AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – BG Universitätsklinikum Bergmannsheil, Haus 1 - Fachplanung Technische Ausrüstung (ALG 1 - 8)
Stammdaten
- Auftraggeber
- Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH
- Veröffentlicht
- 20.01.2025
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
Beschreibung
Die Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH zählt zu den größten Akutkliniken der Maximalversorgung im Ruhrgebiet. 1890 als weltweit erste Unfallklinik der zur Versorgung verunglückter Bergleute gegründet, vereint das Bergmannsheil heute 23 hoch-spezialisierte Kliniken und Fachabteilungen unter einem Dach. Rund 2.200 Mitarbeitende stellen die Versorgung von rund 84.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr sicher. Im Jahr 1977 wurde das Bergmannsheil zur Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum, gemeinsam mit weiteren Kliniken aus dem Bochumer Raum. Das anfänglich als Provisorium gestartete "Bochumer Modell" wurde später zu einer dauerhaften Lösung weiterentwickelt. Als Universitätsklinik wird im Bergmannsheil auch Forschung und Lehre durchgeführt. Die neun Akutkliniken der gesetzlichen Unfallversicherung gehören zu den größten Traumazentren in Deutschland. Gemeinsam mit zwei Kliniken für Berufskrankheiten und zwei Unfallbehandlungsstellen versorgen sie als BG Kliniken fast 550.000 Patienten pro Jahr mit innovativer Spitzenmedizin auf höchstem Niveau. Im Jahr 2016 ereignete sich ein Brand im Haus 1 des Klinikkomplexes. Aufgrund des eintretenden Löschwassers und der damit verbundenen Schäden an der Gebäudetechnik ist das Haus seitdem größtenteils nicht nutzbar. Die ursprünglich im Haus 1 untergebrachten Nutzungen wurden daher auf Interimsflächen im Bestand bzw. in einem Ersatzbettenhaus untergebracht. Nach einer umfassenden Überarbeitung der baulichen Zielplanung für das gesamte Klinikgelände wurden für Haus 1 eine detaillierte Bedarfsplanung sowie eine Machbarkeitsstudie erstellt. Im Ergebnis sollen im Gebäude zu-künftig Therapieflächen für die Abteilung BG Rehabilitation sowie weiterhin die Zentralküche, das Personalcasino sowie Ambulanzen für untergebracht werden. Geplant sind ein Abriss bis auf das Erdgeschoss, die Aufstockung der Therapiefläche sowie die Sanierung der Ambulanzen mit Personalcasino im Erdgeschoss und der ehemaligen Zentralküche im Untergeschoss. Bei Haus 1 handelt es sich um den Hochhausteil des durch das Brandereignis im Jahr 2016 beschädigten Gebäudes auf der Liegenschaft der Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH (im Folgenden AG genannt). Im vorhandenen Haus 1 besteht dringender Hand-lungsbedarf aufgrund der Brandschäden und der damit verbundenen baulichen Mängel sowie des Leerstands. Der Leerstand erstreckt sich über insgesamt sieben Geschosse und ist damit erheblich. Im Nachgang zum Brand wurden umfangreiche Gutachten und Untersu-chungen zur Bausubstanz und baurechtlichen Situation durchgeführt. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass Statik und Grundsubstanz des Gebäudes nach umfangreicher Sanierung weiterhin nutzbar sind, die vorhandenen Stationsstrukturen jedoch nicht den Anforderungen einer modernen Bettenstation entsprechen. Die bauliche Zielplanung sieht vor, die Bereiche für die Akutversorgung langfristig von den Low Care-Bereichen zu trennen. Am Standort Haus 1 sollen daher hauptsächlich die Low Care-Bereiche (bspw. Reha) und dienende Funktionen verortet werden. Die Therapieflächen im 1. Obergeschoss von Haus 1 können mit den vorhandenen Therapieflächen in Haus 12 verbunden werden. Die Verortung der Zentralküche im Untergeschoss von Haus 1 hat sich in der Vergangenheit bewährt und bietet an diesem Standort eine optimale Anbindung an die Kellermagistrale und das Personalcasino. Die Anlieferung für die Zentralküche kann ebenfalls direkt am Haus 1 erfolgen, da die entsprechenden Strukturen bereits im Untergeschoss von Haus 1 vorhanden sind. Aus Gründen der Ressourcen- und Klimaschonung ist es sinnvoll, diese bestehenden Einrichtungen weiter zu nutzen. Geplant ist der Abriss der Stockwerke vom ersten Obergeschoss bis zum achten Obergeschoss, gefolgt von der Aufstockung der Therapieflächen im ersten Obergeschoss sowie der Sanierung der Ambulanzen mit dem Personalcasino im Erdgeschoss und der ehemaligen Zentralküche im Un-tergeschoss. Die Ebenen UG und EG werden erhalten und saniert, während das 1.OG als neue Aufstockung realisiert wird. — Die Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH zählt zu den größten Akutkliniken der Maximalversorgung im Ruhrgebiet. 