AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen – Umnutzung, Umbau und Sanierung e. Teilbereiches d. Klosters St. Elisabeth zu e. Haus f. Kinder, Objektplanungsleistung. d. Freianlagen, gem. § 38 ff. HOAI 2021, LPH 1-9, b. stufenweiser Beauftragung
Stammdaten
- Auftraggeber
- KiTA-Zentrum St. Simpert der Diözese Augsburg
- Veröffentlicht
- 08.07.2024
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71222000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
Beschreibung
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Objektplanung der Freianlagen gem. § 38 ff HOAI 2021, LPH 1-9, bei stufenweiser Beauftragung. Ggf. werden auch verschiedene besondere Leistungen beauftragt werden. Die Umnutzung, der Umbau und die Sanierung des Klosters St. Elisabeth bezieht sich auf alle Geschosse des östlichen Gebäudeabschnittes (UG, EG, 1. OG, 2. OG und DG), wobei Teilflächen im EG (Kapelle und Sakristei) weiterhin vom Kloster genutzt werden sollen. Die Kapelle soll innen nicht saniert werden. Das DG soll für den späteren Ausbau zu Büroräumen vorbereitet werden. Der Schulbereich im westlichen Teil des Gebäudes soll abgegrenzt und barrierefrei erschlossen und ein Aufzug installiert werden. Eine enge Abstimmung mit dem Schulwerk ist erforderlich. Die verbleibenden Freiflächen entsprechen nicht dem Bedarf, der für die Anzahl der Kinder wünschenswert wäre. Eine zusätzliche gemeinsame Nutzung von Freiflächen in zeitlicher Abstimmung mit der Schule wäre möglich. Eventuell könnten auch nicht belegte Stellplätze und der mittlere Bereich des oberen Hartplatzes mit einer Doppelnutzung als Spielfläche belegt werden. Teilweise können die bestehenden Bäume integriert werden, teilweise müssen diese aufgrund des neu zu erstellenden Treppenhauses weichen. Es liegt eine Machbarkeitsstudie vor, die vom Kita Zentrum St. Simpert Ende 2021 beauftragt wurde. Die geplante Gruppenzahl hat sich in der Zwischenzeit reduziert (Erweiterung der MBS durch Pläne v. 29.03.2023). Der AG legt großen Wert, dass an der Machbarkeitsstudie festgehalten wird. Das Büro, welches die Machbarkeitsstudie erbracht hat, gilt als vorbefasster Bewerber. Sollte der Fall eintreten, dass sich das vorbefasste Büro bewirbt und zur Vergabeverhandlung eingeladen werden sollte, so werden die Unterlagen vom Auftraggeber allen Teilnehmern der Vergabeverhandlung zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zu bringen. Auch ohne Teilnahme des vorbefassten Büros, werden die Unterlagen den Bietern bestmöglich zur Verfügung gestellt. Bei diesem Projekt werden Förderungen beantragt. Bei der Fördermittelbeschaffung soll mitgewirkt werden. Zeitlicher Ablauf: Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich Ende November 2023 statt. Die Auftragsvergabe und der unmittelbar darauffolgende Projektstart ist für Dezember 2023 vorgesehen. Die Fertigstellung soll zum 01.06.2027 und die Inbetriebnahme zum 01.09.2027 erfolgen. Der Projektabschluss (abgeschlossene Mängelbeseitigung und Rechnungsnachlauf) soll zum 31.12.2027 erfolgen. Hinweis: Die Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt.