AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – BvA_TWP_Stadt Ingolstadt - Hochbauamt_Neustrukturierung von Sportanlagen an der Bezirkssportanlage Süd-Ost
Stammdaten
- Auftraggeber
- Stadt Ingolstadt - Hochbauamt
- Veröffentlicht
- 12.06.2025
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Zuschlagswert
- 173.271 €
Beschreibung
Die Stadt Ingolstadt beabsichtigt die Sportanlagen auf dem ehemaligen ESV-Gelände, der Bezirkssportanlage Süd-Ost, vollständig neu zu organisieren. Aufgabe ist die Neustrukturierung, die Sanierung und der Neubau von Sportanlagen an der Bezirkssportanlage Süd-Ost. Die Bezirkssportanlage soll beinhalten: 1. Die Neuorganisation des Stadions für den Vereins- und Breitensport sowie der Sportanlagen 2. Das Schulsportraumanlagenprogramm (3 ÜE; siehe Anlage Raumprogramm) mit Profilbild Inklusion für die benachbarte Mittelschule Süd-Ost. Schulsportraumprogramm muss nur teilweise in dieser Planung umgesetzt werden (vor allem Freisportanlagen), da die geforderten Hallenflächen über die Bestandshalle (Paul-Wegmann Halle) abgedeckt sind. Siehe beigefügtes Schulsportraumanlagenprogramm. 3. Das Sportanlagenraumprogramm (2 ÜE; siehe Anlage Raumprogramm) im Investorenmodell für die Tilly-Realschule und Wirtschaftsschule (Private Schulen von Dr. Limmer - Prof. Appelt GmbH) Das Raumprogramm gibt in der Programmgenehmigung Maße für die Sporthalle der Tilly-RS/WS mit 2ÜE von 30 x 27 x 5,5m vor. Aufgrund aktuell laufender Abstimmungen zwischen der Stadt Ingolstadt und der Regierung von Oberbayern können sich noch Änderungen in den umzusetzenden Abmessungen (voraussichtlich 22 x 30 x 7m) der Sporthalle mit 2ÜE ergeben. Im Ergebnis soll ein Gesamtkonzept für die schulischen Sportanlagen des Schulstandortes Süd-Ost (Paul-Wegmann-Halle), unter Einbeziehung der an der Bezirkssportanlage Süd-Ost bereits bestehenden Sportanlagen, entstehen. Die Stadionanlage wird aktuell von den Amateurmannschaften des FC Ingolstadts genutzt, hierfür wird ein Trainingsplatz (dieser soll im Bestand erhalten bleiben), ein Hauptrasenplatz zum Austragen der Heimspiele und eine Tribüne mit einer Zuschauerkapazität von 2.500 (erweiterbar auf 5.000) und den Funktionsflächen für Hochrisikospiele benötigt. Die Erweiterung auf 5.000 Zuschauer muss in Sinne der Einrichtungen noch nicht geplant werden, es müssen lediglich die Flächen vorgehalten werden. Der Hauptrasenplatz kann so bestehen bleiben oder neu verortet werden. Dies wird in den Entwurfsphasen von den Architekten und Freianlagenplanern geprüft. Die Leistungen für Architekten und Freianlagen, sowie Fachplanung HLS und ELT für die betreffenden Gebäude des Schul- und Vereinssports werden in einem gesonderten Verfahren vergeben. Bereich A der Planungsaufgabe Tragwerksplanung: Vereinssport - Erstellen der Abbruchstatik und Begleitung des Abbruchs beim alten bestehenden Tribünenbauwerk - Tragwerksplanung zu Entwurf des Architekten von Neubau Tribünenbauwerk mit Funktionsräumen für Amateur- und Breitensportveranstaltungen - Tribünenbau in Systembauweise möglich aber nicht verpflichtend - Die Flächen für die Erweiterung (5.000 Zuschauer) der Sitz- und Stehplätze sowie Funktionsflächen sind einzuplanen aber noch nicht umzusetzen - Die mögliche Erweiterung der Sitz- und Stehplätze muss statisch umsetzbar sein - falls Entwurf die Aufstockung der Tribüne für Erweiterung vorsieht - Tragwerksplanung zu Entwurf des Architekten von Neubau Kassenhaus (für Heim- und Gästefans) Zusätzliche Aufgabe wird es sein zusammen mit dem Architekten das von den betreffenden Fachplanern erarbeitete Licht- und Lärmkonzept für die Tribünenanlage und das Spielfeld mit Flutlichtanlagen in die Planung zu integrieren. Das Raumprogramm nach dem Dokument ESV-Stadion Anforderungen wird als Anlage angefügt. Bereich B der Planungsaufgabe Tragwerksplanung: Schulsport - Tragwerksplanung zu Entwurf des Architekten von Neubau Ballspielhalle mit Betriebsräumen, inklusive Dojo - Tragwerksplanung für Betriebsräume für die Freisportanlagen - falls Betriebsräume im Entwurf nicht in Gebäude der Ballspielhalle verortet Das Raumprogramm nach der Beschlussvorlage Programmgenehmigung wird als Anlage angefügt. Vergeben werden hierfür die Grundleistungen der Leistungsphasen 1-6, bzw. besondere Leistungen der Leistungsphase 8 des Leistungsbildes Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anl. 14 Nr. 14.1. Außerdem werden folgende besonderen Leistungen vergeben: - OPTIONAL: Aufstellen eines Lastenplans (LPH 2) - Mehraufwand bei Sonderbauweisen oder Sonderkonstruktionen, z. B. Klären von Konstruktionsdetails bei Tribünenbau (LPH 3) - Vorgezogene Stahl- oder Holzmengenermittlung des Tragwerks und der kraftübertragenden Verbindungsteile für eine Ausschreibung, die ohne Vorliegen von Ausführungsunterlagen durchgeführt wird (LPH 3) - Nachweise zum konstruktiven Brandschutz, soweit erforderlich unter Berücksichtigung der Temperatur (Heißbemessung) (LPH 4) - Konstruktionen und Nachweise der Anschlüsse im Stahl- und Holzbau (LPH 5) - Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen (LPH 8) Der Kostenrahmen liegt laut der Machbarkeitsstudie aus 2021 inklusive eingeplanter Kostensteigerungen bei etwa 23,6 Mio. EUR brutto (KG 200-700). Beginn der Planung: ca. Q3 2025 Planungszeit: ca. 16 - 24 Monate Bauzeit: ca. 24 - 36 Monate
Vergabe-Status
- Auftragnehmer
- Behringer Beratende Ingenieure GmbH
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung
- Vergabeergebnis