1890 als weltweit erste Unfallklinik der zur Versorgung verunglückter Bergleute gegründet, vereint das Bergmannsheil heute 23 hoch-spezialisierte Kliniken und Fachabteilungen unter einem Dach. Rund 2.200 Mitarbeitende stellen die Versorgung von rund 84.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr sicher. Im Jahr 1977 wurde das Bergmannsheil zur Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum, gemeinsam mit weiteren Kliniken aus dem Bochumer Raum. Das anfänglich als Provisorium gestartete "Bochumer Modell" wurde später zu einer dauerhaften Lösung weiterentwickelt. Als Universitätsklinik wird im Bergmannsheil auch Forschung und Lehre durchgeführt. Die neun Akutkliniken der gesetzlichen Unfallversicherung gehören zu den größten Traumazentren in Deutschland. Gemeinsam mit zwei Kliniken für Berufskrankheiten und zwei Unfallbehandlungsstellen versorgen sie als BG Kliniken fast 550.000 Patienten pro Jahr mit innovativer Spitzenmedizin auf höchstem Niveau. Im Jahr 2016 ereignete sich ein Brand im Haus 1 des Klinikkomplexes. Aufgrund des eintretenden Löschwassers und der damit verbundenen Schäden an der Gebäudetechnik ist das Haus seitdem größtenteils nicht nutzbar. Die ursprünglich im Haus 1 untergebrachten Nutzungen wurden daher auf Interimsflächen im Bestand bzw. in einem Ersatzbettenhaus untergebracht. Nach einer umfassenden Überarbeitung der baulichen Zielplanung für das gesamte Klinikgelände wurden für Haus 1 eine detaillierte Bedarfsplanung sowie eine Machbarkeitsstudie erstellt. Im Ergebnis sollen im Gebäude zu-künftig Therapieflächen für die Abteilung BG Rehabilitation sowie weiterhin die Zentralküche, das Personalcasino sowie Ambulanzen für untergebracht werden. Geplant sind ein Abriss bis auf das Erdgeschoss, die Aufstockung der Therapiefläche sowie die Sanierung der Ambulanzen mit Personalcasino im Erdgeschoss und der ehemaligen Zentralküche im Untergeschoss. Bei Haus 1 handelt es sich um den Hochhausteil des durch das Brandereignis im Jahr 2016 beschädigten Gebäudes auf der Liegenschaft der Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH (im Folgenden AG genannt). Im vorhandenen Haus 1 besteht dringender Hand-lungsbedarf aufgrund der Brandschäden und der damit verbundenen baulichen Mängel sowie des Leerstands. Der Leerstand erstreckt sich über insgesamt sieben Geschosse und ist damit erheblich. Im Nachgang zum Brand wurden umfangreiche Gutachten und Untersu-chungen zur Bausubstanz und baurechtlichen Situation durchgeführt. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass Statik und Grundsubstanz des Gebäudes nach umfangreicher Sanierung weiterhin nutzbar sind, die vorhandenen Stationsstrukturen jedoch nicht den Anforderungen einer modernen Bettenstation entsprechen. Die bauliche Zielplanung sieht vor, die Bereiche für die Akutversorgung langfristig von den Low Care-Bereichen zu trennen. Am Standort Haus 1 sollen daher hauptsächlich die Low Care-Bereiche (bspw. Reha) und dienende Funktionen verortet werden. Die Therapieflächen im 1. Obergeschoss von Haus 1 können mit den vorhandenen Therapieflächen in Haus 12 verbunden werden. Die Verortung der Zentralküche im Untergeschoss von Haus 1 hat sich in der Vergangenheit bewährt und bietet an diesem Standort eine optimale Anbindung an die Kellermagistrale und das Personalcasino. Die Anlieferung für die Zentralküche kann ebenfalls direkt am Haus 1 erfolgen, da die entsprechenden Strukturen bereits im Untergeschoss von Haus 1 vorhanden sind. Aus Gründen der Ressourcen- und Klimaschonung ist es sinnvoll, diese bestehenden Einrichtungen weiter zu nutzen. Geplant ist der Abriss der Stockwerke vom ersten Obergeschoss bis zum achten Obergeschoss, gefolgt von der Aufstockung der Therapieflächen im ersten Obergeschoss sowie der Sanierung der Ambulanzen mit dem Personalcasino im Erdgeschoss und der ehemaligen Zentralküche im Un-tergeschoss. Die Ebenen UG und EG werden erhalten und saniert, während das 1.OG als neue Aufstockung realisiert wird. — Die Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH zählt zu den größten Akutkliniken der Maximalversorgung im Ruhrgebiet. 1890 als weltweit erste Unfallklinik der zur Versorgung verunglückter Bergleute gegründet, vereint das Bergmannsheil heute 23 hoch-spezialisierte Kliniken und Fachabteilungen unter einem Dach. Rund 2.200 Mitarbeitende stellen die Versorgung von rund 84.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr sicher. Im Jahr 1977 wurde das Bergmannsheil zur Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum, gemeinsam mit weiteren Kliniken aus dem Bochumer Raum. Das anfänglich als Provisorium gestartete "Bochumer Modell" wurde später zu einer dauerhaften Lösung weiterentwickelt. Als Universitätsklinik wird im Bergmannsheil auch Forschung und Lehre durchgeführt. Die neun Akutkliniken der gesetzlichen Unfallversicherung gehören zu den größten Traumazentren in Deutschland. Gemeinsam mit zwei Kliniken für Berufskrankheiten und zwei Unfallbehandlungsstellen versorgen sie als BG Kliniken fast 550.000 Patienten pro Jahr mit innovativer Spitzenmedizin auf höchstem Niveau. Im Jahr 2016 ereignete sich ein Brand im Haus 1 des Klinikkomplexes. Aufgrund des eintretenden Löschwassers und der damit verbundenen Schäden an der Gebäudetechnik ist das Haus seitdem größtenteils nicht nutzbar. Die ursprünglich im Haus 1 untergebrachten Nutzungen wurden daher auf Interimsflächen im Bestand bzw. in einem Ersatzbettenhaus untergebracht. Nach einer umfassenden Überarbeitung der baulichen Zielplanung für das gesamte Klinikgelände wurden für Haus 1 eine detaillierte Bedarfsplanung sowie eine Machbarkeitsstudie erstellt. Im Ergebnis sollen im Gebäude zu-künftig Therapieflächen für die Abteilung BG Rehabilitation sowie weiterhin die Zentralküche, das Personalcasino sowie Ambulanzen für untergebracht werden. Geplant sind ein Abriss bis auf das Erdgeschoss, die Aufstockung der Therapiefläche sowie die Sanierung der Ambulanzen mit Personalcasino im Erdgeschoss und der ehemaligen Zentralküche im Untergeschoss. Bei Haus 1 handelt es sich um den Hochhausteil des durch das Brandereignis im Jahr 2016 beschädigten Gebäudes auf der Liegenschaft der Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH (im Folgenden AG genannt). Im vorhandenen Haus 1 besteht dringender Hand-lungsbedarf aufgrund der Brandschäden und der damit verbundenen baulichen Mängel sowie des Leerstands. Der Leerstand erstreckt sich über insgesamt sieben Geschosse und ist damit erheblich. Im Nachgang zum Brand wurden umfangreiche Gutachten und Untersu-chungen zur Bausubstanz und baurechtlichen Situation durchgeführt. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass Statik und Grundsubstanz des Gebäudes nach umfangreicher Sanierung weiterhin nutzbar sind, die vorhandenen Stationsstrukturen jedoch nicht den Anforderungen einer modernen Bettenstation entsprechen. Die bauliche Zielplanung sieht vor, die Bereiche für die Akutversorgung langfristig von den Low Care-Bereichen zu trennen. Am Standort Haus 1 sollen daher hauptsächlich die Low Care-Bereiche (bspw. Reha) und dienende Funktionen verortet werden. Die Therapieflächen im 1. Obergeschoss von Haus 1 können mit den vorhandenen Therapieflächen in Haus 12 verbunden werden. Die Verortung der Zentralküche im Untergeschoss von Haus 1 hat sich in der Vergangenheit bewährt und bietet an diesem Standort eine optimale Anbindung an die Kellermagistrale und das Personalcasino. Die Anlieferung für die Zentralküche kann ebenfalls direkt am Haus 1 erfolgen, da die entsprechenden Strukturen bereits im Untergeschoss von Haus 1 vorhanden sind. Aus Gründen der Ressourcen- und Klimaschonung ist es sinnvoll, diese bestehenden Einrichtungen weiter zu nutzen. Geplant ist der Abriss der Stockwerke vom ersten Obergeschoss bis zum achten Obergeschoss, gefolgt von der Aufstockung der Therapieflächen im ersten Obergeschoss sowie der Sanierung der Ambulanzen mit dem Personalcasino im Erdgeschoss und der ehemaligen Zentralküche im Un-tergeschoss. Die Ebenen UG und EG werden erhalten und saniert, während das 1.OG als neue Aufstockung realisiert wird.
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 2 Tage
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung
- Vergabeergebnis