen der Tragwerksplanung sind. Das Konzept soll aufzeigen, wie die erforderlichen Fachkompetenzen und personellen Ressourcen bereitgestellt werden, um die Projektanforderungen erfolgreich um-zusetzen. Dabei sind folgende Kriterien maßgeblich: - Zusammensetzung des Projektteams und Rollenverteilung Der Bieter hat die für das Projekt vorgesehenen Schlüsselpersonen der Tragwerksplanung zu benennen und deren Rollen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten innerhalb der LPH 1-6 darzustellen. Bewertet wird eine klare und nachvollziehbare Projektorganisation mit eindeutig geregelten Zuständigkeiten und Kommunikationswegen innerhalb des Projektteams. - Fachliche Qualifikation der Schlüsselpersonen Der Bieter hat die fachliche Qualifikation der vorgesehenen Schlüsselpersonen darzustellen. Hierzu zählen insbesondere Ausbildung, Berufserfahrung sowie besondere Kenntnisse im Bereich der Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI. Besonders berücksichtigt wird die Eignung der Schlüsselpersonen für die Erbringung der Leistungsphasen 1 bis 6 sowie deren Erfahrung in der Planung öffentlicher Bauvorhaben. Personen in Schlüsselfunktionen sind namentlich zu benennen. - Erfahrung mit vergleichbaren Projekten Der Bieter hat darzustellen, welche Rolle die benannten Schlüsselpersonen in vergleichbaren Projekten übernommen haben. Bewertet werden insbesondere die Komplexität der Tragwerkskonzepte, der Umfang der erbrachten Planungsleistungen sowie die Vergleichbarkeit mit dem vorliegenden Bauvorhaben. - Personalkonzept und Verfügbarkeit Der Bieter hat darzulegen, wie der Personaleinsatz über die Planungsphasen hinweg organisiert ist. Dabei ist insbesondere auf die Verfügbarkeit der Schlüsselpersonen sowie auf Vertretungsregelungen bei Urlaubs- oder Krankheitsausfall einzugehen. Bewertet wird, inwieweit eine kontinuierliche Bearbeitung der Planungsleistungen sichergestellt ist. - Interne Qualitätssicherung und Kontinuität Der Bieter soll darstellen, welche internen Maßnahmen zur Qualitätssicherung inner-halb des Tragwerksplanungsteams vorgesehen sind. Hierzu zählen insbesondere interne Prüfprozesse, Vier-Augen-Prinzipien sowie Maßnahmen zur Sicherstellung einer gleichbleibend hohen rechnerischen und konstruktiven Qualität. Darüber hinaus wird bewertet, inwieweit die personelle Kontinuität über die gesamte Projektlaufzeit gewährleistet ist und wie der Wissenstransfer innerhalb des Projektteams organisiert wird.
Die Bewertung erfolgt anhand des Angebotspreises, welcher sich aus dem Angebotsformular ergibt. Der Bieter mit dem niedrigsten Angebotspreis erhält die höchste Punktzahl. Die übrigen Angebote werden entsprechend ihrem prozentualen Abstand im Verhältnis zum Angebot des günstigsten Bieters linear prozentual schlechter bewertet.
Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.
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