AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – Umnutzung, Umbau und Sanierung eines Teilbereiches des Klosters St. Elisabeth zu einem Haus für Kinder, Planungsleistungen Technische Ausrüstung ALG 1, 2, 3 und 8 (HLS) gem. § 53 ff HOAI
Stammdaten
- Auftraggeber
- KiTA-Zentrum St. Simpert der Diözese Augsburg
- Veröffentlicht
- 08.07.2024
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71300000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Fahrzeuge & Fuhrpark
Beschreibung
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der technischen Ausrüstung ALG 1, 2, 3 und 8 gem. § 53 ff HOAI 2021, LPH 1-9, bei stufenweiser Beauftragung. Ggf. werden auch verschiedene besondere Leistungen beauftragt werden. Die Umnutzung, der Umbau und die Sanierung des Klosters St. Elisabeth bezieht sich auf alle Geschosse des östlichen Gebäudeabschnittes (UG, EG, 1. OG, 2. OG und DG), wobei Teilflächen im EG (Kapelle und Sakristei) weiterhin vom Kloster genutzt werden sollen und nicht Bestandteil der Maßnahme sind. Das DG soll für den späteren Ausbau zu Büroräumen vorbereitet werden. Der Schulbereich im westlichen Teil des Gebäudes soll abgegrenzt und barrierefrei erschlossen und ein Aufzug installiert werden. Eine enge Abstimmung mit dem Schulwerk ist erforderlich. Die haustechnischen Anlagen müssen komplett rückgebaut werden und nach den derzeit geltenden technischen Regeln und Anforderungen neu installiert werden. Die Wärmeversorgung der Kita soll über einen Anschluss an den bestehenden Heizkreisverteiler der Schule erfolgen. Zur Einhaltung der bestimmungsgemäßen Luftqualität und zur Energieeinsparung soll eine mechanische Lüftungsanlage zum Einsatz kommen. Es liegt eine Machbarkeitsstudie vor, die vom Kita Zentrum St. Simpert Ende 2021 beauftragt wurde. Die geplante Gruppenzahl hat sich in der Zwischenzeit reduziert (Erweiterung der MBS durch Pläne vom 29.03.2023). Der AG legt großen Wert, dass an der Machbarkeitsstudie festgehalten wird. Das Büro, welches die Machbarkeitsstudie erbracht hat, gilt als vorbefasster Bewerber. Sollte der Fall eintreten, dass sich das vorbefasste Büro bewirbt und zur Vergabeverhandlung eingeladen werden sollte, so werden die Unterlagen vom Auftraggeber allen Teilnehmern der Vergabeverhandlung zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zubringen. Auch ohne Teilnahme des vorbefassten Büros, werden die Unterlagen den Bietern bestmöglich zur Verfügung gestellt. Bei diesem Projekt werden Förderungen beantragt. Bei der Fördermittelbeschaffung soll mitgewirkt werden. Zeitlicher Ablauf: Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich Ende November 2023 statt. Die Auftragsvergabe und der unmittelbar darauffolgende Projektstart ist für Dezember 2023 vorgesehen. Die Fertigstellung soll zum 01.06.2027 und die Inbetriebnahme zum 01.09.2027 erfolgen. Der Projektabschluss (abgeschlossene Mängelbeseitigung und Rechnungsnachlauf) ist zum 31.12.2027 vorgesehen. Hinweis: Die Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt.